Theater in Ahrensburg: Tragikomödie im Sommerloch

Zur Zeit der Sommerferien, wenn die Menschen in den Urlaub verreist sind und auch die Politiker von Ahrensburg sich entspannen, dann entsteht in der Redaktion vom 3. Buch Abendblatt das berühmte Sommerloch. Dieses Loch wurde benannt nach Loch Ness, wo in der Zeit der Sauren Gurken stets das berühmte Seeungeheuer Nessie aufgetaucht ist, um den Medien den Stoff zu geben, aus dem die Träume sind.

aus: Hamburger Abendblatt

Und heute lesen wir von Träumen im 3. Buch Abendblatt. Hier träumt Christian Thiesen und schreibt: „Aus Ahrensburgs Speicher soll ein Theater werden“. Wer das beschlossen hat, können wir dem Beitrag nicht entnehmen, im Gegenteil: Dort ist auch noch zu lesen: Aus Ahrensburgs Speicher soll eine „Genussbrauerei mit Restaurant und Biergarten“ werden.

Also was denn nun…?

Fakt ist: Ahrensburg braucht kein neues Theater und auch keine zusätzliche Gastronomie. Wir haben den Alfred-Rust-Saal, wir haben den Eduard-Söring-Saal, und wir haben nicht zuletzt das Kulturzentrum am Marstall, das direkt neben dem Alten Speicher liegt und von Schreiber Thiesen mit keiner Silbe erwähnt wird. Warum nicht? Weil man dann auch hätte anführen müssen, dass der Bürger für dieses Theater zahlen muss, auch wenn er dort gar nicht in die Vorstellungen geht…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. August 2017

TriTop: Roter Sirup in Stormarn zur Bundestagswahl

TriTop ist in ganz Deutschland bekannt. Es ist dieses ein Getränkesirup, der früher mal von Unilever kam. Die Markenrechte für TriTop liegen inzwischen beim Rosenheimer Getränkespezialist DrinkStar, einer Tochter von Symrise in Holzminden. Und TriTop ist auch der Name eines Kabaretts aus Stormarn, das über die Grenzen des Kreises weitaus unbekannt ist. Ob die Kabarettisten den Namen TriTop regulär führen, entzieht sich meiner Kenntnis.

Im 3. Buch Abendblatt wurde am Wochenende auf einen Auftritt des Kabaretts TriTop hingewiesen. Der Eintritt ist frei, was für ein Kabarett höchst verdächtig ist, deutet es doch darauf hin, dass das Programm nichts wert ist. Zum Auftritt von TriTop im Pferdestall Ammersbek wird das Publikum eingeladen, und zwar vom Ortsverein der SPD und von Alexander Wagner, dem Bundestagskandidaten im örtlichen Wahlkreis. Das Programm trägt den Namen: „Merkel to go…“ Und spätestens an dieser Stelle hört der Leser die Nachtigal trapsen, um nicht zu schreiben: Pferde vor der Apotheke kotzen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. August 2017

Gedanken am Sonntag: Conchita Wurst und das Herrenhaus von Ahrensburg

Ich plädiere für eine geschlechtergerechte Sprache, bei der Mann und Frau gleichgestellt, also sexusgerecht behandelt werden. Wozu auch der Begriff vom „Gendering“ kursiert, der sexuellen Gleichstellung von Mann und Frau, die in einer Person verkörpert wird durch Conchita Wurst. Oder deutlicher gesagt: Mann und Frau werden geschlechtlich gleichbehandelt. Was meint: Auch Männer dürfen Kinder kriegen. Und Frauen Bärte. Und Toiletten, die nach Damen und Herren getrennt sind, werden abgeschafft.

Wie sieht das sonst noch in der Praxis aus? Nehmen wir zum Beispiel „Muttererde“: Hier schreibe ich allgemein von Elternerde. Und von Muttersprache rede ich nur, wenn es wirklich allein die Sprache der Mutter betrifft, da es sonst ja auch eine Vatersprache sein könnte. Und wenn Vater und Mutter dieselbe Sprache sprechen, dann rede ich von der Elternsprache.

Oder betrachten wir die „Damenbinde“, die selbstverständlich auch von Herren getragen werden kann. Weshalb man hier besser unisexuell von einer „Slipeinlage“ reden sollte.

Dass das große weiße Gebäude am Eingang zu unserer Stadt ein „Herrenhaus“ sein soll, streite ich gendermäßig ab, denn dort haben schließlich auch Damen gewohnt. Weshalb die Ahrensburger schon lange erkannt haben, dass es besser ist, hier nicht von einem Herrenhaus zu sprechen, sondern von einem Schloss, also einem Unisex-Gebäude. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. August 2017

Wie „pleite“ ist Boris Becker außerhalb von England…?

