Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Der 2. Stellvertreter des Ahrensburger Bürgermeisters berichtet von einem persönlichen Rekord

Der Stadtverordnete Christian Schubbert-von Hobe (Die Grünen) ist nicht irgendwer. Der Mann wollte mal Bürgermeister von Ahrensburg werden. Das hat nicht geklappt, weshalb er seine Wähler nach verlorener Wahl dazu aufgefordert hatte, in der Stichwahl den Genossen Eckart Boege (SPD) zu wählen. Das hat geklappt, weshalb der heutige Bürgermeister mit knapper Mehrheit (51,7 %) vor seinem CDU-Gegenkandidaten Thomas Schreitmüller (48,3 %) ins Rathaus eingezogen ist. Was zu großer Freude geführt hat, nämlich in Barsbüttel, wenn Sie wissen, was ich meine. 😉

Aber zurück zu Christian Schubbert-von Hobe. Der Mann ist nicht nur Stadtverordneter in der Fraktion der Grünen vom Bündnis90, sondern er ist auch noch Vorsitzender vom Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss. Und nicht genug damit: Der Grüne Mann ist quasi durch die Hintertür ins Rathaus gekommen, und zwar als 2. Stellvertreter des amtierenden Bürgermeisters Eckart Boege.

Aber jetzt kommt das Highlight: Christian Schubbert-von Hobe ist auch persönlicher Rekordhalter im Anbringen von Wahlplakaten für seine Partei Die Grünen: „2 Stunden für 12 Plakate ist für mich ein persönlicher Rekord.“ Das teilt der Mann auf Facebook voller Stolz mit. Und dort gibt es auch Follower wie u. a. den Ahrensburger Bürgervorsteher Benjamin Stukenberg (Die Grünen), der seinen Parteikollegen auf Facebook verfolgt, seinen Daumen hebt und erklärt: „Gefällt mir“. Und nur drei Facebook-Teilnehmer haben korrekt mit „Haha“ kommentiert – siehe die Abbildung! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2025

Plauderei zum Wochenende: In Ahrensburg ist ein Meister vom Himmel gefallen

Im klassischen deutschen Handwerk war und ist es so: In einem Meisterbetrieb muss der Chef ein Meister sein. Oder einer seiner Mitarbeiter. Und weil kein Meister vom Himmel fällt, muss der Handwerker eine Meisterprüfung abgelegt und einen Meisterbrief erhalten haben. Nicht so dagegen in einem Dienstleistungsbetrieb wie es eine Stadtverwaltung ist: Der dortige Meister aka Bürgermeister muss keine Meisterprüfung abgelegt haben, um der Scheffe im Rathaus zu sein, denn dieser Meister ist tatsächlich vom Himmel gefallen, und zwar durch himmlische Zustimmung der Bürger, die ihn zu ihrem Meister gewählt haben. Und das ohne Meisterbrief. 😉

Ich komme auf dieses Thema mal wieder zurück, weil ich eine Stellenanzeige der Stadt Ahrensburg gelesen habe. Hier werden „Verwaltungsexperten“ gesucht. Und aus dieser Anzeige habe ich einen Auszug an den Rand gestellt, aus dem hervorgeht, welche Qualifikationen die Bewerber mitbringen müssen. Bitte klicken Sie drauf und lesen Sie das einmal durch!

Der Bürgermeister von Ahrensburg, also der Leiter der städtischen Verwaltung, ist meines Wissens nach kein „Verwaltungsexperte“ denn er hat nach meiner Kenntnis keine der genannten Qualifikationen mitgebracht, bevor er ins Rathaus eingezogen ist. Er hat also keinen „Meisterbrief“ als Bürgermeister, sondern er hat ein Diplom als Mathematiker. Und ein Parteibuch der SPD. Und damit hat er den Job des Bürgermeisters im Learning by Doing übernommen, was meint: Ausbildung auf Kosten der Stadt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2025

Werden Ahrensburger Bürger bei der Vergabe von Wohnungen in Ahrensburg bevorzugt behandelt…?

