Kita? Wieso Kita – bald gibt es doch ein Kino!

In Ahrensburg jammern Eltern und Elternteile, dass sie keinen Kita-Platz finden. Und in den Kitas wird gejammert, dass Erzieher dort Mangelware sind. Und keiner sagt den Eltern, wie die Stadt Ahrensburg vorgesorgt hat, dass diese Kinder schon bald untergebracht werden können, und zwar im Kino, jawohl!

Graf JournalistOkay, drei Jahre müssen Eltern und Kids noch warten, aber dann ist Showtime am Bahnhof im neuen Cinema! Da gibts dann nicht nur die Blockbuster für Mama und Papa, sondern auch die Kino-Hits für Kinder! Ganz tolle Filme. Und statt langweiliger Kita-Kinderkost gibts im Kino lecker Popcorn und Nachos und Eis und Cola!

Wenn Eltern jetzt den Kopf schütteln, dann frage ich: Warum sprechen Verwaltung und Politiker schon seit Wochen mehr über Kino als über Kita? Darüber sollten Sie schon mal nachdenken, liebe Erziehungsberechtigte!

Und die Verursacher haben sich mit ihren Profiten schon lange vom Hof gemacht, nämlich die Investoren vom Erlenhof. Denen ist die Kita sowas von egal – egaler geht es gar nicht. Und zahlen muss der Bürger in sozialer Gemeinschaft.

Dass SPD und Grüne inzwischen den Antrag an die Verwaltung gestellt haben, in der Ruine hinter dem Marstall eine Kita zu bauen, ist ein Gerücht, das bis heute nicht offiziell bestätigt wurde..

Postskriptum: Bevor mich jemand missversteht, erkläre ich an dieser Stelle, dass voranstehende Worte satirisch gemeint sind, auch wenn Sie daraus vielleicht Realsatire ablesen werden.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Februar 2016

21 Gedanken zu „Kita? Wieso Kita – bald gibt es doch ein Kino!

  1. Hans Wurst

    Die scheinheilige SPD möchte in Kürze ihr Image einer Politur unterziehen und mit den Eltern in Dialog treten.
    Es gibt auch mittlerweile eine Unterschriftenaktion von betroffenen Eltern für mehr Hortplätze.
    Leider scheint es keine Glanz-und-Gloria-Bild für unseren Alles-wirdbesser-Bürgermeister zu sein, da die Verwaltung das bekannte Thema lieber links liegen lässt als die Gruppen aktiv miteinander ins Gespräch zu bringen für gute Lösungen zum Wohle unserer Kinder in Ahrensburg.
    Vielleicht müssen erst einige Eltern gekündigt werden von Arbeitgeber und damit der Anteil der Einkommensteuer sinken, damit im Rathaus etwas bemerkt wird. Halt, dann wird vermutlich der Vorschlag von Verwaltung und SPD, WAB und Grüne kommen, die Grundsteuer und Gebühren für Verwaltungsleistungen zu erhöhen.
    Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht bei diesen Parteien nur, wenn ein Partner die Kunder daheim nach der aschule bzw. halbtags Kindergarten hütet. Ganztags Kita bzw. Hortplätze sind sehr rar in Ahrensburg. Tagesmütter dürfen nur dann genommen werden, wenn kein Kindergartenplatz kurzfristig frei wird. Planungssicherheit für Eltern ist Fehlanzeige.
    Wann gibt’s endlich den 24Stunden-Hort mit staatlicher Förderung?

