Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Das Wandern dient der Spender Lust. Und 8.100 € Spendengelder schlummern bei der Haspa.

An diesem Wochenende bringt das Anzeigenblatt MARKT gleich zwei Beiträge über die BürgerStiftung Region Ahrensburg. Da ist zum Beispiel die Information über einen Wandertag, bei dem Teilnehmer 3 Euro an den Verein Wanderfreunde fürs Wandern zahlen müssen, wenn sie dort nicht Mitglied sind. Oder sie melden sich über die BürgerStiftung Region Ahrensburg an. Dort müssen Sie zum Gratis-Wandern nicht nur ihren Namen und ihre Adresse angeben, sondern sie müssen auch noch auf eine Genehmigung für ihre Teilnahme hoffen. Dann müssen sie keine Teilnehmergebühr zahlen, aber . . .

. . . Spenden an die BürgerStiftung sind erbeten. Und: Im Anschluss an die Wanderung will die Stiftung für ihre angemeldeten Teilnehmer noch eine Tasse Kaffee oder Tee bezahlen, vermutlich aus dem Spendenaufkommen. Und wohin geht die Wanderung? Der MARKT verrät es: „Start und Ziel ist die U-Bahnstation Ahrensburg West“ 🙁 .

Und dann schreibt der MARKT noch etwas über einen „Endspurt“ der BürgerStiftung. Der Leser erfährt: Für die von der BürgerStiftung geforderten „100 mal 100 Euro“ haben schon 81 Bürger gespendet. Was bedeutet: Auf dem Konto der Haspa ruhen bereits 8.100 Euro still vor sich hin. Und dass ich die zwei angekündigten Spendenzwecke für dubios halte, habe ich ja bereits mehrfach berichtet und darauf hingewiesen, dass direkte Spenden an gemeinnützige Organisationen meiner Meinung nach sehr viel sinnvoller sind, weil Gelder dort unvermittelt zum Einsatz kommen und nicht über Monate bei einer Sparkasse herumliegen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Dezember 2025

Detlef Levenhagen (exCDU): Was kümmert ihn sein Wort von gestern?!

Es ist schon bezeichnend, wie die örtliche Presse aus dem Kreis Stormarn berichtet, bzw. nicht berichtet. Da habe ich die Redaktionen auf Szene Ahrensbrurg darauf aufmerksam gemacht, dass der ehemalige Fraktionsvorsitzende der CDU bei den Stadtverordneten bereits im vergangenen Monat seine Mitgliedschaft bei den Christdemokraten beendet hat, aber die Redaktionspraktikanten vom Abendblatt Stormarn und Stormarner Tageblatt wollen es einfach nicht wahrhaben und verschweigen den Austritt genauso, wie sie auch das Wohnungsproblem auf der Alten Reitbahn nicht zur Kenntnis nehmen. 

Dass besagter Detlef Levenhagen vermutlich nicht mehr weiß, was er tut, das zeigt sein Wahlversprechen zur Kommunalwahl im Mai 2023. Hier hat er seinen potentiellen Wählern klar und deutlich versprochen: Kein Abbau von Parkplätzen in der Innenstadt“siehe die Abbildung! Und nachdem er dann gewählt worden war, da hat er sein Mäntelchen gewendet und wollte den Bürgerentscheid eigentlich kippen und Parkplätze abbauen.

Schräge Vögel in der Ahrensburger Kommunalpolitik sind auch diejenigen, die in der WAB zwitschern. In ihrem „Programm für Ahrensburg“ ist unmissverständlich aufgezeichnet: „Parkdruck in der Innenstadt beenden“ – siehe die Abbildung unten rechts! Und? Was haben sie dafür getan? Im Gegenteil: Den Bürgerentscheid kippen, wollten sie und Parkplätze abbauen, um damit  den Parkdruck zu erhöhen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Dezember 2025

Fragen des Bürgers und Antworten des Meisters der Bürger

Auf meine Fragen zur Einwohnerfragestunde der Stadtverordnetenversammlung am 24. November 2025 erhielt ich heute – also am 5. Dezember 2025 – ein amtliches Schreiben des Bürgermeisters unserer Stadt mit Datum vom 28. November 2025 und dem Poststempel vom 2. Dezember 2025. Ein analoger Vorgang im digitalen Zeitalter. Und hier und heute transferiere ich das Schreiben ins Internet, weil ich nicht alle städtischen Informationen für mich behalten will, sondern ich gebe sie Ihnen, meine lieben Mitbürger, zur Kenntnis, wenn Sie es möchten. 

