Wie dämlich ist das denn…?

Jeder kann sein Geld aus dem Fenster werfen, soviel wie er möchte. Auch Firmen können das, wie zum Beispiel die Hamburger Wasserwerke. Die haben kürzlich an all ihre Kunden die jährlichen Ablesekarten verschickt, auf dass ein jeder in seinen Keller gehe, lese und notiere, was er verbraucht hat, um die Karte dann wieder zurückzuschicken an die Wasserwerke. So weit, so gut.

Unbenannt-1Kaum waren die Karten verschickt, da bemerkte jemand, dass bei der Herstellung ein Fehler unterlaufen war, nämlich die Namen der Gemeinden waren falsch angegeben. So erhielten Ahrensburger Kunden ein Schreiben mit der Einleitung: “wir, wie auch die Gemeinde Dassendorf. möchten für das Grundstück…” usw. Mir war das gar nicht aufgefallen, denn meine Adresse war korrekt. Allerdings war ein vorgegebenes Ablesedatum eingesetzt, das sich ebenfalls als unrichtig erwiesen hat.

Und nun bekamen die Kunden der Wasserwerke ein Schreiben, mit denen sie auf die Fehler aufmerksam gemacht wurden. Der Witz: Diese Schreiben an die Kunden waren in unterschiedlicher Höhe frankiert, sowohl korrekt mit 60 Cent als auch überhöht mit 90 Cent, denn der Inhalt war hier wie dort der gleiche.

So eine Aktion kostet Zeit und Geld. Ähnlich wie damals die Ahrensburger Stadtverwaltung die Bürger unnötigerweise nach deren IBAN- und BIC-Zahlen abgefragt hatte, was der Stadtkasse zu Lasten gefallen ist. Zwar waren das bei der Stadt wie auch bei den Wasserwerken keine Riesensummen, die dort vergeudet wurden, aber wäre das Geld nicht aus dem Fenstern geworfen sondern einem guten Zweck zugeführt worden, dann hätten sich ein paar Menschen zu Weihnachten darüber bestimmt gefreut.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Dezember 2014

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