Von Beelze Buhl und Luzi Fehrs und Helgo Matthias Haak

Aus der Gemeinde der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Ahrensburg kommen rebellische Töne. Die richten sich gegen Propst Buhl und seine eigenwillige Handlungsweise. Und weil ich wenig Lust verspüre, dieses Thema im Einzelnen zu kommentieren, wiederhole ich in meinem heutigen Blog-Eintrag kurz und knapp, was ich immer schon gesagt und geschrieben habe.

Bildschirmfoto 2014-12-20 um 11.50.05Als die meisten der Gemeindemitglieder – sogar der Förderverein St. Johannes – immer noch beschwichtigende Worte gegenüber der Kirchenleitung fanden und freundlich zur Güteverhandlung aufriefen, da war ich derjenige, der den Propst als unchristlichen Hardliner bezeichnet hat. Beelzebuhl habe ich ihn genannt. Und seine Vorgesetzte bekam bei mir den Namen Luzifehrs. Warum? Weil Kirsten Fehrs eine Scheinheilige ist. Weder im Rahmen der Auseinandersetzungen um St. Johannes, noch in der gegenwärtigen Diskussion um Kirchengemeinderat und Gemeindeversammlung ist sie vor Ort erschienen oder hat öffentlich Stellung bezogen. Ihr ist ein Ballett mit John Neumeier auf dem Altar der Auferstehungskirche in Schmalenbeck wichtiger als eine Gemeinde in Ahrensburg, die am Rande ihres kirchlichen Glaubens steht.

Ich hatte die Gemeinde zu Protesten aufgerufen und Plakate an den Absperrzaun vor der Sankt Johannes Kirche angebracht. Ich hatte gefordert, dass die Christen nicht in die Kirche gehen sollten, sondern davor stehen mit Protestplakaten in der Hand, auf denen ihre Forderungen formuliert sein sollten. Und an die Tür der Schlosskirche sollten die Ahrensburger Protestanten ihre Thesen anschlagen. Ich hatte den Förderverein gewarnt, dass er bei Verhandlungen mit der Kirchenleitung über den Tisch gezogen wird. Und ich wurde dafür als der Störenfried hingestellt, der nicht vereinen, sondern entzweien will.

Ich muss meine Worte von gestern nicht im Einzelnen wiederholen, weil Sie alles in meinen Blog-Beiträgen nachlesen können. Immerhin habe ich mit dazu beigetragen, dass Anja Botta nicht nur das Weite gesucht, sondern auch gefunden hat. Und das nächste Ziel der Ahrensburger Christenheit ist: Propst Buhl muss aus unserer Gemeinde verschwinden. Dieser Mann hat Unheil genug angerichtet und gehört vor das Kirchengericht!

Am Sonntag darf Pastor Helgo Matthias Haak wieder in der Schlosskirche predigen. Denn das Kirchengericht hat entschieden, dass der Pfarrer in sein Amt zurückkommen darf. Das ist eine gute Nachricht. Die schlechte ist: Das Kirchenamt hat Einspruch dagegen eingelegt. Das ist ungeheuerlich. Es hat mit Christentum nichts mehr zu tun und zeigt, dass der Teufel die Herrschaft im Kirchenamt übernommen hat. Wenn die Gemeinde sich jetzt nicht mit aller Macht dagegen auflehnt, dann gnade Euch Gott!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Dezember 2014

8 Gedanken zu „Von Beelze Buhl und Luzi Fehrs und Helgo Matthias Haak

  1. Observator

    AUFRUF:
    Liebe Christen! Geht am Sonntag in die Schlosskirche, wenn Pastor Haak dort wieder predigt! Empfangt ihn auf der Kanzel mit stehendem Applaus!

    1. Sabine Heinrich

      Ich werde genau dies tun – und sicherlich so viele andere, dass die Kirche morgen so voll sein wird wie sonst nur am 24.12.!
      Es interessiert mich, ob und wieviele Mitglieder des KGR morgen vor Ort sein werden!
      Besteht evtl. sogar die Möglichkeit, dass Pastor Haak in allerletzter Minute ein Maulkorb verpasst wird und er nicht predigen darf?
      Bei den Auftritten der “Kirchenoberen” in den letzten Jahren würde mich das nicht einmal besonders überraschen.

  2. hermann Jochen Lange

    Wegen Selbsttäuschung zahlungsunfähig.

    Spätestens am 1.12.2014 ist die ev.- luth. Kirche Ahrensburg aus rechtlichen Gründen zahlungsunfähig. Es gab keinen legitimierten Kirchengemeinderat mehr, der finanziell Relevantes hätte beschließen dürfen.
    Begründung:
    Nach Bildung der Nordkirche hätte die Kirchenleitung wissen müssen, dass es aus mehrfachem Grund schlicht unzulässig ist, dem Kirchengemeinderat Ahrensburg anzubieten, er könnte und dürfte das Ende der eigenen Wahlperiode von Ende 2014 auf Ende 2016 verschieben.
    Der KGR hatte Ende 2013 zugestimmt – sich selbst getäuscht und ein unlösbares Problem, das vorhersehbar Ende 2014 platzen musste.

