Wirb oder stirb: Wie Jochen Proske mit einer Durchsetzung der Bundes-SPD in Ahrensburg wirbt

Es hat schon einen Hauch von Verzweiflung, was Jochen Proske in seiner Werbekolumne im Anzeigenblatt MARKT schreibt, nämlich von einer politischen Durchsetzung der SPD. Das Dumme ist nur: Nicht die SPD-Fraktion in Ahrensburg war erfolgreich, sondern die SPD in der Bundesregierung, sprich: Arbeitsministerin Andrea Nahles hat „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“ durchgesetzt, wonach Leiharbeiter nicht mehr für Lohn-Dumping herhalten dürfen.

aus: Anzeigenblatt MARKT

aus: Anzeigenblatt MARKT

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist bestimmt sinnvoll, wenngleich die Erdbeeren aus der Region dadurch vermutlich teurer werden. 😉 Unsinnig dagegen ist, dass ein Ahrensburger Kommunalpolitiker mit Erfolgen seiner Bundespartei in unserer Stadt strunzt, als hätte die örtliche SPD dazu beigetragen. Was die Ahrensburger Partei an Sinnvollem in unserer Stadt getan hat, bleibt uns Bürgern dagegen verborgen. Vielleicht schreibt Herr Proske in seiner nächsten Werbekolumne ja mal darüber?! Zum Beispiel über günstigen Wohnraum auf dem Erlen- und Lindenhof bzw. in der Manhagener Allee (ehemalige Klinik) oder Hamburger Straße (ehemaliges VW-Gelände) und irgendwann auch auf der Alten Reitbahn, den die SPD durchgesetzt hat.

Ach ja, und in der nächsten Kolumne im MARKT kann dann die WAB von ihren Erfolgen in der Bundespolitik berichten, um in Ahrensburg für sich zu werben! 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Mai 2016

5 Gedanken zu „Wirb oder stirb: Wie Jochen Proske mit einer Durchsetzung der Bundes-SPD in Ahrensburg wirbt

  1. Hans Wurst

    Oh, die Erfolge der Ahrensburger SPD lassen sich mit der Interessenvermischung und Nähe zur AWO wie auch den Aktivitäten zum Wohl der Bürger der letzten und dem weiterhin aktuellen Bürgermeister gut erweitern.
    Auch auf fahrende Züge (Themen) aufzuspringen, muss man üben (damit es andere nicht merken).

  2. Thomas H.

    Die Worte und die Taten stehen bei der Ahrensburger SPD in eklatantem Widerspruch. Seit Jahren , wenn nicht Jahrzehnten, führt die SPD die Worte vom „bezahlbaren Wohnraum“ im Munde. Tatsächlich hat sie aber über viele Jahre hinweg mit verhindert , dass in Ahrensburg neue Sozialwohnungen eingefordert und gebaut wurden. Bei der Planung für das Erlenhofgelände z.B. wurde der soziale Wohnungsbau schlichtweg vergessen – auch von der SPD. Damit wurde über Jahe hinweg eine wichtige Chance vertan, weil ein Projekt dieser Größenordnung enorme Chancen für den Bau ausreichender Sozialwohnungen geboten hätte.
    Beste Grüße
    Thomas H.

  3. Narrenhof

    Nachsicht liebe Leute, Nachsicht !
    Der Genosse Proske war von seinen Mitgenossen doch nur dazu auserkoren worden, einen vom MARKT angebotenen Kasten mit Text zu füllen.
    Das hat er in seiner bescheidenen Art verantwortungsbewusst erledigt. Bravo.

    Liebe Leute, nun mal ehrlich.
    Denn der Genosse Proske hätte selbstverständlich auch den letzten großartigen Erfolg seines Genossen AWO-Eckert in der Stadtverordnetenversammlung am 25. April 2016 hervorloben können.
    Damals war die gesamte SPD-Fraktion sicherlich voll des Lobes über den Genossen AWO-Eckert, der sich souverän über die störende Gemeindeordnung und jede falsche Moral hinweggesetzt hatte – zum Vorteil der AWO.
    Genosse AWO-Eckert hatte mutig mit darüber abgestimmt, dass die von ihm selbst (wirtschaftlich abhängig) geleitete AWO aus der sorgenden Beschlussvorlage des Genossen Bürgermeister-gut-gemacht weitere wirtschaftliche Vorteile verschafft werden. Bravo.
    Sehen Sie doch bitte den Genossen Eckert per Dzubilla-Foto bei seiner erfolgreichen Abstimmungsarbeit – in diesem Blog im Artikel vom 26.4.16 unter dem Titel: „Positiv: ….“.

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