Archiv für den Monat: Februar 2016

Saure Erdbeeren machen den Kunden sauer

IMG_1145Was, liebe Leser, erkennen Sie im nebenstehenden Foto? Richtig, es ist eine Erdbeere. Frische Erdbeere. Doch sie stammt nicht aus dem Garten der Natur und ist gereift unter der Sonne, sondern sie stammt aus einem Gewächshaus und ist gar nicht gereift. Und der Geschmack ähnelt einer Zitrone.

Klar, Erdbeeren sollte man nur kaufen, wenn Saison dafür in Deutschland ist. Denn Erdbeeren darf man nur pflücken, wenn sie reif sind, weil unreif gepflückte Früchte nicht nachreifen wie zum Beispiel Bananen oder Birnen.

Trotzdem werden unreife, saure Erdbeeren außerhalb der Saison in Supermärkten angeboten. Und immer wieder fallen Verbraucher darauf rein, denn die Früchte sind so im Plastikschälchen dekoriert, dass sie reif und lecker aussehen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Februar 2016

Zum Wochenende: Total verrückte Tierwelt!

Wenn Sie kleine Kinder haben, liebe Leser, denn kennen Sie auch die berühmten Kinderfragen, bei denen es uns Erwachsenen nicht immer leicht fällt, spontan und ohne Google die passenden Antworten zu geben. Und immer zu erklären: „Das verstehst Du noch nicht!“ oder: „Das erkläre ich Dir später!“, ist auch keine Lösung, die auf Dauer funktioniert.

Hier geht es um tierische Fragen, die sich auch Erwachsene stellen. Zum Beispiel: „Warum erzählt man immer vom Klapperstorch, der die Kinder bringt, und vergisst dabei die Hebamme?“ Oder: „Wie kommt die Tinte vom Tintenfisch in die Patrone?“ Oder: „Warum gibt es nicht nur gelbe, sondern auch blaue Meisen?“ Oder: „Darf man jeden Kakadu einfach duzen?“ Oder: „Gehören Affen und Giraffen zur selben Familie?“

Falls es Sie interessiert: Ich habe ein paar Gedanken dazu in Wort und Bild aufgezeichnet, aus denen sich mögliche Antworten ergeben – bitte schön: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Februar 2016

Parkplätze in Ahrensburg? Gibt’s doch reichlich im Tunneltal!

Bürger fordern mehr (und möglichst kostenlose) Parkplätze, genauso wie auch die Geschäftsinhaber in der Innenstadt das verlangen. Nur für die Stadtverordneten scheinen Parkplätze kein Problem zu sein, genauso wenig wie für die städtische Verwaltung. Was daran liegt, dass Beamte und Politiker vermutlich in der Tiefgarage unterm Rathaus parken dürfen, und die Grünen ihre Tretmobile an jeder Ecke abstellen können.

Die Flintstones fanden damals im Tunneltal mehr Parkplätze als sie benötigt haben!

Die Flintstones fanden damals im Tunneltal mehr Parkplätze als sie benötigt haben!

Ich komme auf das Thema Parkplätze, weil ich hörte, wie jovial die potentiellen Kino-Investoren dieses Thema sehen nach dem norddeutschen Motto: Dat löppt sik allens torecht! Und die Politiker entnehmen dieser  Zusage: Im Himmel ist Jahrmarkt – und freuen sich darüber wie die kleinen Kinder. Also hoch die Daumen für Hollywood in Ahrensburg!

Betrachten wir die Alte Reitbahn: Da sind die bestehenden Parkplätze, die in ihrer Anzahl erhalten bleiben müssen. Dazu kommen dann die Parkplätze für die zukünftigen Hausbewohner. Und die Parkplätze für den supergeilen Supermarkt. Frage: Wo sollen die entstehen, wenn nicht in zweistöckiger Tiefgarage oder auf einem Parkdeck? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Februar 2016

Ahrensburg: neuer Fußballverein in Gründung

Nein, es geht hier nicht um das runde Leder, sondern es geht um Fußball am Tisch, also Tischfußball. Und diesbezüglich soll der 1. Ahrensburger Tischfußballclub ATFC gegründet werden.

Bildschirmfoto 2016-02-18 um 09.09.22Tischfußball kann jeder in jedem Alter spielen. Und wenn Sie Lust verspüren, das in einem Verein zu machen, dann gehen Sie heute Abend ins Einstein (Neue Straße 9) wo die Gründungsversammlung um 20 Uhr beginnt. Ansprechpartner: Ali Haydar Mercan.

Und wenn Sie dann genug trainiert haben, dann können Sie gegen mich antreten. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Februar 2016

Wenn Ihr bester Freund sich aufgehängt hat: Notarzt rufen!

