Schlagwort-Archiv: famila

Nachrichten & Notizen: *Müllabfuhr *famila *Abendblatt

Die Abfallwirtschaft Stormarn hat mir geschrieben. Und vermutlich haben Sie dieses Schreiben auch bekommen. Ich sah, las und kriegte, nämlich meinen Mund nicht mehr zu. Von einem „Freischaltplan für den Zugriff auf das Kundenportal“ ist dort die Rede, was ich mit einem Code aktivieren soll – siehe die Abbildung!

Ich weiß nicht, wie Sie darüber denken. Meine Denkweise ich ganz simpel: Ich möchte am Ende eines Jahres den Plan für das kommenden Jahr bekommen, auf dem ich festgehalten ist, an welchem Tag welcher Container an die Straße gestellt werden muss. So jedenfalls habe ich es von früher in Erinnerung und kann sagen, dass ich damit vollkommen zufrieden gewesen bin.

Aber vielleicht bin ich einfach zu alt für solches Treiben, denn ich mag ja auch keine App von Supermärkten und Discountern, die mir klarmachen, dass ich mehr bezahlen muss, wenn ich ihre App nicht benutze. In meiner Kindheit und Jugend, da gab es noch Rabattmarken, die man in eine Rabattkarte geklebt hat. Und wenn die voll war, dann erhielt man dafür 1 Mark und 50 Pfennige. Und beim Kauf von Margarine gab es Sammelbilder. 🦕 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. März 2026

Geschäftliches: Late Night in der Hagener Allee * Geburtstag in der Hamburger Straße * Bierfrust bei Edeka * Albernheit von famila

Die IG Hagener Allee macht das, was das Ahrensburger Stadtforum nicht schafft: Late Night Shopping. Es bedeutet: Am kommenden Freitag öffnen neun Geschäfte nicht nur bis 21:00 Uhr, sondern in jedem dieser Geschäfte gibt es für die Kunden auch ein Goodie, vom Glühwein bis zu frischen Waffeln, von Modenschau, Snacks und Sonderangeboten hin zum „Salat aufs Haus“ bei Ahoi. Das ist in meinen Augen eine vorbildliche Aktion, an der sich das Stadtforum ein Beispiel nehmen sollte! In meinen Augen ist diese Late Night sinnvoller für die Geschäftsbelebung als Oldtimer in die City rollen zu lassen oder Food-Trucks. Außerdem: Schon vor Jahren habe ich auf Szene Ahrensburg den Wunsch nach einer „Romantischen Einkaufsnacht“ in der City geäußert – stattdessen alle Jahre wieder: Oldtimer am einkaufsoffenen Sonntag, mit denen die Besucher aber nicht zu den Geschäften in die Ahrensburger Innenstadt fahren können. 😉

Alle reden vom Black Friday – das Kaufhaus Nessler spricht von seinem 95. Geburtstag und dürfte damit das älteste Geschäft in der Stadt Ahrensburg sein – herzlichen Glückwunsch! 💕 Und die Kunden können mitfeiern mit „20% Rabatt auf alles!“ Was gibt es für eine günstigere Gelegenheit als vier Wochen vor Weihnachten aus einem Rundrum-Angebot die Weihnachtswünsche für unsere Lieben (und natürlich unsere eigenen! ) zu erfüllen?! Ergo: Wie schön, dass der Nessler-Geburtstag in den November fällt und nicht in den Juli! 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. November 2025

Stormarner Tageblatt über das Parkplatzproblem in Ahrensburg: „Analyse und Erklärungsversuch“ gehen fehl

„In Ahrensburg kann man nicht parken“, schreibt Reporter Patrick Niemeier vom Stormarner Tageblatt. Wäre das ernstgemeint, dann wäre es natürlich eine Zeitungsente, neudeutsch auch Fake News genannt. Das Parken in der Stadt Ahrensburg passiert allerdings in grober Wettbewerbsverzerrung: Die Stadt hat diesbezüglich zuerst einmal gegen das Einzelhandelskonzept für die Innenstadt verstoßen, indem sie den Bau eines Einkaufszentrums auf der ehmaligen grünen Wiese genehmigt hat. Und damit hat für die Läden in der Innenstadt ein unfairer Wettbewerb begonnen.