Schon so lange wie es Szene Ahrensburg gibt – also seit rund 16 Jahren – so lange werden Wohnungen in Ahrensburg gebaut, und zwar reichlich. Da war der Erlenhof, wo quasi ein neuer Stadtteil entstanden ist. Und es entstanden Wohnungen auf dem Lindenhof, in der Hamburger Straße, im Reeshoop und anderswo. Und aktuell wird auf der Alten Reitbahn gebaut. Also: Wohnraum noch und nöcher. Und was fehlt in Ahrensburg? Richtig: Wohnraum!

Im Stormarnteil vom Hamburger Abendblatt stehen zwei Berichte zum Thema Wohnraum. Ein großer Bericht, wo einer Familie in Ahrensburg angeblich „Obdachlosigkeit“ droht, weil sie für sich und ihre drei Kinder keinen Ersatz findet für das wegen Eigenbedarf gekündigte Haus. Und eine Stimme aus dem Rathaus erklärt, dass das Finden einer Wohnung für eine fünfköpfige Familie in Ahrensburg einem „Lottogewinn“ gleicht.

Unter dem Aufmacher der Stormarn-Seite steht der kleinere Bericht aus Oststeinbek mit der Überschrift: „6,80 Euro Kaltmiete: Vergabe günstiger Wohnungen startet im März“ – siehe die Abbildungen! Beide Berichte haben direkt nichts miteinander zu tun. Aber indirekt. Wozu Sie bitte mal den Absatz aus dem Oststeinbek-Artikel lesen wollen, den ich in der Abbildung herausgestellt habe! Und dazu habe ich Fragen, und zwar zum Wohnungsbau in Ahrensburg: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Januar 2025

Wer in Ahrensburg auf den Hund gekommen ist, muss mit höheren Steuern rechnen

Es gibt verschiedene Rassen von Hunden. Und es gibt verschiedene Arten von Hunden. Zum Beispiel Wachhunde und Spürhunde. Und Blindenhunde und Therapiehunde. Und Schoßhunde. Und alle Hunde werden besteuert, wobei der Steuersatz für gefährliche Hunde höher ist als der für Schoßhunde. Und keine Hundesteuern müssen gezahlt werden für Blindenhunde und andere speziell ausgebildete Hunde für Menschen mit Behinderungen. So weit die Einleitung zum Thema Hundesteuer.

Das Thema Hundesteuer beschäftigt schon seit einiger Zeit die Verwaltung und Politik unserer Stadt. Es geht um eine Erhöhung, was meint: 50 % mehr, nämlich von 80 auf 120 Euro p. a. soll die Hundesteuer steigen, wünscht sich die Verwaltung. Hierzu berichtet Harald Klix im Abendblatt-Stormarn, dass das eine Erhöhung der Einnahmen für die Stadtkasse bedeuten würde von derzeit 143.000 Euro auf auf etwa 214.000 Euro.

Zwischen den Absätzen und zum Bericht der Zeitung, dass angeblich lediglich fünf Bürger einen zweiten Hund halten: Nach meiner Vermutung gibt es Hundehalter, die ihren Zweithund nicht angemeldet haben, denn ich allein kenne schon drei Ahrensburger Familien, die mehr als einen Hund haben. 🙂 ) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Januar 2025

Supermärkte: Bei Edeka geht der Kunde baden. Und aldi vergleicht Äpfel mit Birnen.

Wer Werbung treibt, will damit möglichst auffallen. Werbung, die nicht auffällt, macht soviel Sinn wie den Mond bei Sonnenschein suchen. Trotzdem darf Werbung nicht auffallen um jeden Preis, weil der Preis, den der Inserent dabei zahlt, mitunter auch die Wirkung der Werbung kostet. Grundsätzlich gilt auch: Jedem das Seine! Was meint: Jede Werbung hat ihre Zielgruppen. Und die Ansprache von einem Supermarkt an eine Hausfrau mit Familie dürfte eine andere sein als die Anzeige, die sich an an ein Rentnerpaar richtet oder an einen Single in einer Studenten-WG, um es mal zu pauschalieren.

