Stormarn-Beilage: Die größte Unverschämtheit des zur Zeit noch amtierenden Bürgermeisters Michael Sarach!

Sie erinnern sich an die Geschichte mit den Regenwasser-Streifen in der Rathausstraße? Kurz wiederholt: Es ist eine Veruntreuung öffentlicher Gelder durch den Bürgermeister, der die Stadtverordneten falsch informiert hatte. Die Streifen in der Rathausstraße wurden auf Antrag der Verwaltung verbreitert mit der Begründung: Es sollen Gehwege werden für alte Menschen mit Rollatoren und für Rollstuhlfahrer. Doch nach Fertigstellung erklärte Sarach sinngemäß: „Angeschmiert! Es sind gar keine Wege für Behinderte und alte Menschen, sondern die Wege gehören zur Straße und sind auch nach kostenintensiver Verbreiterung immer noch Regenwasser-Streifen!“

(Zitat aus Hamburger Abendblatt)

(Zitat aus Hamburger Abendblatt)

Und nun lesen Sie mal, was dieser Tunichtgut den Lesern der Stormarn-Beilage heute erzählt! Ich zitiere und zittere vor Wut: „Das Kopfsteinpflaster in der City ist für viele Menschen, insbesondere wenn sie auf Gehhilfen angewiesen sind, ein Problem. In der Rathausstraße ist durch Verlegung glatter Randstreifen eine annehmbare Lösung gefunden worden.“

Wenn Sie noch ein wenig Zeit opfern möchten, dann lesen Sie das Thema hier noch einmal aus der Vergangenheit. Und dann werden Sie sich bestimmt genauso wie ich fragen: Hat dieser Hochstapler aus Schwerin es wirklich verdient, noch einmal Bürgermeister von Ahrensburg zu werden…?

Wenn die SPD jetzt immer noch hinter Sarach („Gut gemacht!“) steht, dann muss diese Partei sich fragen lassen, ob sie auch noch hinter den Bürgern von Ahrensburg steht.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. September 2015

18 Gedanken zu „Stormarn-Beilage: Die größte Unverschämtheit des zur Zeit noch amtierenden Bürgermeisters Michael Sarach!

  1. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    auch ich habe diese Bürgermeister-Antwort gelesen. Raren Sie einmal, woran ich zuerst gedacht habe?
    An den Blog-Schreiber Dzubilla! Und dann habe ich an Frechheit und Verlogenheit gedacht. Mit dieser Aussage kann Sarach bei den informierten Senioren sicher mit Sicherheit nicht punkten. Setzt er auf die Trotteligigkeit und Vergesslichkeit der Wähler? Oder setzt er auf sein Amtsvorteil? Er ist ein Lügenbaron. Der Streifen ist zum Teil verbaut, wird zumindest vormittags durch Lieferverkehr sowie Geschäftsinhaber und daneben durch Dauerparker zugeparkt. Die Damen vom Ruhenden Verkehr (Verkehrsaufsicht) walten offenbar nach den Vorgaben ihres Bürgermeisters: dort bloß niemanden aufschreiben. Prangen auf dem Marktplatz, Große Straße, Hagener Allee, Manhagener Allee, Lindenhof, hinter dem 42 die rosaroten Zettel, habe ich in der Rathausstraße nicht einen einzigen gesehen. Die machen wohl einen großen Bogen um die Rathausstraße.
    Leserbriefe zu dieser peinlichen Bürgermeister-Aussage werden wohl nicht zugelassen oder erscheinen wie meist zwei Monate später.
    Statt eines Kreuzes mache ich in jedes Feld ein „0“.
    Mit ungewählten Grüßen
    Wolfgang König

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Und fragen Sie sich auch, warum die Redaktion der Stormarn-Beilage diese Lüge wissentlich veröffentlicht…? Morgen behauptet Herr Sarach vielleicht, seine Kinder sind in Ahrensburg zur Schule gegangen, und er habe aus seinem Privatvermögen eine Million für die Armen unserer Stadt gespendet.

  2. Christian Schmidt

    Hallo zusammen,

    das ganze Thema ließ sich abschließen, wenn der Bereich zu einer „Shared Space“-Zone erklärt wird. Diese Straße wird ja faktisch schon so von den Menschen wahrgenommen und entsprechend verhalten sich die Verkehrsteilnehmer.
    Jetzt müsste man nur noch den ruhenden Verkehr dort raus nehmen. Es gibt ja genug Parkplätze in den nicht so stark frequentierten Parkhäusern am Woldenhorn. Wenn dann noch der Weg von den Parkhäusern zum Rondeel vernünftig ausgeschilder ist, so dass auch Ortsunkundige den Weg leicht finden, dann sind wir ganz weit vorne.
    Ach ja, seit Jahren verspricht die Verwaltung ein Parkleitsystem… das wäre auch hilfreich.

    Gruß
    Christian Schmidt

      1. Christian Schmidt

        Hallo Herr Dzubilla,

        ich weiß nicht, wie oft wir das angesprochen haben….
        Im Zuge der Lärmaktionsplanung habe ich das Thema auch aufgegriffen. Das wurde dann wie folgt übersetzt: Fußgängerzone.

