Wer steht denn da auf meiner Online-Leitung…?

Liegt es vielleicht an der allgemeinen Müdigkeit, die der Frühling mit sich bringt? Oder warum ist mein Internet zur Zeit so schnell wie es im vorigen Jahrhundert gewesen ist, um nicht zu schreiben: in der Steinzeit der Datenübertragung? Es dauert und dauert.  Ist das bei Ihnen genauso? Oder steht jemand bei mir auf der Leitung…?

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Früher war es so. dass man lange warten musste, bis sich im Internet etwas aufgebaut hat. Da konnte man zwischendurch auch noch etwas Anderes erledigen, statt nur auf den Bildschirm zu starren und zu warten. Aber inzwischen ging es ganz fix mit der Online-Verbindung in Ahrensburg. Nun jedoch ist es bei mir seit drei Tagen wieder so wie anno dunnemals, als Familie Flinstone ihre News noch per Hand meißelten.

Schnelles Internet, wie Ahrensburg seinen gewerblichen Steuerzahlern verheißt, scheint in Wohngebieten noch nicht der Fall zu sein. Oder hat vielleicht Horst Kienel mit den Stadtwerken nachgeholfen, dass der Blogger länger braucht, weil er sich nicht wegen einer schnellen Leitung gemeldet hat, als dazu aufgerufen wurde…?

Postskriptum: Nachdem ich voranstehenden Blog geschrieben habe, ist mein Internet wieder schneller geworden! Wie sang doch Katja Ebstein? Sie sang: “Wunder gibt es immer wieder…!”

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. März 2015

Ein Gedanke zu „Wer steht denn da auf meiner Online-Leitung…?

  1. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    machen Sie sich keine Gedanken – auch nicht wegen Kienel & Co. In ganz Ahrensburg und überall in Deutschland und der Welt war und ist die Erreichbarkeit des Internetzes und die Datengeschwindigkeit stark eingeschränkt. Spricht man die Betreiber (Provider) darauf an, ist denen das mehr als peinlich, weil sie an ihren vertraglichen Versprechungen vorbei magere Verbindungen liefern. Oft gebe ich meine digitalen Verbundenheitswünsche mehrfach ein – bis es endlich klappt. Die lahme Übertragungsrate ertrage ich. Da wir Kunden zumeist noch immer über Kupfer-Adern an die Netzknoten der ehemaligen deutschen Bundespost angeschlossen sind und dann erst auf die berühmte Glasfaser übergehen, gibt es gewisse Hemmnisse, die da sind: Länge der Kupferader (also elektrische Entfernung des Wohnortes zum Netzknoten, Stoßstellen (wechselnde Qerschitte der Kupferadern) und schließlich noch die Packungsdichte der zeitgleichen Internetverbindungen über die alten Verzeigungs- und Hauptkabel über die Schaltpunkte bis hin zum gläsernen Netzknoten. Die Taktraten auf den digitalen Verbindungskanälen dürfen sich nicht stören und sind damit zur Langsamkeit verurteilt. Waren es vor wenigen Jahren noch mehrere hundert zeitgleiche Internetverbindungen über mein Hauptkabel zum Netzknoten an der Gerhardstraße, sind es heute bestimmt tausende zeitgleiche Verbindungen, die über immer modernere Technik zeitgleich betrieben werden. Da kommen immer mehr Enkel und Urenkel schon ab vier Jahren ins Netz und Oma und Uropa lernen beim Seniorenverein, wie man sich stundenlang im Internet verfangen kann. Also bewahren Sie Geduld. Die Abhilfe naht. Der Betreiber des alten Kabelfernsehkabelnetzes der alten Deutschen Bundespost (Kabel Deutschland – nun bei Vodafone) hat schon modernisiert und große Teile des alten Kabelfernsehnetzes aus kupfernen Koaxialkabeln gegen Glasfaserkabeln ausgewechselt. Vodafone wirbt nun damit, die alten Kupferkabel der Telekom zu verlassen um zum schnelleren Kabelfernsehnetz zu wechseln. Dort gibt es Sprechkanäle, Internetkanäle, Kabelfernsehkanäle, Rundfunkkanäle, Wahlkanäle, sonstige Abstimmungskanäle und was weiß ich was noch welche Kanäle über Koax- und Glasfaserkabel fast für umsonst. Das Dumme ist, eine derzeit vier Sprechkanäle und vier Internetkanäle über nur eine Kupfer-Doppelader und über meine Post-Eumex bekomme ich nie wieder so günstig. Nur deshalb lasse ich mich durch die Technik noch einschränken.
    Aber unser Herr Kienel rüstet auf. Er lässt unsere Häuser angraben und die Stadtstraßen auch in der Vorweihnachtszeit (Rathausstraße, Rathausplatz – gegen Ihren Weihnachtswunsch) aufgraben, um unsere Bürger über die schnelle Glasfaser und modernste Übertragungstechnik an das Internet mit ungeahnter – auch Dauerspionage – Übertragungsgeschwindigkeit und Speicherkapazität anschließen. Ihr Gedankengut kann für viele Jahrzehntausende in Clouds weiterleben.
    Wahrscheinlich hat Herr Kienel Sie mit Ihren beiden Häusern schon längst mit Reklame angeschrieben und aufgefordert, sich am Ahrensburger Glasfasernetz anzuzschließen. Das ist für die Zukunft und die Internet-Erreichbarkeit zwingend erforderlich. So gewinnen Ihre Häuser auch rapide an Wert. Denn ohne Glasfasernetz-Anschluss wären das Schrott-Immobilien. Nur wenn ausreichend viele Anlieger sich an das Glasfaser-Netz anschließen lassen, ist die Versorgung der Häuser in den einzelnen Straßenzügen wirtschaftlich. Wer sich nicht anschließen lässt, ist schlicht und einfach dumm – der gehört nicht in diese Welt. Sie, Herr Dzubilla, sind im Vorteil. Der Süden unserer Stadt (also südlich der Hochbahntrasse) kommt wie bei allen anderen Infrastrukturmaßnahmen (Strom, Telefon, Wasser, Abwasser, Gas, Straßenbau, Busverkehr, Straßenbeleuchtung usw. und künftig auch Südumgehung) zu allerletzt dran. Das Villengebiet ist zuallererst versorgt worden. Deshalb hängt unser Bürgermeister schon längst am schnellen Internet während wir Hagener Waldschrate noch über Kupferadern digital trommeln.
    Nun habe ich wieder faktenreich viel geschrieben. Streichen Sie bitte wieder die faktenreichen Teile zusammen. Das fördert Verständnis.
    Mit digitalen Grüßen
    Wolfgamg König

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