Es gibt verschiedene Arten von Doktortiteln. Zum Beispiel den Dr. med. Oder den Dr. Ing. Oder den Dr. jur. oder den Dr. eoc. oder den Dr. phil. oder den Dr. theol. oder oder …

IMG_1158… oder den Doctor phone – siehe die nebenstehende Abbildung! Und während ein Dr. med. sich um alles kümmert, was dem Menschen hilft, kümmert sich der Dr. phone um alles, was das mobile Telefon betrifft. Und der abgebildete Doctor hat seine Praxis in einem Hamburger Einkaufszentrum, wo ich kürzlich in einem Apple-Shop gewesen bin.

In Ahrensburg dagegen sah ich etwas viel Dramatischeres, nämlich das Auto eines Notarztes, der PC und MAC behandelt. Notarzt, liebe Leser! Und das ist ein Wunderarzt, der es sogar schafft, einen Computer, der sich aufgehängt hat, wieder zum Leben zu erwecken! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Februar 2016

Volumen, Lifting & Kontur: Ahrensburg soll noch schöner werden

Wir Bürger von Ahrensburg wurden vor einiger Zeit von der Verwaltung befragt, wie wir unsere Stadt verschönert haben möchten. Und die Schönheitsbehandlung soll bezahlt werden mit Geldern aus dem Städtebauförderungsprogramm, hat uns die städtische Verwaltung erzählt und meint: Steuergeld. Doch dieses Mehrmillionenprogramm hat sich jetzt vollkommen erübrigt, denn Ahrensburger entnehmen einem Flyer: „Wir machen Ahrensburg noch schöner und das zu einem fairen Preis!“

Unbenannt-8Schöner noch: Ahrensburg soll endlich „Volumen, Lifting & Kontur“ bekommen, und zwar „mit nachhaltiger Verbesserung der Hautqualität. Für Sie und ihn“. Und das Ganze nennt sich: „Medizinische Ästhetikbehandlung to go“ – siehe die Abbildung!

Wer steckt dahinter? Dahinter stecken die easy-Apotheke in der Rampengasse und Dr. Hanna Hemken, eine Hamburger Zahnärztin, die offenbar mit Botox behandelt. Und Apotheke und Zahnärztin versprechen uns Ahrensburgern nicht nur „Zornesfalten“, die wir eigentlich ohnehin schon haben, sondern auch „Faltenkorrektur“, was immer das bedeuten soll. Außerdem: „Behandlung von übermäßigem Schwitzen (Hände, Achseln)“.

Was das mit Kaffee zu tun hat? Nun, auch den bekommen wir bekanntlich „to go“, was bedeutet: zum Mitnehmen. Eine „medizinische Ästhetikbehandlung to go“ bedeutet demnach, dass man diese Behandlung mitnehmen kann für unterwegs. Vermutlich als Drink, Creme, Serum oder sonst wie. Also: Auf geht’s!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Februar 2016

Stadt Ahrensburg: Hier wiehert der Amtsschimmel ––– Update 17. 2. 2016

Für bessere Kommunikation zwischen Rathaus und Bürgern wollte der Bürgermeister sorgen. So jedenfalls hat er vor seiner Wahl verkündet, und zwar bereits bei seiner ersten. Trotzdem gibt es immer wieder Beschwerden, dass Briefe an die Verwaltung nicht oder nur mit erheblicher Verzögerung beantwortet werden. Ganz anders arbeitet Katharina B. aus dem städtischen Bauamt: Die Mail eines Bürgers vom vergangenen Samstag wurde schon am gestrigen Montag beantwortet. So weit, so gut.

Bildschirmfoto 2016-02-16 um 11.41.52Und nun kommt der Amtsschimmel: Der Bürger hatte seine Anfrage ganz allgemein an info@ahrensburg.de gerichtet. Und die Antwort kam aus dem Bauamt, und zwar von Katharina B. Die städtische Mitarbeiterin schreibt:

„Zu Ihrer Anfrage kann ich Ihnen leider keine Angaben machen. Da ich im Fachdienst Bauaufsicht tätig bin, kann ich Ihnen auch nicht sagen bei wem die Zuständigkeit betreffend Ihres Anliegens liegt. Mit freundlichen Grüßen“

Ironisch kommentiert: Beim Fachdienst Stadtplanung, Bauaufsicht, Umwelt kennt man sich im Rathaus nicht aus und weist deshalb Anfragen von Bürgern quasi als unzumutbar „unzustellbar“ zurück.