    Dieses Dilemma war nur notdürftig zu kitten, wenn a) der KGR vom Propst zurückgetreten wird. Wenn b) die offizielle Einladung zu einer “ordentlichen Gemeindeversammlung” mangels rechtlichem Fundament – nach Beginn – in pröpstlicher BASTA-Manier zur “Informationsveranstaltung” erklärt wird.
    Wenn c) dabei mehrfach gegen die Kirchenverfassung verstoßen wird und d) der Propst obendrein erklärt, es komme bei der Bildung eines Ausbügelteams nicht auf das Vertrauen des Kirchenvolkes an, sondern allein auf sein persönliches Vertrauen in die von ihm eingesetzten Teammitglieder.

    Die “denkunmöglichen Grenzverletzungen” nehmen einfach kein Ende.
    Bitte Herr Buhl, suchen Sie für sich selbst und jetzt eine andere Verwendung.

    HJL

    1. Sabine Heinrich

      Wieso sollte ein offenbar keiner Kontrolle unterliegender Pastor in einem hohen (und gut bezahlten) Amt eine neue Verwendung für sich suchen, wenn er doch überzeugt von seiner Übermacht zu sein scheint?
      Das Wort “Arroganz” ist mir noch zu schwach im Zusammenhang mit diesem “Gottesdiener”.
      Der Herr ist ein ganz anderes Kaliber als ein Pastor Paschen (für ihn gab es eine schnelle neue Verwendung), der seine Gemeinde klammheimlich im Stich gelassen hat – aber ich möchte keine alten Geschichten aufrühren, denn da wird mir übel…!

  3. Hermann Jochen Lange

    Hallo Frau Heinrich,
    ich möchte Ihnen bei der Überwindung Ihrer Übelkeit helfen :
    Denn tatsächlich grassiert eine “PastorInnen-Krankheit”, der leider auch nicht mit 10 Geboten beizukommen ist. Da kann man nix machen.
    Spontan fallen mir vier betroffene PastorInnen ein: Jepsen, Baumgarten, Paschen und nun auch Botta.
    Sie alle haben aber eine alternative Verwendung gefunden – und sie werden auch weiterhin von allen Kirchenmitgliedern bezahlt – das ist gelebte Solidarität. Und hinterher erfreuen sich die Betroffenen bester Gesundheit – von Übelkeit keine Spur – ist das nicht toll ?
    Aber auch bei Herrn Buhl wurden schon seit geraumer Zeit unübersehbare Symptome dieser fürchterlichen Krankheit festgestellt. Da kann man nix machen.
    HJL

  4. Sabine Heinrich

    Vielen Dank, Herr Lange!
    Da ist unsere freundliche Pröpstin Fehrs, die sich gern in Großhansdorf für eine neue Orgel im prominenten Schatten von Herrn Neumeier bewegt, schlauer!
    Sie tut einfach im Falle der brisanten Kirchenskandale in Ahrensburg – im Gegensatz zu den von Ihnen genannten geistlichen Würdenträgern und -trägerinnen – GAR NICHTS, sie scheint nicht einmal zu intrigieren, lügen bzw. Wichtiges vergessen zu haben! Sie hält sich einfach fern! Oder habe ich da etwas nicht mitbekommen?
    Welch weise Haltung!
    Drum wird sie wohl auch bis an ihr seliges Berufsende dort bleiben, wo sie jetzt schon ist – ohne vom Bazillus der Ahrensburger PastorInnenkrankheit angesteckt zu werden!
    Wie schön, dass es noch solche Gottesmänner und -frauen gibt!

    S. Heinrich

  5. Lorenz

    Hi, hi, hi
    sehr feinsinnig,
    Auch ich habe schon die dicken Augenringe bemerkt!
    Dennoch, vorgesetzt dem Pastor und Probst ist das Landeskirchenamt nicht ein Bischof oder eine Bischöfin.

  6. Hermann Jochen Lange

    Hallo Lorenz,
    tatsächlich erscheint die Administration der “Nordkirche” für einen Demokraten extrem fremdartig.
    Sind (in Ahrensburg besser: waren) die Wahlen zum Kirchengemeinderat noch demokratisch angehaucht – ist die hinten herauskommende Zusammensetzung dieses Gremiums alles andere als demokratisch: Die Gruppe schließt sich dann auch alsbald und für Jahre hinter Hinterzimmertüren ein – mindestens sechs Jahre lang – in Ahrensburg für acht Jahre. Zugegeben, niemand weiß das so ganz genau – rechtliche Legitimation her oder hin.

    In den Hierarchieebenen über dem Kirchengemeinderat wird dann ohne jede demokratische Legitimation – gearbeitet – mit den Kirchensteuergeldern, die durch den demokratisch geprägten weltlichen Staat zwangsweise eingezogen werden. Das ist toll.
    Exemplarisch hat mir der Kirchengemeinderat am 10.11.14 schriftlich erklärt, meine Argumentation sei / Zitat: ” … größtenteils in Ihrem weltlich-politischen Verständnis angesiedelt …”.
    Mit anderen Worten: Ein Demokrat muss die Kirchenadminstration nicht verstehen – ein Demokrat stört dort nur deren Kreise.
    Anmerkung: Einiges deutet daraufhin, dass der KGR-Text von Herrn Propst Buhl himself stammt (Vielleicht hat der KGR den Text nie gesehen ? ).

    Diese Kirchen-Administration läuft zum Selbsterhalt – wie eine eingekapselte Maschine, die sich um den Nachschub an Treibstoff nicht kümmern muss. Es reicht, wenn diese Maschine nach Dienstplan auf ihre Existenz hinweist.

    Aber Lorenz, vielleicht erklären Sie einmal, was der Begriff “Demokratie” bedeutet.
    HJL

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