  2. Anarcho

    „Eltern beklagen Personalnot in Kita“ Erlenhof.
    Hamburger Abendblatt Stormarnbeilage 25.2.16 Seite 3.
    Berichtet da die „Lügenpresse“ oder ganz im Gegenteil ?
    1.
    Auch heute wieder werden die wahren Kosten verschwiegen:
    Um die 1.500,- Euro pro Monat für einen Krippenplatz („Null bis 3“).
    Wie gut dass wir es haben.
    2.
    Anspruch der wirtschaftlich abhängigen Kita-Leiterin: „Wir sind keine Verwahranstalt für Kinder, sondern eine Einrichtung, die Ziele der frühkindlichen Bildung erfüllen soll“ ?
    Ist das so ? Soll oder IST oder Wunschdenken oder Alibi-Behauptung ?
    3.
    Zitat: “ … 20 % der Arbeitszeit, … als Teil der Arbeit, in denen nicht direkt mit Kindern gearbeitet werde, sondern … “
    Ist das so ? Warum ist das so ?
    4.
    Zitat: “ … in der Not manchmal 20 Kinder einen ganzen Vormittag allein betreuen müssen“. Wieso Not ? In dieser Not wächst „unsere Zukunft“ heran ?
    5.
    Zitat: “ … wird von den Eltern erwartet, dass sie wirtschaftlich funktionieren, also 100 Prozent im Job geben …“.
    Frage: Wäre es da nicht besser, keine Kinder zu gebären, um sie nicht in die Not-Kita bringen zu müssen ?
    Oder wäre es besser, nicht zu funktionieren ?
    Geht auch nicht, denn dann müsste der Lebensstandard gesenkt werden
    und das wäre kontraproduktiv für den Konsum und das Goldene Kalb „Wachstum“.
    6.
    Ergebnis: Ohne „Reproduktion von Humankapital“ (Kindergeburten sind gemeint) wäre es überflüssig, Krippen-, Kita- und Hortkinder von Null bis 10 von Fremdfrauen großziehen zu müssen – aber nicht von eigenen Müttern und Vätern, denn die leben, um zu funktionieren.
    Kleine Kinder sagen auch unter Tränen „herzzerreißend“, dass alles ganz toll sei, denn sie kennen nichts anderes als die Gruppe, die Uniform.
    Am Ende und in der Not sind aber alle irgendwie glücklich: Kinder, Linke, Rechte, GRÜNE, die Wirtschaft, funktionierende Eltern, einfach alle.

  3. Hausmann

    Ich will ja nicht unsere Verwaltung in Schutz nehmen, tue es aber trotzdem mal: Ich mache als regelmäßiger Teilnehmer der Ausschussveranstaltungen gerne mal die Erfahrung, dass die Verwaltung recht solide plant, allerdings den anwesenden Politikern die Existenz von Eltern mit KINDERN manchmal gar nicht bewußt ist.
    Wie oft habe ich schon beobachtet, dass die Anwesenheit von mehr als zwei drei Zuhöreren bei Ausschusssitzungen mit Stirnrunzeln oder ungläubigem Dreinschauen begleitet wurde….“Huppsala, holla, in Ahrensburg leben Menschen….mit KINDERN….“
    Ja, und die haben auch Ansprüche und die wollen auch ihre Rückzugsorte haben – von Spielplätzen, über Krippe, Kita, Hort bis hin zu ordentlichen Schulen.
    Leider fangen die anwesenden Politiker gerne an, sämtliche Vorlagen bezüglich Kinderinfrastruktur zu zerreden und auseinanderzunehmen, so dass am Ende fast nichts mehr über bleibt.
    In der tat, das Kino war es den Politikern dieser Stadt mehr wert zu diskutieren – sind nicht bald wieder mal Wahlen? ….Gewinnt man mit Kinderstimmen eine Kommunalwahl?
    Leider sind in dieser Stadt auch gerne mal Stimmen zu vernehmen, die den Eltern selbst die Schuld an ihren Kindern geben: Wer die Kinder bestellt muss auch für sie bezahlen…

    …aber, wir kriegen ja ein Kino…da können die Eltern von kleinen Kindern dann endlich mal wieder hingehen, derweil der Babysitter auf die Kinder aufpasst und sich Geld für den eigenen Kinobesuch verdient.
    Kurz mal nachgerechnet: Wer zahlt drauf?? …die Eltern zahlen doppelt, wie immer.
    So kurbeln wir die Wirtschaft an….wenn es denn wenigstens die in Ahrensburg wäre….