Der Blogger von Bulo

Apropos „möchten“: Der Bürgermeister schreibt nicht, dass er mir seine Antworten auf meine Fragen mitteilt, sondern er erklärt: „…möchte ich wie folgt beantworten“, also eine konjunktivische Form der Aussage. 😉 Seine tatsächlich mitgeteilten Antworten werfen für mich allerdings neue Fragen auf, die ich im vorliegenden Blog aber nicht stelle. Stattdessen können Sie lesen, was Eckart Boege schreibt, darüber nachdenken und zur Erkenntnis gelangen: Alles nachvollziehbar, was unser Herr Bürgermeister geantwortet hat – oder auch nicht.

Und dann haben Sie die Möglichkeit, Ihre Meinung per Kommentar zu abzugeben zum nachfolgenden Frage-und-Antwort-Spiel zwischen Bürger und Bürgermeister: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Dezember 2025

Veranstaltungen auf der Homepage vom Schilda des Nordens: Im Dezember abgesagt, was es schon seit Mai nicht mehr gibt

Am 10. Mai 2025 habe ich darüber geschrieben, dass der „N1 Club“ (früher „leDisque“) in Ahrensburg geschlossen ist, und zwar endgültig. Am 10. Mai 2025 konnten Sie das also auf Szene Ahrensburg lesen. Und für den 6. Dezemer 2025 steht unter „Veranstaltungen“ auf der Homepage der Stadt Ahrensburg: „ABGESAGT: MAMA MACHT PARTY“. Und für diese Veranstaltung im „N1 Club“ können wir „Tickets online buchen“ – siehe die Abbildung!

Gegen das, was sonst noch aus dem Rathaus kommt, ist das natürlich nur eine Marginalie. Es zeigt aber, dass Leute von der Stadt bezahlt werden, die garnicht wissen, was sie überhaupt tun. Und dafür bekommen sie vermutlich auch noch Geld, für das der gemeine Bürger richtig arbeiten muss. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Dezember 2025

Detlef Levenhagen (CDU): Nach seiner Stimmenthaltung nun die Enthaltung als Stadtverordneter + UPDATE

Sie erinnern sich vielleicht noch an Familie Levenhagen? Dieses waren das Familienoberhaupt Detlef (CDU) und seine Tochter Nadine (Die Grünen). Und der Dritte im Bunde war der quasi Vetter Peter Egan (WAB). Sie alle waren sie zu jener Zeit die Fraktionsvorsitzenden ihrer jeweiligen Partei. Dann hat Detlef Levenhagen seinen Fraktionsvorsitz abgelegt. Und in der letzten Stadtverordnetenversammlung am 24. November 2025 hat er in Sachen Bürgerentscheid nicht mit seiner Grünen Tochter Nadine gestimmt, sondern er hat sich seiner Stimme enthalten. Und nun kommt’s: Drei Tage danach ist Detlef Levenhagen als Stadtverordneter zurückgetreten. Ob das Eine etwas mit dem Anderen zu tun hat, weiß ich zwar nicht, könnte es mir aber vorstellen.

Nun hat weder die Grüne Nadine noch der Edeka-Fan Peter einen Verbündeten bei den Christdemokraten, auf den sie sich in Vergangenheit doch so häufig blind verlassen konnten. Zugutehalten muss man Papa Levenhagen jedoch, dass er  von der CDU nicht stehenden Fußes zu den Grünen gewechselt ist wie weiland Töchterlein Nadine, sondern er hat sein Mandat als Stadtverordneter offensichtlich an die CDU zurückgegeben.

