Dass Ahrensburg etwas tun muss, um Menschen zu helfen, die zu uns geflüchtet sind, um ihr Leben zu retten, steht wohl außer Frage. Und dass Vereine, Verbände und Organisationen sich darum kümmern und diese Menschen bei uns betreuen, ist eine gute Sache.
In diesem Zusammenhang gibt es den „Interkulturellen Herbst“ in Ahrensburg, der unter dem Motto steht: „Vielfalt ist das Beste gegen Einfalt“. Doch aus dem, was ich dazu lese, erkenne ich: Einfalt steht vor Vielfalt. Wozu ich auf zwei Programmpunkte hinweise, als diese sind: „Tag der offenen Moschee in der Ulu Camil Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Ahrensburg.“ Und: „Sedat Simsek und Nizamettin Ceylan, der Vorstandsvorsitzende und sein Stellvertreter der Islamischen Religionsgemeinschaft DTITB Hamburg und Schleswig-Holstein, stehen für Fragen aller Art rund um den Islam zur Verfügung“.
Nirgendwo aber lese ich, dass die Evangelischen Kirchen und die Katholische Kirche einen Tag der offenen Tür für Flüchtlinge und Migranten machen. Und kein Theologe dieser Religionsgemeinschaften steht für Fragen aller Art rund um das Christentum zur Verfügung. Warum nicht…?
Bürgermeister Michael Sarach: “Ich empfinde den Interkulturellen Herbst als außerordentlich bereichernd für die Stadt – und auch für mich persönlich.” Warum? Weil der Bürgermeister, der nach eigenem Bekunden keiner Religionsgemeinschaft angehört, sich hier über den Islam informieren kann…?