Links eine Anzeige von Edeka, wo es jetzt Payback gibt wie zuvor bei Rewe. Und weshalb Edeka aktuell dafür wirbt. Und wir sehen in einer Anzeige einen Bro von Käpt’n Iglo, der beim Suchen von Fischstäbchen zwischen den Regalen bei Edeka über Bord gefallen ist und nun in blauen Plastikbällen schwimmt und hilflos nach Rettung schreit – siehe die Abbildung!

Von dieser Reklame fühle ich mich, obwohl ich eine Payback-Karte habe, nicht angesprochen. Weil ich mich mit dem gezeigten Protagonisten nicht identifiziere, sondern den Mann im Gegenteil für einen Werbefuzzy halte, der wieder mal völlig durchgeknallt ist. Aber wie gesagt: Jedem das Seine. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Januar 2025

Drama auf auf offener Bühne: Schauspiel mit Olaf Scholz im Thalia Theater!

Es ist Wahlkampf. In die Manege vom Polit-Zirkus steigen vier Kandidaten, die das Bundeskanzleramt übernehmen wollen. Einer davon ist der zur Zeit noch amtierende Kanzler Olaf Scholz. Und der macht Theater. Genauer: „Bundeskanzler Olaf Scholz stellt sich am 1. Februar im Thalia Theater den Fragen von Abendblat-.Chefredakteur Lars Haider.“ Und was ich nicht für möglich gehalten hätte, wenn ich es nicht selber schwarz auf weiß gelesen hätte: Die Bürger aka Wähler sollen „jetzt Karten sichern!“, schreibt das Hamburger Abendblatt.

Wie bitte? Eintrittskarten für das Schauspiel eines Politikers, der die Wahl jetzt schon so gut wie verloren hat? Ich habe nachgeschaut und gesehen: Zuschauer, die am 1. Februar ins Thalia Theater gehen wollen, um beim Wahlkampf von Olaf Scholz dabei zu sein, die sollen 12 Euro Eintritt löhnen. Voll der Wahnsinn! Wenn Sie mich fragen: Bürger, die dort hingehen, müssen für diese Tragikomödie 12 Euro in bar erhalten aus dem Wahlkampfetat der SPD.

Und wer bekommt diese 12 Euro pro Person? Das Thalia-Theater? Das Abendblatt? Oder womöglich sogar der Hauptdarsteller auf der Bühne, nämlich Olaf Scholz? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2025

Ich verstehe nur die Bohne: Was will der Grüne Konstantin v. Notz im Gemeindehaus einer Kirche predigen…?

Wahlkampf der Parteien in Deutschland. Und damit natürlich auch in Großhansdorf, wie ich einer Anzeige im MARKT entnommen habe. Hier zeigt der Grüne Konstantin v. Notz, MdB, an: „Kritische Infrastruktur: Backbone der Zukunft!“. Und dieses Thema im aktuellen Wahlkampf ist für mich höchst verwunderlich, denn das Thema Nr. 1 im Volke lautet „Einwanderung und Integration“. Und das steht sogar mit Abstand an erster Stelle und nicht „Backbone der Zukunft“. Oder ist das in unserer Nachbargemeinde Großhansdorf, wo ich aufgewachsen bin, vielleicht anders als im restlichen Deutschland…?

Wissen Sie überhaupt, was „Backbone“ bedeutet, liebe Szene-Leser? Ich dachte da zuerst an einen Druckfehler, weil es doch „Backbohne“ heißen muss, oder…? Und deshalb vermute ich: Der Grüne wird  in Großhansdorf über die Zukunft vom ökologischen Bohnenanbau sprechen und dabei warnen vorm ökonomischen Handel vor Ort, wo die gebackenen Bohnen von der US-Firma Heinz in die Supermärkte geliefert werden. Bohnen die aus Polen stammen und somit der Großhansdorfer Daseinsvorsorge und Wirtschaftsstruktur nicht unbedingt dienlich sind. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2025