  4. Thomas H.

    CDU und SPD haben vor wenigen Jahren die Erlenhofbebauung übereilt angeschoben, obwohl es keine Berechnung der Folgekosten gab. Stimmen, die vor nicht abschätzbaren Folgekosten warnten, wurden als die Stimmen der üblichen Bedenkenträger oder “ Miesmacher“ abgetan. Jetzt bestätigt sich, dass sich die Stadt mit einem Projekt dieser Größenordnung verhoben hat. Schließlich können steigende Sozialausgaben und steigende Ausgaben für die Infrastruktur nur dann aus eigener Kraft bewältigt werden, wenn auch die Wirtschaft zulegt und neue Arbeitsplätze vor Ort geschaffen werden. Wenn aber die Gewerbesteuereinnahmen rückläufig sind, dann können derartige Ausgaben nur über neue Schulden bewältigt werden. Die CDU und die SPD haben die Stadt in eine wenig beneidenswerte Lage hineinmanövriert.
    Jetzt zeigt sich, dass die Kita Erlenhof bereits aus allen Nähten platzt, obwohl noch längst nicht alle Neubürger eingezogen sind. Die Leidtragenden sind die unmittelbar Betroffenen, die Erzieher, die Eltern und die Kinder. In ein paar Jahren werden dann die Grundschulen und die weiterführenden Schulen betroffen sein.
    Beste Grüße
    Thomas H.

  5. Observator

    Für die Kultur wird in der Stadt viel getan. Kleine Kinder gehören weniger zur Kultur, sondern sie sind für Politiker eher eine Art von Subkultur. Aber die Eltern tragen eine Mitschuld: Warum sind nicht wenigstens 100 von ihnen in den Ausschüssen und Stadtverordneten-Versammlungen und gehen in der Einwohnerfragestunde einzeln ans Mikrophon und sagen offen und unverblümt ihre Meinung und stellen Fragen, wie das Problem gelöst wird? Und nicht nur einmal, sondern regelmäßig jede Woche. Nur so verschafft man sich in Ahrensburg Gehör bei Verwaltung und Politik. Wenn jemand antwortet, die Stadt habe kein Geld, dann sollte großes Gelächter einsetzen, denn die Stadt hat genug Geld; sie gestopft es nur in Projekte wie Badlantic, Marstall und alten Speicher. Und in Berater, Berater, Berater. Und Ahrensburg finanziert ein Stadtmarketing, das erkennbar nicht arbeitet. Und in eine Wirtschaftsförderung, die keine Wirtschaft fördert. Und in das Gehalt eines Bürgermeisters, der bis heute noch keine Probleme gelöst, sondern nur geschaffen hat durch Nichtstun. Aber in der kommenden Musiknacht wird er bestimmt wieder die Schirmherrschaft übernehmen und viele Bürger werden dazu fröhlich im Takt klatschen, wetten, dass…?!

  6. Wolfgang König

    Ich staune immer wieder. Schon vor Jahren wurde gesagt, wir seien ein aussterbendes Volk. Wir bräuchten immer mehr Pflegeplätze als Kindergartenplätze. Für Pflegeplätze gibt es genug bis zum letzten Cent sparsame Investoren. Da lässt sich hoher Gewinn erzielen.
    Aber nun so viele Kinder? Nachdem sich die Störche zurückgezogen haben, scheint irgendwo ein Jungbrunnen zu sprudeln. Oder sind es nicht alles Erlenhof-Kinder, die dort angemeldet wurden? Ich glaube, mich zu erinnern, dass die Politik die von der Verwaltung genannten KiTa-Plätze im Erlenhof als zu hoch empfunden hatte. Nach wessen Wünschen ist denn nun dort gebaut worden? Der Investor ist raus. Der Klotz hängt nun am Steuerzahler. Erlenhof ist nach grober Schätzung erst zur Hälfte bezogen worden. Es kommen also mindestens noch einmal so viele Kinder mit ihren gebährfreudigen Eltern. Es gibt dann also noch mehr Kinder. Wie ist das nun mit der Schülerprognose? Neue Schulen braucht das Land?
    Ja, KiTas haben eine wichtige soziale Aufgabe. Und die wird immer wichtiger. Aber vielleicht dürfen die Kids ab 2017 ins neue Kino zum kostenfreien Frühprogramm, während die „Kindertanten“ diese Zeit zur Fortbildung nutzen.
    Weiß die Verwaltung nun endlich, was die Pflege und der Erhalt von Grün- und Straßenflächen sowie der Leitungssysteme im Erlenhof jährlich kosten und ob die Grundsteuer dort dies abdeckt?

