Die WAB bietet sich an, die Gestaltung des Schlossparks weitgehend in Eigenleistung zu übernehmen

Es dürfte bekannt sein, dass die Straßen in unserer Stadt in einem kratermäßigen Zustand sind. Und viele Radfahrwege sind unterirdisch. Es ist auch bekannt, dass die Stadt Ahrensburg vor großen Investitionen steht, um nur mal die größte, nämlich das Schulzentrum am Heimgarten, zu erwähnen. Und vom Alten Speicher will ich garnicht reden, zumal dieser inzwischen zu einem Wahrzeichen vom Schilda des Nordens geworden ist und reif wäre, ins “Schwarzbuch der Steuerzahler” aufgenommen zu werden.

Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt Ahrensburg ist natürlich das weiße Herrenhaus am Eingang zur Innenstadt, das wir Eingeborenen auch als Schloss bezeichnen. Und hier, so erklärt die Fraktion der WAB, sind dringend Investitionen der Stadt nötig, und zwar: “Denkmalgerechte Wiederherstellung des städtischen Anteils des Ahrensburger Schlossparks”. Und was die WAB, die Wählergemeinschaft für angebliche Bürgermitbestimmung, beantragt, das lesen Sie in der nebenstehenden Abbildung.

Es klingt hier wie Ironie: Angesichts der Haushaltslage soll die Gestaltung des Schlossparks “weitgehend in Eigenleistung” erfolgen. Was bedeuten könnte: Es muss städtische Mitarbeiter geben, die nicht ausgelastet sind. Die Wahrheit ist natürlich: Die Mitglieder der WAB bieten sich mit ihrem Antrag an, dass sie die Arbeiten im Schlosspark tatkräftig übernehmen wollen. Oder habe ich da womöglich etwas missverstanden…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. August 2025

Ich habe mir einen elektrischen Stuhl bestellt. Er kam in 100 Einzelteilen.

“Otto – find’ ich gut.” Allerdings Otto Waalkes und nicht den Otto-Versand. Denn während der letztere Otto mich oft erheitert hat, hat der erste Otto zu meinem Unmut beigetragen. Aber die Schuld daran habe ich selber als Kunde vom Otto-Versand Hamburg.

Meine Schuld: Ich wollte mir einen neuen Schreibtischsessel zulegen. So etwas bekommt man nicht in Ahrensburg, weshalb ich online das Traditionsversandhaus Otto aufgesucht habe. Und dort gab und gibt es eine große Auswahl an Schreibtischsesseln, von denen ich einen ausgewählt hatte, der statt 267,00 Euro nur noch 161,99 Euro, also nicht mal 162 Euro kosten sollte. Und dazu auch noch mit Massage- und Wippfunktion – siehe die Abbildung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. August 2025

Die einen stiften an die Volkshochschule, die anderen sonnen sich in der Freude darüber

Die Volkshochschule Großhansdorf e.V. bietet ein “Kursprogramm aus Deutsch als Fremdsprache” an mit den Hinweisen: “Der Kurs für Frauen mit Deutsch als Zweitsprache” und “Gefördert von der Stiftung Dietrich + Gudrun Maaß, Ahrensburg”. Und per du (!) erklärt die VHS Großhansdorf den potentiellen Teilnehmerinnen, die Deutsch lernen wollen, was der Kurs bezweckt – wenn Sie Ihr Augenmerk bitte mal auf die nebenstehende Abbildung werfen wollen!

Und nun kommt Dr. Michael Eckstein, Betreiber der BürgerStiftung Region Ahrensburg, unter deren Dach die Stiftung Dietrich + Gudrun Maaß ihr Stiftungskapital deponiert hat. Und besagter Eckstein betreibt mit seiner privaten Firma auch ein kommerzielles Werbeportal mit dem Namen “Ahrensburg-Portal”. Und hier informiert der Herr Doktor darüber, dass VHS-Geschäftsführerin Christiane Kittel sich über das Geld freut, weil sie hier erneut in Zusammenarbeit mit der BürgerStiftung Region Ahrensburg einen beispielhaften Kurs durchführen” kann – siehe die Abbildung rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. August 2025

Wollte Abendblatt-Reporter Filip Schwen am vergangenen Wochenende vielleicht im N1 Club tanzen gehen?

Leser von Szene Ahrensburg wissen spätestens seit dem 10. Mai 2025, dass die Musik im N1 Club verstummt ist. Und am 20. Mai 2025 habe ich geschrieben: “In Trittau ist eine Insolvenz angesagt. Und in Ahrensburg wird sie verschwiegen.” Diesen Vorwurf wollte Reporter Filip Schwen vom Abendblatt Ost nicht auf sich sitzen lassen: Heute, also nur 92 Tage später, berichtet er: “Nach dem Fun-Park: Weitere Disco in Stormarn gibt auf.” Und diese olle Kamelle ist sogar der Aufmacher des Tages.