Nach meinem Gefühl ist damit zugleich auch die letzte familiäre Bande zwischen CDU und WAB gerissen. Zudem ist zu erkennen, dass auch Peter Egan viel von seinem früheren Elan verloren hat, nachdem er erkennen musste, dass er allein auf weiter Flur steht mit einem lockenköpfigen Radfahrer vom ADFC. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Dezember 2025

Abendblatt Stormarn: Heute gibt es 8 Beiträge aus Ahrensburg auf einer Seite!

Auf den verbliebenen Stormarn-Seiten im Hamburger Abendblatt, wo früher einmal aus Ahrensburg fast täglich berichtet wurde, dort kommt unsere Stadt inzwischen nur noch vereinzelt vor. Glinde, Reinbek und kleinere Orte sind der Redaktion wichtiger als die größte Stadt im Kreis Stormarn. Aber heute bringt die Zeitung etwas ganz Besonderes: Auf der Seite 1 gibt es 8 (acht) Meldungen aus Ahrensburg – siehe die Abbildung!

Bei den acht Meldungen aus der Schlossstadt handelt es sich um acht Einbrüche in Ahrensburger Wohnhäuser. Womit unsere Stadt an der Spitze des Kreises liegt in Sachen Bruch.

Was aber erstaunlich ist: Über den größten Einbruch in Ahrensburg mit dem gewaltigsten Diebstahl hat die Redaktion noch keine Zeile verloren, nämlich über das, was auf der Alten Reitbahn passiert ist. Auch der quasi Diebstahl eines Kinos in der Bahnhofstraße wird von der Zeitung bis heute beschrieben, als wäre es ein Kavaliersdelikt. Und das, obwohl die Täter bekannt sind und sich immer noch auf freiem Fuß befinden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Dezember 2025

Neues Schulzentrum Am Heimgarten: Keiner ist so klug wie alle. Aber hinterher sind alle klüger.

Die Überschrift zu diesem Blog betrifft den Neubau des Schulzentrums Am Heimgarten. Dieses aufwendigste Bauwerk seit Bestehen der Stadt Ahrensburg soll mal eben schlappe 115.000.000 Euro kosten. Geld, das die Stadt nicht hat. Und man kann auch davon ausgehen, dass die Summe nicht reichen und deshalb überzogen wird. Und trotzdem interessiert dieses Thema die meisten Bürger von Ahrensburg genauso wie die Wasserstandsmeldungen vom Hopfenbach, nämlich garnicht

Aber es gibt auch Ahrensburger, die mehr wissen wollen über das, was die Stadt beschließt. Und dabei ist mir eine Ahrensburgerin aufgefallen, die sich in der Einwohnerfragestunde der letzten Stadtverordnetenversammlung klug machen wollte und deshalb ein paar Fragen an den Bürgermeister gerichtet hat: Dr. Alessandra Wolf. Ihre Fragen hat Eckart Boege nun schriftlich beantwortet. Und damit die bürgermeisterlichen Antworten nicht verlorengehen sollen, habe ich darum gebeten, dass ich sie bekomme und veröffentlichen darf. (Das Einverständnis des Bürgermeisters setze ich voraus.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Dezember 2025

„Einkaufs-Innenstadt“: Warum verschweigt das Stormarner Tageblatt das Versagen der Ahrensburger Verwaltung und Politik?

Patrick Niemeier schreibt im Stormarner Tagebaltt nicht: „Hamburger Abendblatt und Stormarner Zeitung: Warum die große Zeit der gedruckten Presse vorbei ist“, sondern der Leser vom Stormarner Tageblatt erfährt:  „Bad Oldesloe und Ahrensburg: Warum die große Zeit der Einkaufs-Innenstadt vorbei ist“. Was der Journalist im Einzelnen schreibt, will ich nicht zitieren, denn das können Sie selber lesen und beurteilen. Ich schreibe an dieser Stelle nur das, was Patrick Niemeier nicht schreibt, und zwar über die Ahrensburger Einkaufs-Innenstadt.