  7. Heinz Wirst

    Was ist der Unterschied zwischen einem Kino und einer Kita? Richtig. Die Kita wird von der Stadt gebaut und finanziert und das Kino nicht. Deswegen ist ein Aufrechnen der beiden gegeneinander auch absurd. Ob also eine Kita gut ausgestattet ist oder nicht, hat nichts mit dem Bau eines Kinos zu tun.

    1. Anarcho

      Lieber Hortplatzsucher Hans Wurst,
      Ihr Link führte mich zu einer Art Petition an die „Sehr geehrten Mitglieder des Sozialausschusses“, zur Suche nach Hortplätzen und zu diesem Zitat:

      „Warum ist das wichtig?
      Für berufstätige Eltern ist das Problem der Kinderbetreuung nicht mit dem Schulbeginn ihrer Kinder erledigt. Auch 6-10jährige Kinder brauchen verlässliche Betreuungsorte. Keinesfalls sollten sie am Nachmittag regelmäßig alleine bleiben, wenn beide Eltern berufstätig sind. Der Hort bietet Grundschülern unter fachkundiger Anleitung Unterstützung beim Lernen und den Hausaufgaben, eine sinnvolle Freizeitgestaltung sowie Sozialkontakte zu anderen Kindern.
      Werden nicht ausreichend Hortplätze zur Verfügung gestellt, müssen Jobs aufgegeben werden und den Familien fehlt das zweite Einkommen, was existenziell bedrohlich sein kann.
      Die Planungen in Ahrensburg sollten nicht mehr von einer nur 50%-igen Bedarfsquote ausgehen, sondern müssen insbesondere die steigende Beschäftigung von Frauen berücksichtigen.
      Zitatende.
      Ich lese also:
      In unserer tollen Gesellschaft und zur Bewältigung des eigenen 1,4-Kindes (pro Frau) sind „Frauen“ berufstätig und müssen deshalb ihr Kind in einen Hort geben,
      denn ohne Berufstätigkeit würde die Existenz bedroht.

      Erklärung für die jüngeren Leser und Leserinnen:
      #Diese Art „Frau“ nannte man früher „Mutter“ und politisch korrekt „Frau mit Kind“.
      O,oo Kind pro Frau löst das Hortplatz nachhaltig.

        1. Anarcho

          Der moderne Mensch !

          Weisheit Nr. 5: Warum Familie ?
          Der moderne Mensch ist „alleinerziehender Elternteil“.
          Jede dritte Berliner Familie ist gar keine.
          >>>>> „Einelternfamilie“ mit 1,4 Kinder statt Familie mit Kinder.

          Weisheit Nr. 6: Warum Ehe ?
          Jede dritte moderne Ehe wird geschieden.
          >>>>> Allein statt Familie.

          Weisheit Nr. 7:
          Warum alleinerziehende und alleinverdienende Väter ?
          Jeder dritte moderne Mann ist geschieden,
          alleinverdienend, aber seltener als Frauen alleinerziehend.
          >>>>> Hort statt Sozialamt oder umgekehrt,
          in jedem Fall Verlierer, vor allem die modernen Kinder.
          >>>>> Gebt dem Staat, was dem Staat gehört: die Kinder.