Meldungen im Abendblatt Stormarn und auf Szene Ahrensburg

Diese Meldung ist natürlich nicht so ganz korrekt, denn der N1 Club in Ahrensburg hat schon vor dem Fun-Parc in Trittau aufgegeben. Das hat der HA-Reporter vermutlich erst gemerkt, als er dort aktuell sein Tanzbein schwingen wollte. Aber Abendblatt-Leser sind ja ohnehin nicht mehr im Disco-Alter, haben die Ahrensburger Disco vermutlich zuletzt besucht, als sie noch LeDisque hieß und als “Schweinekeller” bekannt war wegen der älteren Herren, die sich dort die Augen an den jungen Mädchen ausgeguckt hatten und diese zu Getränken eingeladen haben, die Schweine im Keller. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. August 2025

Paketdienst GLS.: Suchet, so werdet ihr finden – notfalls durch Zahlung!

Ich habe ein Paket erwartet. Dieses Paket sollte mir zugestellt werden durch GLS. Als der Zusteller heute früh geklingelt hatte, da stand ich gerade unter der Dusche und habe das Klingeln nicht gehört. Als ich dann am Arbeitsplatz saß, da las ich auf meinem Bildschirm:´ “Versanddetails • zugestellt Das Paket ist beim Nachbarn abgegeben worden (siehe Unterschrift) 25. August 2025, 09:02″.

Ich konnte allerdings keine Unterschrift eines Nachbarn sehen. Und weil ich nicht nur einen einzigen Nachbarn habe, wusste ich nicht, zu welchem ich gehen sollte – links? rechts? oder gegenüber? Aber in meinem Briefkasten fand ich eine Karte mit der Mitteilung: “Deine Track-ID … unter gls-pakete.de eingeben”. Und nach dieser Eingebung bekam ich dann den Hinweis: “Ihr Paket wurde gefunden!” Und wenn ich es auch finden will, dann muss ich einfach eine “100% sichere Zahlung” über € 0,50 per Kreditkarte leisten mit der Aufforderung: “Zahlen Sie jetzt” – siehe die Abbildung rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. August 2025

Kämpfe ums Gas: Stadtwerke Ahrensburg contra E.ON

Also, das war so: Ich war Kunde bei E.ON. Dann standen eines Tages zwei Vertreter der Stadtwerke Ahrensburg vor meiner Haustür und erklärten, dass sie den Kampf gegen den Wettbewerber E.ON aufgenommen hätten und nun günstiger in ihren Tarifen wären. Daraufhin hatte ich meine Verträge zu den Stadtwerken gegeben. Eine Weile später klingelte dann ein Vertreter von E.ON an meiner Haustür und rechnete mir vor, dass seine Gesellschaft nun günstiger wäre als die Werke der Stadt Ahrensburg. Und so bin ich daraufhin wieder bei E.ON gelandet.

Nun fand ich in meinem Briefkasten eine Drucksache der Stadtwerke Ahrensburg. Und wenn Sie sich die Abbildung anschauen, liebe Mitbürger, dann erkennen Sie: Bei E.ON muss ich 1.446,12 € löhnen, wohingegen die Werke der Stadt mit 1.106,89 € zufrieden sind, was bedeutet: “Deine Ersparnisse bei den Stadtwerken Ahrensburg: 339,23 €”. Und das ist nicht wenig. Außerdem: Die ersten 500 Bestellungen erhalten auch noch einen Bonus von 300 €! Und: Die Stadtwerke Ahrensburg versprechen mir eine Energiepreisgarantie von 24 Monaten – E.ON nicht.

Was nun, sprach Zeus Dzubilla…? Soll ich jetzt wieder zurückkehren zu Julia Fest und ihrem Vorsitzenden Eckart Boege vom Aufsichtsrat der Stadtwerke Ahrensburg? Aber was wäre, wenn dann wieder ein freundlicher Herr von E.ON an meiner Haustür klingelt, um mir zu erklären, dass seine Gesellschaft den Kampf gegen die Stadtwerke Ahrensburg aufnimmt und mir einen Tarif anbietet, der unter dem von Fest & Boege liegt und mit 48 Monaten Preisgarantie…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. August 2025

Camper auch in der Ahrensburger City und ein Spendenaufruf über Traueranzeigen

Gerade hatte ich in Worten und Bildern berichtet, dass die Stadt Ahrensburg ein wahres Eldorado für Wohnmobile ist, da entdeckte ich, dass Freunde der rollenden Hütte sogar mitten in unserer City campen. Das nebenstehende Foto habe ich gestern in der Großen Straße gemacht. Warum die Camper ausgerechnet hier haltgemacht haben? Na, von hier aus ist es nicht weit zu den Parklets, wo die Nomaden im Freien sitzen und speisen können. Und am kommenden Samstag findet in der Hagener Allee ja auch noch das “Weiße Dinner” statt. 😉

Und der MARKT, das Wochenblatt für das Schilda des Nordens, bringt an diesem Wochenende direkt über den Traueranzeigen den Hinweis in Farbe: “BürgerStiftung sammelt Spenden für Schulausstattungen” siehe die Abbildung! Bislang hat diese Stiftung nicht für die Ausstattungen von Schulen gesammelt, sondern für Schulmaterial von Schülern, deren Familien sich das selber nicht leisten können. Und der Leser erfährt: “Die Bürgerstiftung Region Ahrensburg hat jetzt eine Initiative zur Unterstützung gestartet und bittet um Spenden für die benachteiligten Schulanfänger.”