Richtig ist: In der Innenstadt hat Ahrensburg den ehemaligen Parkplatz Lindenhof verkauft, ohne wie zuvor angekündigt für einen Ersatz zu sorgen. Und den Parkplatz Alte Reitbahn hat man ebenfalls verscherbelt und lediglich für einen provisorischen Ersatz am Stormarnplatz gesorgt. Und vor dem Bürgerentscheid hat die Stadt geplant, nicht nur diesen Interimsparkplatz hinterm Rathaus wieder aufzulösen, sondern man wollte auch Stellplätze in der Hamburger Straße und genauso in der Großen Straße auflösen, und zwar ohne einen Ersatz zu schaffen. Und das wäre für die City und ihre Läden, Restaurants und Praxen grob fahrlässig.

Was ist mit dem famila-Einkaufszentrum entstanden? Hier können die Kunden direkt vor den Ladentüren der Geschäfte parken und den Kofferraum beladen. Mehr noch: Das Parken ist dort sogar kostenlos. Und Reporter Niemeier kommt in seiner „Analyse und Erklärungsversuch“ zur Aussage: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Oktober 2025

Kassenfüller: Bürger sollen erneut famila unterstützen mit der Aktion „Kauf‘ ein Teil mehr“! 🛒

famila hat eine Anzeige im MARKT geschaltet und fordert die Kunden auf, dass sie in dem Warenhaus ein Produkt mehr kaufen sollen. Und diesen Mehreinkauf – zum vollen Warenpreis versteht sich! – will famila an Die Tafel liefern. Es ist folglich eine Verkaufspromotion, mit welcher der Umsatz des Warenhauses gesteigert werden soll. Eine solche Aktion  bezeichnet man als „Gefühlsbetonte Werbung“. Und die ist in Deutschland sogar grundsätzlich erlaubt, weil Werbung nicht unbedingt etwas mit Moral zu tun hat.

Sollten Sie die Ahrensburger Tafel unterstützen wollen, liebe Mitbürger, dann müssen Sie nicht rausfahren zu famila: Wenn Sie zum Beispiel bei Rewe oder aldi im CCA einkaufen und einen Teil mehr für Die Tafel in den Einkaufswagen legen, dann können Sie das Eingekaufte auch selber bei der Tafel abgeben, die Sie im selben Gebäudekomplex finden wie die Supermärkte. Und wenn Sie dann auch noch bedenken, dass Sie Zeit und Benzin sparen, wenn sie nicht raus auf die ehemals grüne Wiese fahren, dann hat sich Ihr Einkauf in der City schon bezahlt gemacht.

Oder Sie überweisen einfach einen Spendenbetrag auf das Konto Sparkasse Holstein  IBAN: DE68 2135 2240 0090 0350 09 der Tafel, statt dass Sie das Geld in die Ladenkasse von famila einzahlen! Und dann muss sich auch kein Helfer von der Tafel zu famila begeben, um sich dort als Fotomodell in der Werbung zu präsentieren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. August 2025

Abendblatt Stormarn: Die „Imagefilme“ von Boege und ob es mit Ikea bei Famila auch klappt

Zum Thema „Imagefilme der Stadt Ahrensburg“ habe ich diverse Blogs geschrieben. Das begann schon im Januar dieses Jahres, nachdem der Boegemeister die Filme beim Neujahrsempfang der Stadt vorgeführt hat. Und ich habe an diesen Filmchen kein gutes Haar gelassen – wovon Sie sich als Leser von Szene Ahrensburg selber überzeugen konnten. Auch die Stormarn-Redaktion hat das Thema daraufhin aufgegriffen und Bürger zu den Filmen befragt. Resultat: Ich liege mit meiner Meinung nicht so falsch.

Aktuell hat die Stormarn-Redaktion von Abendblatt das Thema erneut am Wickel, und zwar online. Der Grund ist, dass die Filme jetzt von der Verwaltung in einzelnen Clips im Internet geschaltet werden, weil Eckart Boege begriffsstutzig Selbstüberzeugung praktiziert. Und Reporterin Elvira Maria Nickmann hat den Kommentaren von Bürgern entnommen, dass diese „Imagefilme“ ein Image von Ahrensburg vermitteln, das kein Bürger haben möchte außer einem, nämlich Bürgermeister Eckart Boege.

Die Reporterin hat aber „vergessen“, ihren Leser das Highlight zu berichten, nämlich wie diese Filme entstanden sind: Der Verwaltungschef hat die Streifen nach Gutsherrenart fertigen lassen, will meinen: Niemand hat ihn dazu beauftragt. Selbstherrlich hat Eckart Boege den Auftrag an eine Hamburger Produktionsfima vergeben und die Filme nach Fertigstellung auch eigenmächtig freigegeben. Kosten: rund 60.000 Teuro. Das ist für mich ein Casus Belli und genau das verschwiegt Elvira Maria Nickmann in ihrer Berichterstattung, weil sie vermutlich den verehrten Herrn Bürgermeister nicht persönlich kränken möchte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Juli 2025

Warum wurde in Ahrensburg das größte famila-Warenhaus in Deutschland auf grüner Wiese genehmigt?

