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Ahrensburger Bauamt macht einen Bogen um Baufirmen aus Ahrensburg

Das Ahrensburger Rathaus wird saniert. Hierzu bedarf es zahlreicher Helfershelfer, sprich Firmen, die an dem Bauvorhaben beteiligt sind. Und wie ich bereits an anderer Stelle festgehalten habe, sind an diesem Großprojekt in Ahrensburg null Firmen aus der Stadt Ahrensburg im Einsatz. Und jeder Bürger, der an der Baustelle vorbeikommt und auf der großen Tafel liest, von wie weit die Unternehmen, die dort arbeiten, herkommen, der fragt sich: „Hat die Stadt Ahrensburg etwas gegen das städtische Gewerbe…?“

An dieser Stelle höre ich Stimmen, die sagen: „Das ist doch ein Großprojekt, das landesweit ausgeschrieben werden musste! Und da ist es doch klar, dass zum Beispiel Firmen aus den neuen Bundesländern, wo niedrigere Löhne bezahlt werden, bessere Chancen haben, einen Auftrag zu bekommen. Genauso wie Firmen, die Arbeiter aus dem Ausland beschäftigen!“

Die Tatsache als solche ist zwar richtig, die Schlussfolgerung daraus ist aber unvollständig. Der Grund: Bei einer Ausschreibung kommt es auch darauf an, dass bestimmte Interessen des „Bauherrn“ berücksichtigt werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Mai 2020

Dies & Das & Jenes: Nachrichten & Notizen aus Ahrensburg

Vor dem Rathaus in der Manfred-Samusch-Straße steht ein Weihnachtsbaum. Daneben ist eine Beschilderung aufgestellt in Sachen der Rathaussanierung und der daran beteiligten Firmen. Dazu habe ich eine Frage und also lautend: Muss das hölzerne Ungetüm, an dem die Tafeln befestigt sind, unbedingt so brutal-hässlich sein und direkt vor dem Eingang stehen?

Und hinter dem Rathaus wurde der Rasen des Stormarnplatzes zu einem Teil befestigt, damit dort die Container und Baumaterialien lagern können. Meine zweite Fragestellung: Wie ignorant und bürgerfeindlich ist die Abwehrhaltung von Politikern, die verhindert haben, dass in einem Arbeitsgang auch der restliche Rasenplatz zum Parkplatz hergerichtet wird, damit endlich ein Ersatz für den Lindenhof-Parkplatz geschaffen wird? In meinen Augen ist das Schikane von gewissen Stadtverordneten gegenüber Bürgern, Kunden von außerhalb und Geschäftsleuten der Innenstadt.

Wie schrieb hierzu doch schon Johann Wolfgang von Goethe in seinem Schauspiel „Torquato Tasso“? Er schrieb: „So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Dezember 2019