Es begann damit, dass die Stadt Ahrensburg einen wichtigen Parkplatz in der Innenstadt weit unter Wert verscherbelt hat, und das auch noch ohne Not und ohne Grund, und zwar den Parkplatz Lindenhof. Seither residieren dort zwei Billigketten, die ihren Kunden nicht mal einen Parkplatz zur Verfügung stellen. Schlimmer noch: Der Investor hat zwar 500.000 Euro an die Stadt zahlen müssen für Ersatzstellplätze – aber wo sind die denn, Herr Bürgermeister?!?

Und nicht nur das, sondern noch schlimmer: Für’n Appel und ’n Ei verkaufte die Stadt auch den wichtigen Parkplatz Alte Reitbahn. Unter Wert und ohne Not. Und das Sandmännchen aus der Verwaltung streute den Bürgern reichlich Sand in die Augen und erzählte von Kinopalast am Bahnhof und öffentlich geförderten Wohnraum auf der Alten Reitbahn. Beides war offenbar gelogen, denn es gibt bis heute weder ein Kino noch öffentlich geförderten Wohnraum. Und das Stormarner Tageblatt schweigt dazu als würden deren Reporter ein Schweigegeld von irgendeiner Seite kassiert haben. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Dezember 2025

Weihnachtsbaum mit Rückgaberecht von OTTO und ein Cyber Deal vom Abendblatt

In diesem Jahr habe ich unseren Weihnachtsbaum bei OTTO per Versand bestellt. Mit Wurzelballen. Warum? Weil OTTO verspricht: „Langes Rückgaberecht bis 31.01.2026“. Das klingt doch gut, oder? Da singt man unterm Weihnachtsbaum und schickt denselben nach dem 6. Januar einfach wieder zurück an OTTO und bekommt auch sein Geld zurück –  vermute ich jedenfalls. Hinzu kommt: Ich muss den Baum nicht  einmal auf einen Schlag bezahlen, denn OTTO bietet dem Kunden sogar Ratenzahlung an: „3,21 € mtl. in 12 Raten“. Und das auch noch mit „100 Tagen Zahlpause“  – Donni, Donni aber auch!

Apropos Weihnachtsbaum von OTTO: Schauen Sie sich das Online-Angebot oben links noch einmal genau an! Dazu habe ich ein Foto gemacht, und zwar vom Weihnachtsbaum, den OTTO versandt hat – siehe die Abbildung rechts! Können Sie einen Unterschied erkennen zwischen Werbung und Wahrheit, liebe Leser…?

Unsere Tochter freut sich auf jeden Fall, denn sie hat festgestellt: „Da muss ich wenigstens nicht so viel schmücken!“ Klar, und wir können auch an den Kerzen sparen! Oder um einen bekannten Slogan zu verballhornen: „OTTO – find ich Wut!“ 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Dezember 2025

Zum Wochenende ein Blick auf drei BILD-Meldungen online: Thomas Gottschalk, Bomben-Preis und unlauterer Wettbewerb

Sie haben es mit bestimmt mitbekommen, dass Thomas Gottschalk als Laudator bei der letzten Bambi-Verleihung einen Blackout gehabt hat und vor sich hingefaselt hat. Und nun faselt er weiter: „Ich kriege einen kanppen Tausender Rente“, erzählt er der BILD-Zeitung, weshalb ich ihm eine Sprechblase in den Mund gelegt habe. Allerdings weiß ich nicht, ob ich mich über die TV-Ikone lustig machen kann, denn der Hinweis auf seine 1000-Euro-Rente könnte auch der Hinweis sein auf erste Anzeichen von Demenz.

Denn: Thomas Gottschalk hat offensichtlich vergessen, dass er zwar Millionen verdient und erhalten hat, dass er aber vermutlich nur zu Beginn seiner Karriere in die Rentenkasse eingezahlt hat. Und seine jetzige Aussage „Ich kriege einen knappen Tausnder Rente“ ist hochnotpeinlich für den Mann, der bestimmt noch heute in Luxus lebt trotz seiner teuren Scheidung. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. November 2025