Update vom 17. Februar 2016: Soeben berichtete mir der Bürger, dass er nach diesem Blog-Eintrag die gewünschte, ausführliche Auskunft aus dem Rathaus bekommen hat. Danke, Kerstin Albrecht vom Ordnungsamt! 🙂

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Februar 2016

Zwei Ahrensburger auf der Reeperbahn nachts um halb eins

Es war in Hamburg, und zwar auf der Reeperbahn nachts um halb eins, als meinem Mädel und mich der kleine Hunger überfiel. Und vor der Wahl zwischen Kentucky Fried Chicken und McDonald’s entschieden wir Nachtbummler uns für die BigMac-Residenz, um dort ein paar Chicken Wings zu verzehren.

(Lithographie: Mel Ramos)

(Lithographie: Mel Ramos)

Bevor meine mir Angetraute und ich mit dem Essen begonnen hatten, waren wir auf die Toilette gegangen, um uns dort die Hände zu reinigen. Denn bekanntlich isst man bei McDonald’s nicht mit Messer und Gabel, sondern mit den Fingern wie dermaleinst im Mittelalter. Und während wir anschließend aßen, kam die Klofrau aus der Toilette ins Restaurant gestürmt und rief einem jungen Mann hinterher: „He, nach dem Geschäft aber die Hände waschen!“

Allgemeines Grinsen der Gäste im vollbesetzten Lokal. Und der Schmutzfink beeilte sich, aus dem Restaurant zu kommen, wohin er offensichtlich nicht zum Füllen seines Magens, sondern nur zum Entleeren seines Darmes gekommen war. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Februar 2016

Eine Lektion Journalismus für Plisch & Plum

Für die Leiter der Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt, deren Namen mir entfallen sind, weshalb ich sie hier Plisch & Plum nennen möchte, für diese beiden Buben habe ich einen aktuellen Hinweis: Lesen Sie bitte im Hamburger Abendblatt des vergangenen Wochenendes den Beitrag auf der Titelseite von Hajo Schumacher über „Tugenden des Journalismus“! Hier wird berichtet über zwei deutsche Journalisten, die bei ihrer Arbeit laut Schumacher „kritisch-distanzierte Haltung, Selbstbewusstsein und stabiles Misstrauen“ bewiesen haben. Also genau das, was Plisch & Plum mir zum Vorwurf machen mit ihrem Pamphlet „Die Blogwarte“.

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Der Anlass für Schumachers Kommentar ist ein Buch von Dirk Koch, das soeben erschienen ist unter dem Titel: „Der mobile Schlachthof“ mit dem Untertitel: „Wie man Politiker wieder das Fürchten lehrt“. Und wenn Plisch & Plum die Tugenden des Journalismus kennen  würden, denn würden sie Fragen stellen. Zum Beispiel in Ahrensburg an Felizitas Thunecke und Michael Sprach über den Verbleib von Spendengeldern. Was meint: Recherchieren statt diskriminieren, nämlich mich, der ich diese Fragen gestellt und bis heute trotz hartnäckigen Nachfragens immer noch keine Antworten bekommen habe. Jedenfalls keine direkten. Ein Schweigen der Belämmerten, das beredt ist.

Apropos Plisch & Plum: Wie schrieb doch Wilhelm Busch? Er schrieb allen journalistischen Luschen das Wort hinter die Ohren: „Oft ist das Denken schwer, indes, das Schreiben geht auch ohne es.“ Und warum denke ich dabei ausgerechnet an die mutmassliche Praktikantin Mira Grenze* und ihre „Blogwarte“…?

*PS: Warum „Grenze“? Weil mein Korrekturprogramm bei „Frenzel“ automatisch die Grenze aufgezeigt hat.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Februar 2016

Wie wird ein Obstsalat besonders lecker? Hier lesen Sie es:

Kennen Sie das auch: In der Obstschale liegen eine Reihe von Früchten, die dringend gegessen werden müssen, weil sie sonst den Weg in die Tonne gehen? Und weil das Obst nicht mehr so appetitlich ausschaut, will kein Mitglied der Familie mehr zugreifen und essen.

IMG_3960Was macht man da? Ich mache Obstsalat. Da schneidet man die braunen Stellen raus und schnippelt alles klein. Klar, das wissen Sie. Wissen Sie aber auch, wie man einen Obstsalat richtig lecker anrichtet? Ich meine ohne Zucker oder gar flüssigen Süßstoff. Da nehmen manche Orangensaft, andere Vanillesoße oder Zitronensaft, damit die Äpfelstückchen nicht so schnell braun werden, wenn man den Salat nicht unmittelbar nach Anrichtung isst.

Ich habe etwas Neues ausprobiert, und zwar: Smoothie! Keine dunkle Sorte, denn dann würde der Obstsalat nicht mehr frisch und appetitlich aussehen, sondern man nehme einen hellen Smothie als Salat-Dressing! Ich verspreche Ihnen: Ihr Obstsalat wird nicht nur gut aussehen, sondern auch gut schmecken. (Falls nicht, dann können Sie ihn mir gern vorbeibringen! 😉 )

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. Februar 2016