        Gruß
        Christian Schmidt

  3. Frau Behnemann

    Warum wohl ist Sarach, bevor er Bürgermeister von Ahrensburg wurde,anderswo bei der Bürgermeister-Wahl durchgefallen? Weil die braven Ahrensburger so gutgläubig sind, haben sie diesem Mann vertraut. Ich tue das schon lange nicht mehr, denn dieser Herr hat zwei Gesichter: Eines vor der Kamera und eines dahinter. Eben Schauspieler. Und hierbei Selbstdarsteller.

  4. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    der Text mit dem Fake unseres ehrenwerten Bürgermeisters war eine schriftliche Einreichung. Da darf die Stormarn-Redaktion keinerlei Änderungen dran vornehmen. Aber sie hätte unter „Kommentar“ eine Korrektur bringen können. Das haben die Damen und Herren offenbar nicht gewollt – oder haben sie den Riesenspektakel um diese Randstreifen auch mit den Senioren schon vergessen? Da hätten sie doch einmal in ihr Archiv schauen können.
    Damen müssen ihre Schuhe in Ahrensburg in die Hand nehmen – selbst auf dem Marktplatz – oder mit Stöckelschuhen gut springen können. Eine Freundin ist auf dem Marktplatz (Verbundpflaster) in eine Fuge getreten. Mit dem anderen Fuß wollte sie sich schnell abstützen. Da hing sie mit beiden Füßen fest. Wenn ich sie nicht aufgefangen hätte………. Ist die Stadt überhaupt versichert oder ist sie selbstversichert? Reich würde eine Klage, Schadenersatz und Schmerzensgeld ablehnen: Der Bürger darf nur mit Wanderschuhen und mit Gehhilfen die Stadt betreten. Ihn interessiert noch nicht einmal der viele Bruch und die breiten Spalten in Ahrensburgs teurem Kopfstein-Pflaster.
    Mit verständnislosen Grüßen
    Wolfgang König

  5. Britta S.

    Hallo Herr Schmidt,
    Jetzt verschonen Sie uns doch bitte mit Ihrem grünen Wahlprogramm. Die Rathausstraße ist kein Ort für Shared Space, weil dort parkende Autos gar nichts zu suchen haben. Mit regelmäßigen Strafmandaten wäre das Problem ohne weiteres zu lösen.
    Übrigens: Ihr Bürgermeisterkandidat hat als früherer Bauausschussvorsitzender dieses grässliche Parkhausmonstrum an der Alten Meierei mit zu verantworten. Das ist ein richtiger Schandfleck in der Stadtlandschaft. Fragen Sie doch mal die Bürger, warum sie dieses Parkhaus meiden.
    Britta S.

    1. Christian Schmidt

      Hallo Frau Britta S.

      Bei Shared Space gehört eigentlich auch der ruhende Verkehr dazu. In diesem Fall wäre ich allerdings dafür den aus der Straße rauszunehmen.
      Als dieses Parkhaus beschlossen wurde, war ich noch nicht politisch aktiv. Aber was ich gehört habe waren die Grünen damals nicht für das Parkhaus. Jörg Hansen war in der letzten Wahlperiode Bauausschussvorsitzender, deswegen ist er aber nicht für alles, was der Bauausschuss beschlossen hat direkt verantwortlich. Nicht alle Beschlüsse in den Ausschüssen werden einstimmig getroffen…

      Gruß
      Christian Schmidt

  6. Der Spatz vom Rathausdach

    „Anstand“ ist für Sarach ein Fremdwort, dessen Übersetzung ihm bis heute nicht geläufig ist.. Was er bei seiner Unanständigkeit allerdings vergisst: Das Internet vergisst nie.

  7. H.J. Lange

    Ein offener Brief v. 22.09.2015 :

    Sehr geehrte drei Herren Bürgermeister-Kandidaten,

    die Stormarnbeilage hatte Sie gebeten, folgende Frage zu beantworten:
    „Ist Ahrensburgs Infrastruktur gerüstet für den hohen Bevölkerungsanteil von Senioren ?“
    Aus Ihren nüchternen bis / mit Verlaub: hilflosen Antwortversuchen (v. 22.9.15) ist ebenso nüchtern anzumerken, dass Ihnen zur fundierten Beantwortung der sog. „Altenplan“ anscheinend nicht zur Verfügung lag.

    Als Nicht-Ahrensburger erlaube ich mir, Sie auf die tatsächliche Existenz dieses Ihres daumendicken „Altenplans“ hinzuweisen.
    Bereits im Jahre 2008 wurden 400 Exemplare verteilt – die auch mit dem Steuergeld von Senioren bezahlt worden sind. Wo sind die 400 Altenpläne geblieben ?
    Wiederbeschaffungs-Tipp:
    Nicht verzagen – im Rathaus bei Frau Haebenbrock-Sommer nachfragen.

