Einwohnerversammlung in Ahrensburg (Kreis Stormarn)

Bildschirmfoto 2013-11-27 um 22.29.08Heute Abend war Einwohner-Versammlung im Marstall. Die vier Punkte auf der Tagesordnung: 1. Punkt: Begrüßung der Einwohner und Eröffnung der Sitzung. 2. Punkt: 700 Jahre Stadt Ahrensburg, 3. Punkt: Städtepartnerschaften der Stadt Ahrensburg. 4. Punkt: Verschiedenes.

Als ich eine Viertelstunde vor Beginn der Veranstaltung an unserem Luxusparkplatz hinter dem Marstall angekommen war, da bekam ich gerade noch einen der drei letzten Parkplätze. Dann war die gesamte Fläche total belegt. Und – ich nehme vorweg – am Ende der Veranstaltung war dieser Mehrzweckplatz immer noch sehr gut mit Autos vollgestellt. Muss wohl eine größere Veranstaltung gewesen sein dort nebenan im  – wie der Name schon sagt: Park Hotel.

Zur Einwohnerversammlung waren von den 32.000 Einwohnern der Stadt Ahrensburg rund 30 erschienen. Und damit beende ich auch schon meinen Blog-Eintrag über die heutige Versammlung der Einwohner. Denn wenn Sie Interesse gehabt haben, was dort gesprochen wurde, dann sind Sie ja auch dort gewesen. Und wenn Sie nicht dort gewesen sind, dann haben Sie offensichtlich auch kein Interesse.

Aber ich kann Sie beruhigen: Die sogenannte „Presse“ war zahlreich vor Ort. Und die Damen und Herren werden morgen und übermorgen bestimmt ausführlich und freundlich darüber berichten und Fotos vom Bürgermeister zeigen.

Ich wünsche Ihnen noch eine gute Nacht. Und wenn es im nächsten Jahr in der Stadt dann wieder etwas zu essen und zu trinken, sprich: zu feiern gibt, dann sage ich ihnen rechtzeitig vorher Bescheid, damit Sie nix verpassen! Gut so? 😉

Update 28. 1. 2013: Beachten Sie bitte den aufschlussreichen Kommentar von Wolfgang König, der im Marstall in der ersten Reihe gesessen hat!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2013

2 Gedanken zu „Einwohnerversammlung in Ahrensburg (Kreis Stormarn)

  1. Wolfgang König

    Hallo, Herr Dzubilla,
    die 700-Jahr-Feier Ahrensburgs, neue Reiseziele und die Bus-Verkehrsprobleme haben mich als Nr. 28 in den Marstall kommen lassen. Von der Presse habe ich nur Frau Veeh fotografierend bemerkt.
    Das nächste große Ereignis nach Silvester ist, nach „Heilige Drei Könige“, der Neujahrsempfang im Marsstall am 10. Januar 2014.
    Dann folgt im Juni der Vortrag von Prof. Dr. Tromnau, einem der zahlreichen, erfolgreichen Studenten des weltbekannten Dozenten Dr. A. Rust. Er wird uns sicherlich berichten, wo das Acht-Höfe-Lehmfachwerk-Dorf Woldenhorn zum Zeitpunkt der Mönche an der Parkallee und in den Jahrhunderten davor gelegen hat. Auch wird er uns schildern, wo das Vorwerk der Mönche, die befestigten Zuwegungen, die Brauerei und der Mönchsberg lagen.

    Sehr bezeichnend finde ich das Logo der 700-Jahr-Feier. Von Woldenhorn ist darin nicht die geringste Spur.
    Am linken Rand zeichnet sich die Festung Arnesvelde von ca.1150 n. Chr. oder viel früher ab. Dann folgt das stilisierte Tunneltal, welches vom Herrenhaus Peter Rantzaus nach 1595 abgeschlossen wird. Dazwischen liegen 700 Jahre. Wo steckt da Woldenhorn? Im Grund des Tunneltales?
    Kaum ein Ahrensburger weiß, von welcher geographischer Struktur das Dorf Woldenhorn den Namen „Woldenhorn = Waldhorn“ hat. Ich ahne es und habe es einmal leichtfertig genannt. Die Herkunft des Namens „Ahrensburg“ ist fast allen Bürgern geläufig.
    Geprägt wurde der Name „Ahrensburg“ von einem Vetter Peter Rantzaus, der diesen im Neubau des Herrenhauses besuchte.
    Dieser Vetter war ein sehr bekannter dänischer Landschaftsbeschreiber. Dieser Vetter hielt fest, dass das Herrenhaus und Teile anderer Gebäude des Gutes aus den Ruinen (5000 Granitquader, Hunderttausende gebrannter Ziegel) der uralten Festung Arnesvelde errichtet wurden. Er schrieb darüber, dass in dem neuen Herrenhaus die Reste der Festung Arnesvelde stecken, dass mit diesem Herrenhaus im Wassergraben die Festung Arnesvelde neu entstanden ist. Er nannte das Herrenhaus um 1600 „die neue Ahrensburg“.
    Sicherlich war der Ortsteil um das durch Schimmelmann zum Schloss Ahrensburg erhobene Herrenhaus weitaus wichtiger als das künstlich angelegte Dorf Woldenhorn an der Großen Straße. Schließlich besuchte der Dänische König den Grafen Schimmelmann auf Schloss Ahrensburg und nicht in der künstlichen Parkanlage Woldenhorn.
    Was mag die Stadtältesten 1867 bewogen haben, den preußischen Bahnhof am Südrand der Gemeinde als „Woldenhorn“ zu benennen? Wut auf den Grafen, eine Bierlaune, Streichholzziehen oder waren die Woldenhorner Bauern in der Mehrheit? Wo blieb das Mitspracherecht des Grafen? Sicherlich war dieser auf der Jagd und hatte eine ordentliche Strecke. Ahrensfelde war damals noch nicht eingemeindet.
    Ahrensfelde ist heute noch ein wenig beachtetes Anhängsel unserer Stadt. obwohl dieser Ortsteil Namensgeber unserer Stadt und viel älter als das Lehmdorf Woldenhorn ist. Die Ahrensfelder haben sich wahrscheinlich Bruchsteine aus ihrer Festung Arnesvelde für den Bau ihrer Höfe gesichert.
    Arnesvelde ist unsere Keimzelle und nicht das Kunstdorf Woldenhorn an der Großen Straße.
    Mit historischen Grüßen
    Wolfgang König

  2. Jens Grove

    Ich hätte ja gerne mal teilgenommen, aber ich komme sehr spät von der Arbeit und am Mittwochabend bin ich schon Ehrenamtlich tätig. Eventuell wird es mal um 20.30 Uhr an einen anderen Wochentag so eine Bürgerversammlung sein. Dann komme ich auch vorbei.
    Herr König ihr Kommentar ist wunderbar geschrieben, danke für die Worte.

    Herzlichst
    Jens Grove

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