Ein Ahrensburger Werbeportal, wo Ahrensburg nur am Rande stattfindet

Gerade war ich online auf dem Werbeportal der Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG, das den Namen „Ahrensburg-Portal“ trägt und von der Haspa schon seit Jahren mit Werbung unterstützt wird – warum auch immer. Und das Ulkige: Es stehen heute auf dem Portal 6 Meldungen, die so gut wie garnichts mit Ahrensburg zu tun haben mit Ausnahme der Werbemeldung von der BürgerStiftung Region Ahrensburg, die schon seit einer Ewigkeit auf der Suche ist nach Spendern für das Ahrensburger Sozialkaufhaus. Allerdings werden nicht Sach- sondern Geldspenden erwartet, und zwar aufs Haspa-Konto der BürgerStiftung.

Die weiteren Meldungen auf dem Portal sind Veranstaltungshinweise aus Aumühle, Volksdorf, Bargteheide, Bad Oldesloe und Reinbek. Und die Werbemeldung aus Ahrensburg für die Show „Amazing Shadows“ ist längst von der Tatsache überholt, dass diese ukrainische Show im Alfred-Rust-Saal ausfällt. Dieses Storno ist schade, aber es wurden in Ahrensburg nicht genug Tickets verkauft. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2025

Sport in Ahrensburg: „Was lange währt, wird endlich gut.“ Und dazu mein Fazit.

Der Stadtverordnete Bela´ Randschau, Fraktionsvorsitzender der SPD, hat an diesem Wochenende das Wort im MARKT ergriffen und zwar unter der Überschrift: „Was lange währt(,) wird endlich gut – Sportpark Beimoor Süd“. Und der Politiker lobt seine eigene Partei und die FDP und bedankt sich bei den Teilnehmern aus „Jugend im Rathaus“ und beim Kinder- und Jugendbeirat, der diese Forderungen „aufgriff und als echten Antrag in die Politik einbrachte“.

Dass der Ahrensburger Turn- und Sportverein (ATSV) den Sportpark schon seit Jahren vehement verlangt und den dringenden Bedarf begründet hat, und dass der Blogger auf Szene Ahrensburg bereits am 26. April 2012 gefordert hat, die Sportplätze auf dem Stormarnplatz aufzulösen und ein Sportzentrum am Rande der Stadt zu schaffen, und ich das über all die Jahre noch und nöcher wiederholt habe, das erwähnt Bela´ Randschau mit keiner Silbe. Klar, warum auch. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2025

Wiedervorlage: Filmpremiere auf dem Neujahrsempfang der Stadt Ahrensburg – und was nun?

Wenn Sie noch einmal zurückklicken auf meinen Blog-Eintrag vom 23. Januar 2025, dann finden Sie dort bestätigt, was ich schon vermutet habe: Die Rathaus-Postille MARKT berichtet an diesem Wochenende über den Neujahrsempfang der Stadt Ahrensburg. Weder Abendblatt noch Stormarner Tageblatt haben darüber eine Silbe verloren. Na ja, es war ja auch keine Großveranstaltung, denn so viele Bürger wie zum Jahresempfang in den Marstall gekommen waren, kommen schon am Vormittag auf Szene Ahrensburg, und zwar täglich.

Ich komme auf die Veranstaltung zurück, weil es dort bekanntlich eine Filmpremiere gegeben hat mit zwei Ahrensburg-Filmen. Und was der MARKT-Reporter darüber schreibt, habe ich hervorgehoben – siehe die Abbildung links! Von einem Applaus des Publikums nach Vorführung der Filme ist dabei nicht die Rede.

Wow, meine lieben Mitbürger, das scheint mir ein gaaanz heißes Eisen zu sein! Die Filme wurden also „im Auftrag der Verwaltung“ (aka Bürgermeister) und „auf Initiative des Citymanagers“ produziert. Und sie sollen für Ahrensburg werben, ohne dass erklärt wird, wann und wo das überhaupt passieren soll und warum. Und: Der MARKT-Reporter hat es tatsächlich nicht für nötig gehalten, sich beim Bürgermeister direkt danach zu erkundigen! Oder gibt es eine wichtigere Frage zu den Filmen als die Frage nach Sinn und Zweck der Herstellung…?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Januar 2025