„Boris sitzt pleite am Pokertisch“, titelt die BILD-Zeitung heute. Eine Schlagzeile, die albern ist, denn „pleite“ bedeutet, dass man „nicht zahlungsfähig“ ist. Wie aber kann jemand Poker spielen, ohne dass er zuvor seinen Einsatz auf den Tisch legt und damit beweist, dass er zahlungsfähig ist?!

Boris ist pleite in England, das mag wohl richtig sein. Ob Boris aber auch pleite in anderen Ländern, zum Beispiel in der Schweiz, ist, das ist öffentlich nicht bekannt. Bekannt ist aber, dass Boris im Laufe seiner Karriere sehr viel Geld verdient hat. Hauptsächlich durch Werbung, wo er als Protagonist über 100 Millionen Euro kassiert hat.

Und deshalb glaube ich nicht, dass wir uns Sorgen um „Bobbele“ machen müssen, was seine Finanzen betrifft. Sein Problem könnte höchstens sein, dass der Big-Game-Player sein Geld aus dem Ausland nicht holen kann, um damit seine Verbindlichkeiten in Deutschland zu begleichen. Denn dann müsste er ziemlich verbindlich erklären, ob der Fiskus daran auch beteiligt wurde. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. August 2017

Wer trägt die Schuld an den Fahrraddiebstählen – außer den Tätern natürlich?

aus: Hamburger Abendblatt

Gestern konnte man im 3. Buch Stormarn lesen, dass Ahrensburg die „Hochburg der Raddiebe“ ist. Und als Bürger und Radfahrer frage ich: Warum können Fahrräder in Ahrensburg nicht sicher abgestellt werden, zum Beispiel an Bahnhöfen, wo potentielle Diebe wissen, dass die Eigentümer vermutlich Pendler sind, die erst am Ende des Tages wieder bei ihren Fahrrad eintreffen?

Wer mit dem Fahrrad zur Bahn fährt, der hat nicht selten das Problem, einen „Parkplatz“ für seinen Drahtesel zu finden. Das ist schon seit Jahren bekannt, auch bei der städtischen Verwaltung und den örtlichen Politikern. Und so erfuhren die Bürger bereits am 6. Oktober 2015: „Ahrensburg plant ein Fahrradparkhaus am Bahnhof“ – siehe die Abbildung unten rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. August 2017

Gesucht: Russisch sprechende Passagier-Versteher

Gerade habe ich einen Bus der VHH gesehen, also der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein, der in kyrillischer Schrift bedruckt war. Ich selber kann zwar kein Russisch, weshalb ich mir das von russischen Freunden habe übersetzen lassen! Und so habe ich erfahren, was „Разыскивается: ПАССАЖИРО-ПОНИМАТЕЛЬ“ bedeutet.

Die Übersetzung ist nicht so ganz einfach, aber sinngemäß steht dort: „Gesucht: Passagier-Versteher“. Und ich frage mich: Was wollen die VHH den Russen damit sagen?

Wer näher an den Bus herantritt, erfährt auf Russisch, dass die VHH ein Arbeitgeber sind, der Mitarbeiter sucht. Näheres dazu im Internet.

Fazit: Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein suchen russisch sprechende Mitarbeiter, die Verständnis haben für die Passagiere im Bus.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. August 2017

WAB: Drei Jahre die Hände in den Schoß gelegt – aber jetzt kommt Frau Schmick wie der Phönix aus der Asche!

Zentrales Thema in Ahrensburg ist der Mangel an Parkplätzen in der Innenstadt. Die Zahl der Einwohner steigt und steigt, die Zahl der Parkplätze fällt und fällt. Das ist grotesk. Und heute lesen wir dazu im MARKT einen Kommentar der Stadtverordneten Karen Schmick (WAB), der überschrieben ist: „Chance für Ahrensburg“ – siehe die Abbildung!

Karen Schmick schreibt: „Das beauftragte Planungsbüro empfahl deshalb, eine barrierefreie öffentliche Tiefgarage (TGA) unter der Rasenfläche zwischen Rathaus/Bruno-Bröker-Haus und Peter Rantzau Haus endlich in Angriff zu nehmen. Ein rasches Handeln ist möglich, da diese Fläche im Besitz der Stadt ist.“

Und Frau Schmick ergänzt, dass die Fertigstellung „sowieso erst in gut zwei Jahren sein könnte“.