Dass die Stadt Ahrensburg und die Mehrheit ihrer politisch Verordneten schon lange alles daran setzen, unsere Innenstadt peu à peu zu zerstören, zeigt sich auch am Corpus Delicti famila: Hier wurde ganz bewusst gegen das städtische Einzelhandelskonzept verstoßen, indem Stadt und Politik dem Warenhauskonzern erlaubt haben, ein Einkaufszentrum auf der ehemals grünen Wiese zu betonieren. Mit  900 (neunhundert) kostenlosen Parkplätzen direkt vor der Ladentür. Supi, der?

Wussten Sie eigentlich, dass famila in Ahrensburg das größte seiner Häuser in Deutschland gebaut hat, das „Flaggschiff“, wie die „Lebensmittel-Zeitung“ damals geschrieben hat – siehe die Abbildung links! Und besonders die Ahrensburger CDU hat hier tatkräftig mitgewirkt, wenn Sie mal auf meinen Blog vom 10. Februar 2020 klicken wollen, wo Sie sehen, dass der damalige Bürgervorsteher und die damalige stellvertretende Bürgermeistern als Werbefiguren für famila aufgetreten sind! Da könnte einem schon der Verdacht kommen, dass Investor Bartels Langness sich mit einer kleinen „Spende“ in eine Parteikasse erkenntlich gezeigt hat. 😉

Dass das Warenhaus famila schon heute einen Großteil ehemaliger Kunden aus der Innenstadt abzieht, ist kein Geheimnis. Und es werden noch viel mehr werden, wenn die Stadt es tatsächlich wagt, Parkplätze in der Hamburger Straße und auf dem Stormarnplatz ersatzlos aufzulösen, damit Bürger dort in Rokokokostümen* lustwandeln sollen. Und wenn Nessler dann tatsächlich aufgeben sollte, dann gute Nacht, meine lieben Mitbürger, denn dann war es das mit der City von Ahrensburg! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Juli 2025

Ein Wohltäter, der nicht nur Kindern in armen Familien hilft, sondern er unterstützt auch Familie Bartels-Langness (= famila)

Heute ist im Stormarnteil vom Abendblatt die Rede von einem Mann, der sich als Wohltäter betätigt. Und solches Tun ist sehr lobenswert, zumal weil der wohlhabende Mann gerade für arme Kinder spendet. Und da er offenbar mehr Geld hat als er selber benötigt, da ist sein Wirken durchaus nachahmenswert für Menschen, die ebenfalls mehr Geld haben als sie selber für sich benötigen und deswegen nicht unbedingt täglich Kaviar und Dubai-Schokolade essen wollen. 😉

Dass der besagte Mann im Pressebericht anonym bleiben möchte, kann ich verstehen. Denn wenn jemand sich öffentlich als Spender präsentiert, dann bekommt er daraufhin tagtäglich Bettel- und Bittbriefe, die er garnicht alle erfüllen kann und deshalb viele Menschen enttäuschen muss. Deshalb spenden auch viele Bürger anonym und wissend, dass Spenden, die von Herzen kommen, keine mediale Werbung für den Spender hervorrufen müssen.

Apropos Werbung: In dem heutigen Abendblatt-Bericht ist mir aufgefallen, dass der „echte Wohltäter“ auch ein Herz hat für das Warenhaus famila von Familie Bartels-Langness. Denn wieso, warum und weshalb will er Familien am Nikolaus-Tag ausgerechnet in das Warenhaus famila locken, um dort Geschenke zu verteilen?!? Hätte er das nicht auf auf dem Rondeel in der Innenstadt machen können? Oder auf der Schlosswiese? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Dezember 2024

Aufruf von Szene Ahrensburg: Spenden Sie für „Die Tafel“ – aber nicht in die Ladenkasse von famila!

Ich halte die famila-Aktion „Kauf ein Teil mehr“ für eine zum Himmel stinkende Unverfrorenheit des Warenhauses. Wie Sie der redaktionell gestalteten famila-Anzeige im MARKT entnehmen können, fordert famila seine Kunden auf, einen Warenteil mehr einzukaufen und diesen an „Die Tafel“ zu spenden. Dazu die Überschrift: „famila Ahrensburg unterstützt die Tafel e.V. mit ‚Kauf‘ ein Teil mehr'“ – siehe die Abbildung?

