Im Marstall hat sich heute ein fotoscheuer Stallbursche über mich beschwert

Die Versammlung der Stadtverordneten wurde heute vom Bürgervorsteher kurz unterbrochen für eine Durchsage. Grund: Ein Stadtverordneter hatte sich bei Roland Wilde über mich beschwert, weil ich aus dem Publikum heraus mehrfach fotografiert habe. Davon hat sich der betreffende Politiker offenbar belästigt gefühlt.

IMG_0769Der Witz: Mit Ausnahme des Bürgervorstehers und seiner beiden Stellvertreter sitzen alle Stadtverordneten mit dem Rücken zum Publikum. Nur wenn einer ans Mikro geht oder sich mal umdreht, zeigt er den Bürgern sein Gesicht.

Wenn ich das richtig beobachtet habe (sonst bitte korrigieren!), dann war es der Stadtverordnete Jürgen Eckert (SPD), der die Beschwerde geäußert hat. Obwohl ich den gar nicht abgelichtet habe, weder von hinten noch von vorn. Warum sollte ich auch…?!

Weshalb also diese Beschwerde? Dass der genannte Stadtverordnete heute nicht gut frisiert war, das kann doch nicht der Grund gewesen sein, dass er Angst davor hatte, von hinten fotografiert zu werden. Oder hat er etwa für die gesamte Stadtverordneten-Versammlung gesprochen, also auch für die Vertreter der anderen Fraktionen…?

Bürgervorsteher Roland Wilde äußerte sich zutreffend, dass er das Fotografieren nicht verbieten könne. Und ich werde in Zukunft nicht mehr diskret von den Zuschauerstühlen aus fotografieren, sondern mich auf die Bühne stellen und von dort aus knipsen. Nein, nicht Jürgen Eckert, der ist mir einfach zu ausdruckslos.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Juni 2015

4 Gedanken zu „Im Marstall hat sich heute ein fotoscheuer Stallbursche über mich beschwert

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Sind Sie vor dem Abschicken noch mal rausgegangen? Wenn man dann wieder reingeht, ist der Text weg – ist mir auch schon passiert. Falls der Text aber in Warteposition auf Freischaltung gestanden hat und dann verschwunden ist, bitte ich um Mitteilung, da das dann ein dringendes Thema für den Provider ist!

  1. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    es war die selbe Situation, die ich reklamiert hatte. Ich hatte den Kommentar abgeschickt und landete am Anfang ihres Blogs.
    Macht ja nichts – bemerkt ja keiner.
    Mit sommerlichen Grüßen
    Wolfgang König.

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