    Titel des „Altenplans“:
    „Das Älterwerden gestalten / Planung altersgerechter Lebensräume in Ahrensburg“.
    Die wissenschaftliche Expertise wurde von der
    „Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg
    Prof. Mary Schmücker“ vorgelegt.
    Herausgeber:
    „Stadt Ahrensburg Die Bürgermeisterin“
    Zur Erinnerung:
    Das war eine gewisse Frau Pepper – also noch vor der abgelaufenen Ära Sarach. Beide SPD.
    Fazit:
    Auch aus Sicht der Senioren war die SPD-Ära Sarach eine Zeit der verlorenen Jahre.

    Mit alten Grüßen HJLange

  8. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    haben Sie heute verschlafen, sind wieder unterwegs oder haben Sie heute keine Stormarn-Beilage erhalten? Seit 7:00 warte ich auf einen bissigen Kommentar von Ihnen zu „20 Fragen – 60 Antworten“. Das heutige Thema lautet: Wie können Ahrensburgs Schulden abgebaut werden?
    Dort liest es sich, als wenn die Verwaltung (Bürgermeister Sarach) fünf Millionen Euro eingespart und getilgt hätte.
    Herr Conring schreibt darüber gaaaanz anders. Die jährlichen Kreditwünsche des Bürgermeisters sind durch die Politik (Finanzausschuss und Stadtverordnetenversammlung) gekürzt worden. Schmückt Herr Sarach sich etwa mit fremden Federn?
    Und Herr Conring bemerkt, dass die Jahresabschlüsse durch externe Berater für bislang über 300.000 Euro erstellt werden mussten, weil es schon Frau Pepper nicht gelungen war, Doppik durchzusetzen. Vielleicht wurde das in der Annahme unterbunden, dass es sich um einen Art Doping handelt. Und ich dachte immer, dass das 2012 beschlossene Kennzahlensystem längst eingeführt ist. Da warten schwierige Aufgaben nach der Amtsübernahme auf Herrn Conring.
    Welche 12 Expansionen hat Herr Sarach erfolgreich begleitet? Kann uns der Spatz vom Rathausdach das zwitschern? Wesemeyer hätte gehalten werden Können. Die wollten noch vor Ikea in den Zwickel Zwischen A1 und Umgehungsstraße. Damals wurde der Entwurf des Flächennutzungsplanes in der Stormarnschule vorgestellt. Was macht er heute?
    Mit nörgelnden Grüßen
    Wolfgang König

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Lieber Herr König, ich denke, dass inzwischen jeder normal denkende Bürger in der Stadt erkannt hat, dass der zur Zeit noch amtierende Bürgermeister der größte Märchenerzähler ist, den die Stadt je in ihrem Rathaus gehabt hat. Wenn Michael Sarach noch einmal gewählt wird, dann glaube ich nicht mehr die Vernunft der Ahrensburger.

        1. Harald Dzubilla Artikelautor

          Das verstehe ich nicht ganz, Herr Stein: Schlümpfe sind doch blau und lieb, oder? Und wenn sie grün sind, dann sind sie nicht weniger gut und werden einen Bogen um Märchen-Michel machen! Nur vor den roten Schlümpfen, vor denen sollten wir uns fürchten! 😉

    2. H.J. Lange

      Hallo Herr König,
      neben sparen, tilgen, Steuern erhöhen oder sinnlos aus dem Rathaus-Fenster werfen, kann man auch Steuergeld ausgeben, was nicht wirklich da ist. Hier eine Kostprobe:

      Das sog. Förderungsprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ ist ein gern genutztes Wahlkampfthema der drei Bürgermeisterkandidaten.
      Dazu will das Land (in den kommenden 15 Jahren) etwa 14 Millionen Euro Steuergeld nach Ahrensburg schieben, die Stadt will 7 Millionen Euro Steuergeld dazu geben (HA Stormarnbeilage v. 1.9.15 S. 2)
      Herr Tobias Koch, Stadtverordneter der CDU und MdL, wird am 17.9.15 im Abendblatt S. 7 unter dem Titel „Hamburg und Kiel bangen um Milliarden“ so zitiert: „Die HSH Nordbank wird den Steuerzahler so oder so Milliarden kosten“ … „und brachte damit die Sorge zum Ausdruck, dass die EU-Entscheidung, egal, wie sie im Detail aussieht, zu schweren Haushaltsbelastungen führen könnte.“

      Frage: Wird also im Ahrensburger Wahlkampf Steuergeld ausgegeben, was nicht wirklich zur Verfügung steht ?
      Und schon deshalb nicht, weil bereits heute Land und Kommune bis zur Halskrause in Schulden stecken ?
      HJL

  9. Ahrweiler

    Ist es nicht möglich, gegen Herrn Sarach über das Gericht eine EV zu erwirken, nach der es ihm untersagt wird, die Bürger durch falsche Angaben zu möglicherweise falschen Entscheidungen zu führen, was der ganzen Stadt zum Nachteil werden könnte, wenn zu viele Nichtinformierte dem Herrn aus Schwerin glauben und ihn noch einmal wählen? Gibt es einen Juristen unter den Szene-Lesern – außer Th. Reich….?

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