Richtig ist, dass eine solche “Initiative” nicht erst seit “jetzt” gibt, sondern schon seit Jahr und Tag sammelt die Geschäftsführerin der BürgerStiftung Region Ahrensburg dafür Spendengelder. Warum? Ich vermute, weil die Stiftung selber aus eigenen Mitteln nicht spenden möchte. Und ich persönlich bezweifle, dass es in Ahrensburg tatsächlich Schüler gibt, die nicht das benötigte Schulmaterial von Seiten der Stadt oder der Schulvereine bekommen, wenn die Eltern nicht in der Lage sind, es selber zu finanzieren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. August 2025

Die Schnarchnasen im CCA und der wahre Grund, warum “La Villa Rossa” in die Insolvenz gegangen ist

Ich wollte wissen, was es Neues gibt im CCA, dem City Center Ahrensburg, wo die Leerstände unübersehbar sind. Also bin ich auf die Website gegangen und habe dort unter “Aktuelle News”  machgesehen und gefunden: “Verkaufsoffener Sonntag ab 27. April”. Und dann habe ich auf den Kalender geguckt und festgestellt: Der nächste 27. April, der ein Sonntag ist, der ist im Jahre 2031. Womit die Kunden erkennen, wie weit im voraus man im CCA plant und denkt. Und pennt.

Und dann habe ich auch noch als aktuelle News erfahren, dass der Osterhase das City Center Ahrensburg besucht. Und der Nikolaus kommt ebenfalls genauso wie die Weihnachtsengel. Und dann gibt es aktuell auch noch ein “EM-Gewinnspiel 2024” – wenn Sie mal einen Blick auf die Abbildung werfen wollen, liebe Leute!

Und weil wir bei Rewe im CCA gern einkaufen, habe ich mit Bedauern gesehen, dass dort, wo  Rewe ist, scheinbar über Nacht der Supermark sky zurückgekommen ist, was sehr bedauerlich ist, denn Rewe ist sehr viel attraktiver als es der ehemalige sky-Markt gewesen ist. Doch was daran komisch ist: Der angezeigte sky-Markt im City Center Ahrensburg dürfte ganz bestimmt der letzte in Deutschland sein, denn überall im Lande wurde sky schon vor Jahren zu Rewe. Das aber hat sich bis heute noch nicht bis zu den Schnarchnasen vom CCA-Management herumgesprochen – siehe die Abbildung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. August 2025

Hagener Allee: Dinner zum Lunch auf der Straße

Im Anzeigenblatt MARKT steht an diesem Wochenende eine Anzeige von der IG Hagener Allee. Angezeigt wird ein “Weißes Dinner Ahrensburg” auf der Straße. Dinner? Dinner bedeutet Abendessen und findet im Allgemeinen statt zwischen 18:00 und 20:00 Uhr. Nicht so in der Hagener Allee, wo das Abendessen schon ab 13:00 Uhr beginnt, und zwar am 30. August 2025.

Es ist aber keine Einladung für uns Bürger, sondern wir müssen unsere Speisen und Getränke selber mitbringen, um sie am Straßenrand zu verzehren. Ob die IG Hagener Allee wenigstens Teller, Besteck und Gläser zur Verfügung stellt, wird in der Anzeige nicht verraten. Auf jeden Fall aber sollen die Menschen wegen des “typischen Flairs” in weißer Kleidung erscheinen, zumal jeder Mann ja eine weiße Hose im Schrank hat – jedenfalls wenn er Bäcker, Maler oder Arzt ist.

Aber: Es gibt in der Hagener Allee ja das “Herrenhaus”, wo die Herren sich pflichtgemäß einkleiden können, bevor das weiße Mittagsdinner beginnt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. August 2025

Was macht die ehemalige Direktorin des Bauamtes heute im Rathaus…?

Wissen Sie, wer der teuerste Mitarbeiter im Rathaus ist? Es ist nicht der Bürgermeister, sondern es ist dieses eine Mitarbeiterin, und zwar die Architektin Angelika Andres, ehemalige Direktorin vom Bauamt. Was sie im Rathaus macht? Nun, laut Angaben auf der städtischen Homepage macht sie im Fachdienst IV.SE das “Projekt Planung badlantic / Integriertes Stadtentwicklungskonzept”. Und das schon seit geraumer Zeit.

Mal abgesehen davon, dass unser Schwimmband schon lange mit großem B geschrieben wird, so gibt es dort meiner Meinung nach nichts, was permanent im Rathaus geplant werden muss. Oder plant Frau Andres die tägliche Wassertemperatur? Und für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept von Ahrensburg sind laut Angaben der Stadt verantwortlich: Andrea Becker und Stefanie Soltek. Woraus ich schließe: Angelika Andres ist die teuerste Mitarbeiterin im Rathaus, denn ich vermute, dass die Beamtin die Bezüge erhält, die für eine Bauamtsdirektorin vorgesehen sind. Und das nun schon seit etlichen Jahren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. August 2025