Leser von Szene Ahrensburg haben gelesen: „Der Zukunftsweg von Ahrensburg ist unterirdisch“. In diesem Blogeintrag habe ich eine Tiefgarage unter dem Stormarnplatz gefordert. Einen Kommentar dazu erhielt ich damals von Peter Egan (WAB) – wenn Sie bitte mal zurückklicken wollen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. August 2017

Versuchen Sie doch mal, nicht zu kommunizieren!

Wenn die Fotogruppe Fokus demnächst eine Ausstellung im Marstall macht unter dem Titel „Kommunikation“, dann ist das ein Einfall, der zur Einfalt wird. Das Thema „Kommunikation“ ist genauso vielsagend und spannend, wie würde man einem Kriminalroman den Titel „Kriminalroman“ geben. 

Kommunikation (lat. communicatio, „Mitteilung“) ist der Austausch oder die Übertragung von Informationen. Kommunikation kann sowohl in gesprochenen als auch in handgeschriebenen und gedruckten Worten erfolgen, genauso wie durch Bilder und Fotos wie auch durch Morsezeichen. Indianer kommunizierten mit Rauchsignalen und Trommeln. Und wer anderen einen Vogel zeigt oder den Mittelfinger, der kommuniziert durch Gebärdensprache. Auch die Körpersprache ist uns bekannt genauso wie die Taubstummensprache und die Mitteilungen durch Pantomime. All das ist Kommunikation. Und Texte, in denen Rechtschreibfehler zu finden sind, kommunizieren das Thema Legasthenie.

Oder um es mit dem Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick (1921-2007) zu sagen: „Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation (nicht nur mit Worten) ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. August 2017

Was Christiane Link mal wieder ausgeschwitzt hat

Kennen Sie die Wirtschaftsförderung von Ahrensburg? Falls nein: Es ist dieses eine „One Stop Agency“, die verkörpert wird von Christiane Link. Und die berichtet in ihrem aktuellen Newsletter: „Die Webseite der Wirtschaftsförderung ist in den vergangenen Wochen komplett überarbeitet worden. Sie glänzt jetzt im neuen Design und mit innovativer Technik. Das Projektteam um Christiane Link hat die Köpfe zusammengesteckt, geackert und geschwitzt.“

Abb: Wirtschaftsförderung Ahrensburg

Was das „Projektteam“ ausgeschwitzt hat, sehen Sie z. B. an den nebenstehenden Fotos von der neuen Webseite. Wir erkennen einen Regio-Zug, der nach Hamburg fährt, was die „Stadt für Innovation und Köpfchen“ ist.

Köpfchen sehen wir auch vor dem Ahrensburger Schloss, was richtig gespenstisch erscheint. Und als „der Standort für Ihr Unternehmen“ wird ausgerechnet der Büroturm gezeigt, das „Haus der Wirtschaft“, wo leerstehende Büroräume schon seit Ewigkeiten wie sauer Bier angeboten werden. Und wie wird die „Heimat für Unternehmen und Menschen“ ins Bild von Ahrensburg gebracht? Richtig: In der Rampengasse. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. August 2017

Berichtet das 3. Buch Abendblatt heute von einem Wunder?

Heute lesen wir im 3. Buch Abendblatt: „Mann bekommt gestohlenes Rad nach Abendblatt-Bericht zurück“. Und wir erfahren, dass ein Mann aus Elmenhorst „erst durch einen Bericht im Abendblatt“ darauf aufmerksam gemacht wurde, dass sein Fahrrad in Ahrensburg gestohlen worden war. So, und nun kommt das Wunder: Der Elmenhorster kam in das Polizeirevier in Ahrensburg und „legte den Zeitungsausschnitt vor“  – siehe die Abbildung!

aus: Hamburger Abendblatt

Vorab: Es gibt sowohl ein Elmenhorst in Stormarn als auch in Lauenburg. Genauso wie es ein Elmenhorst gibt in Vorpommern und im Landkreis Rostock. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich im Bericht der Stormarn-Redaktion um das Elemenhorst in Stormarn handelt, denn nur dort gibt es auch das 3. Buch Abendblatt mit dem Stormarn-Teil. Und darum ist die Redaktion stolz nach dem Motto: Was wir drucken, wird auch im Kreis Stormarn gelesen! Womit wir wieder bei dem eingangs erwähnten Wunder sind.

Helfen Sie mir: Ich finde im 3. Buch Abendblatt keinen Bericht, den der Fahrradbesitzer gelesen und ausgeschnitten haben könnte! Habe ich den Beitrag vielleicht überlesen? Stand er womöglich gar nicht im 3. Buch Abendblatt, sondern an anderer Stelle im Abendblatt  – vielleicht im Feuilleton…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. August 2017