ahrensburg24: Wo die Leser hinters Licht geführt werden

Monika Veeh, früher mal Schreiberin beim MARKT, betreibt nun schon seit einiger Zeit in Ahrensburg das Online-Werbeportal ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg). Und Monika Veeh behauptet allen Ernstes: “ahrensburg24.de ist der Anspruch der Pressefreiheit ein hohes Gut. Wir sind überparteilich und unabhängig in unserer Berichterstattung und legen Wert auf qualitativ hochwertige journalistische Arbeit”. Und das ist lächerlich, Frau Veeh!

ahrensburg24: Werbung getarnt als "Advertorial" (Bild: HDZ)

ahrensburg24: Werbung getarnt als “Advertorial” (Bild: HDZ)

Bei ahrensburg24 weiß man sehr häufig nicht, wo die Redaktion aufhört und die Werbung anfängt. Was meint: Beides wird munter gemischt. Und der Leser erkennt nicht sofort, ob er einen redaktionellen Beitrag liest oder einen Text, für den ein anderer bezahlt hat, sprich: Werbung.

Das hat mit Pressefreiheit nichts zu tun, Frau Veeh, und erst recht nicht mit “qualitativ hochwertiger journalister Arbeit”, sondern das ist die unterste Stufe von hinterlistiger Lohnschreiberei und der Versuch, die Leser hinters Licht zu führen.

Nun kommt Frau Veeh ihren Lesern schon wieder auf unlauterem Wege entgegen: Werbung für den Hoisdorfer Golfclub, die sie als Anzeige bezeichnen muss, nennt sie “Advertorial”, um die Leser zu verarschen. So, wie es bis vor einigen Monaten auch das “Ahrensburg-Magazin” gemacht hat, bevor die Zentrale gegen unlauteren Wettbewerb dagegen vorgegangen ist.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. April 2015

3 Gedanken zu „ahrensburg24: Wo die Leser hinters Licht geführt werden

  1. Der Spatz vom Rathausdach

    Und ich hatte immer gedacht, bis auf die Berichte über Verkehrsunfälle wären alle Artikel auf diesem Werbeportal nur Werbung. 😉

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