  8. Britta S.

    Am Erlenhof sollte es ursprünglich eine aufgelockerte Bebauung geben mit ca. 300 Wohneinheiten. Was dort jetzt hochgezogen wird, ist das genaue Gegenteil: Es wird eng an eng gebaut, es entsteht eine Reihenhaussiedlung nach der anderen , und es entstehen riesige Mehrfamilienhauskomplexe. Ich gehe davon aus, dass dort durch Nachverdichtung ungefähr noch einmal so viele Wohneinheiten entstehen wie ursprünglich geplant . Und alle diese Abweichungen vom ursprünglichen B-Plan müssen ja im Bauausschuss beschlossen worden sein , und zwar unter dem Vorsitz des SPD-Mannes Hartmut Möller. Auch das Architekturbüro des ehemaligen Stadtverordneten Griesenberg (SPD) bekam durch den Bauausschuss noch die Chance, einen zusätzlichen Reihenhauskomplex hochzuziehen.
    Wir Bürger erfahren nicht, wie viele Einheiten am Erlenhof tatsächlich gebaut werden und wie viele Menschen zu den ursprünglich eingeplanten 1000 Neubürgern dort einziehen werden. Ich würde mich nicht wundern, wenn der Bauausschussvorsitzende Hartmut Möller (SPD) das womöglich selbst nicht weiß. Mit den fehlenden Kita-Plätzen fällt den Stadtverordneten jetzt das vor die Füße, wozu sie selbst die Zustimmung erteilt haben.
    Britta

  9. Thomas H.

    Hallo Herr König,
    Sie müssen davon ausgehen, dass vor allem junge Familien, die aus Hamburg kommen, auf das Erlenhofgelände ziehen. In Hamburg liegen die Grundstückspreise im Schnitt ungefähr doppelt so hoch wie am Erlenhof. Deshalb ziehen viele junge Familien wieder ins Umland und pendeln zu ihren Arbeitsplätzen , die weiterhin in Hamburg liegen.
    Beste Grüße
    Thomas H.

  10. Ein Fan

    Wenn ich mir die TEILNAHME – egal ob als aktiver Kommunalpolitiker, als Meinungsbildner oder als Zuhörer in Ausschüssen oder Versammlungen – angucke, dann komme ich unweigerlich zu dem Ergebnis: KINO ist wichtiger als KTIA.

    Aber selbst zum Kino kommen nur 20 Bürger, während das Ergebnis in der AHRENSBURG-Facebook-Gruppe von 80 Leuten diskutiert wird.

    Frage: Arbeitet die Politik an den Bürgern vorbei oder kümmern sich die Bürger gar nicht mehr um Politik, um hinterher besser klogschietern zu können?

  11. Ein Interessierter

    Hallo an Alle!
    Das Kino und der damit einhergehende Wohnungbau ist wichtig für die Stadt. Ebeno ist die Bereitstellung ausreichender Kita-Plätze wichtig.
    Das Kino bzw. der Grundstückverkauf bringt Geld für die Stadt, der Ausau der Kita-Plätze kostet der Stadt Geld und zwar nicht nur einmalig, sondern dauerhaft. Beide Projeke schliessen sich also nicht aus. Die Verwaltung und die Poltik scheinen in der Lage zu sein, mehrere Projekte zu planen und umzusetzen. Und das ist auch gut so.

  12. Thomas H.

    In Ahrensburg wird das Tafelsilber Stück für Stück verkauft. Und trotzdem gähnen im städtischen Haushalt weiterhin riesige Löcher. Der Lindenhofparkplatz wurde verkauft. Wo ist nur das Geld geblieben? Das Gewerbegebiet Beimoor-Süd wurde verkauft. Wo sind diese Millionen geblieben? Und jetzt wird das Grundstück an der alten Reitbahn zu Geld gemacht. In welche schwarzen Löcher werden diese Millionen verschwinden?
    Muss die alte Reitbahn verkauft werden, um die zusätzlichen Kita-Plätze für die Erlenhof-Kita zu finanzieren? Das reicht vielleicht für ein paar Jahre. Und wie soll die Finanzierung danach geregelt werden? Wird dann das denkmalgeschützte Rathaus verkauft? Oder findet sich noch ein weiteres Grundstück, das man dann unter den Hammer bringen kann?
    Die Problematik der Unterfinanzierung der Erlenhof-Kita zeigt, dass die Stadtverordneten und die Verwaltung über keine langfristigen Perspektiven verfügen, wie sie die Finanzen der Stadt in den Griff bekommen können.
    Beste Grüße
    Thomas H.

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