Über den Sinn und Unsinn von Wahlplakaten

Über Wahlplakate kann man streiten. Aber kein Kandidat kann darauf verzichten. Zumal, wenn auch der Wettbewerber seinen Kopf plakatiert. Denn das Wahlvolk will Köpfe sehen und dem Kandidaten ins Auge blicken, wenn auch nur im Vorübergehen. Und die Sprüche, die auf Plakaten stehen, merkt sich ohnehin niemand, es sei denn, diese Worte sind merkfähig.

Bildschirmfoto 2015-09-29 um 14.02.58Ein sinnvolles Plakat mit merkfähigem Spruch hängt direkt neben dem Rathaus an der Stadtbücherei und könnte dort auch bis einen Tag vor dem 11. Oktober hängen bleiben: „Unser Mann für nebenan!“, ist dort zu lesen mit dem Foto des Mannes, der nebenan einziehen will.

Dieses Plakat ist schon ein Vorgriff auf den Tag, an dem der neue Bürgermeister in sein Amt im Ahrensburger Rathaus einziehen wird, nämlich am 1. April 2016. Und die Mitarbeiter im Rathaus gehören zu den wenigen Arbeitnehmern in der Stadt, die mitbestimmen können, wer ihr zukünftiger Chef sein soll.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. September 2015

12 Gedanken zu „Über den Sinn und Unsinn von Wahlplakaten

  1. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    hängt Herr Conring schon längere Zeit an unserer Bücherhalle? Er ist mir gar nicht aufgefallen. Hing er etwa auch schon am 27. dort?
    Die Idee hätte von Sarachs Wahlkampf-Management kommen können. Aber die von der CDU sind witziger.
    Mit grinsenden Grüßen
    Wolfgang König

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Hallo Herr König –

      das Plakat ist mir bis heute auch noch nicht aufgefallen. Wenn dieses Plakat schon vor dem 27. dort gewesen wäre, hätte Conring die absolute Mehrheit im 1. Wahlgang bekommen.

      Das Plakat ist weder von Conring noch von der CDU, weil deren Wahlplakate ja nicht direkt neben einem Wahllokal (wegen der Briefwahl) hängen dürfen. Dieses Plakat ist auch kein Wahlplakat, sondern ein Veranstaltungsplakat für das Schauspiel „Unser Mann für nebenan“, in dem Christian Conring die Hauptrolle spielt. Wann das Stück gespielt wird, steht noch nicht fest, sodass dieses Plakat erst einmal als Teaser dort angebracht wurde, wo auch die Vorankündigen vom Kulturzentrum Marstall immer zu sehen sind. 😉

      Mit grüßendem Lächeln auf den Lippen
      Harald Dzubilla

  2. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    vielen Dank für Ihre Erklärung. Das ist Insider-Wissen. Es ist doch nett zu wissen, dass wir bald einen Bürgermeister haben werden, der ein „echter“ Schauspieler ist.
    Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass das alles geschickt manipuliert ist – von langer Hand vorbereitet.
    Mit grinsenden Grüßen
    Wolfgang König

  3. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    Sie sind witzig. Übrigens schreibt man Sxxxxxx mit sechs x und nicht mit sieben x. Umlaute im Eigennamen werden nicht ausgeschrieben. Da können Sie Ihren Sxxxxxx für wetten.
    Und machen Sie bitte am 11. nur ein x und nicht wieder drei x. Und wenn Sie mir Ihren nächsten Scheck zukommen lassen, unterschreiben Sie bitte wieder mit acht x und nicht wieder mit Dxxxxxxx.
    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfgang König

  4. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    Sie sind ein Schelm. Sind Sie mit Eulenspiegel verwandt? Ich erkenne es erst jetzt auf den zweiten Blick. Ihr Foto ist ein Fake – eine Fotomontage – aber gelungen, wenn die Geraden auch parallel verlaufen würden.
    Sie haben Ihre Leser ganz schön hinter`s Licht geführt.
    Mit lachenden Grüßen
    Wolfgang König

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Hallo Herr König

      ich führe meine Leser nicht hinters Licht, denn ich habe ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich hier um einen Vorgriff auf den 1. April des kommenden Jahres handelt. Also: April! April!

      Mit ernsthaften Grüßen
      Harald Dzubilla

      PS: Dass der Kandidat Conring meine Anregung nicht umsetzt, liegt scheinbar an seinem mangelnden Willen zur Gestaltung.

  5. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    Ihr Blog ist so passend und in allen Aussagen so übereinstimmend und tatsachenentsprechend, dass ich anfangs nicht geargwöhnt habe.
    Wer hat den 1. April als Tag der Amtsübergabe festgelegt? Das muss auch ein Schelm sein. Herr Dorow? Die Schildbürger werden sich auf dem Marktplatz sammeln und dem Würdenträger blumenwerfend zujubeln.
    Mit vorfreudigen Grüßen
    Wolfgang König

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