Was bedeutet diese „Unterstützung“ durch famila? Es ist in meinen Augen eine Verkaufspromotion, die dem Warenhaus beim Absatz seiner Produkte hilft. Denn von diesen Waren, die der Kunde bei seinem Einkauf zusätzlich für „Die Tafel“ einkaufen soll, gibt famila nicht einen Cent der Verkaufserlöse an „Die Tafel“ – jedenfalls ist davon in der Reklame nicht die Rede. Es ist der Kunde, der „Die Tafel“ mit seiner Warenspende unterstützt, für die er in die Ladenkasse von famila einzahlt.

Und wie unterstützt famila „Die Tafel“? In der Anzeige ist zu lesen: „famila in Ahrensburg spendet seinerseits wiederum eine Warenpalette, zum Beispiel mit H-Milch, im Gesamtwert von 500 Euro.“ Ob dieser „Gesamtwert von 500 Euro“ dem Einkaufs- oder dem Verkaufspreis entspricht, wird in der Werbung nicht verraten. Und was bedeutet „zum Beispiel“…?!? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Dezember 2024

„Cityreiniger“: Wie Verwaltung und Politik eine Innenstadt mit System kaputt machen

Was kennzeichnet eine Innenstadt, die man auch City nennt? Kurz gesagt: In der Innenstadt stehen viele Geschäfte und Restaurants. Außerdem befinden sich dort Gebäude, die wichtig sind für die Bürger, wie das Rathaus. Auch Versorgungseinrichtungen findet der Bürger primär in der Innenstadt.

Es ist kein Geheimnis: Eine Innenstadt ist tot, wenn die Läden dort nicht mehr laufen. Denn sie sind der Magnet für die Menschen, in ihre Innenstadt zu kommen. Und deshalb herrscht in unserer Nachbarstadt Bargteheide ziemlich viel Unruhe, weil dort ein neues Einkaufszentrum unter der Regie von Famila außerhalb der Innenstadt gebaut wird. Was das für Folgen hat, können Sie heute im Abendblatt lesen – siehe Zitate links!

In Ahrensburg ist man da schon weiter, denn das Famila-Einkaufszentrum steht hier bereits im Gewerbegebiet. Mit  extrabreiten und kostenlosen Parkplätzen direkt vor der Ladentür. Und spricht man mit Geschäftsleuten in der Ahrensburger City, dann merken die schon seit längerem, dass ihnen mehr und mehr Kunden abhanden gekommen sind. Und genau das ist gewollt von der städtischen Verwaltung und von einer Mehrzahl der Stadtverordneten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. August 2024

Hätten Sie das für möglich gehalten: famila ist beliebter als schnieke stücke und Betten Bubert?!

Das ist wieder mal eine dicke Chuzpe, die veranstaltet wurde vom Anzeigenblatt MARKT und dem Warenhaus famila! Ich musste es wirklich zweimal lesen, um tatsächlich zu glauben, was dort veröffentlicht wird, nämlich: „Die MARKT-Leser zeichnen famila Ahrensburg als Lieblingsladen aus!“, tönt das Warenhaus in einer redaktionell gestalteten Anzeige mit betriebseigenen Fotomodellen.

Wer nun glaubt, dass diese Werbeaussage von famila auf einer repräsentativen Umfrage beruht, der glaubt auch, dass der bekannte Enkeltrick nur eine magische Nummer der Ehrlich-Brothers ist. In Wahrheit ist die Umfrage vom MARKT eine Manipulation³ ! Nach meiner Überzeugung verstößt die Aussage in der famila-Anzeige sogar gegen das Wettbewerbsgesetz; aber ich bin ja kein Jurist und kann das Geschehen nur aus meinem eigenen Blickwinkel beurteilen. Was Sie, liebe Mitbürger, natürlich auch können und Ihre Schlüsse daraus ziehen.

famila der „Lieblingsladen“ der MARKT-Leser? Ich hätte da eher auf das Kaufhaus Nessler getippt. Aaaber: Nessler durften die MARKT-Leser garnicht wählen! Auch andere Läden in Ahrensburg und im Verbreitungsgebiet des Anzeigenblattes waren bei der Wahl über den „Lieblingsladen“ ausgeschlossen! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Juni 2024