Eine Ahrensburger Stiftung unterstüzt die Volkshochschule Großhansdorf

Am 13. April 2024 habe ich Ihnen berichtet „Wie ein Ahrensburger Senioren-Ehepaar einem möglichen Enkel-Trick ausgewichen ist“. Und nun erfährt man auf dem Werbeportal der Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG, dass die Stiftung Gudrun + Dietrich Dietrich + Gudrun Maaß, die unter dem Dach der BürgerStiftung Region Ahrensburg sitzt, gestiftet hat, und zwar – man lese und staune! – an die Volkshochschule Großhansdorf hat sie gestiftet.

In der VHS unserer Nachbargemeinde gibt es im kommenden Jahr nämlich einen neuen Kurs mit dem Thema: „Starke Frauen – Mentale Stärke durch Selbstbehauptung und klare Haltung“. Und weil schwache Frauen ohne mentale Stärke durch Selbstbehauptung und klare Haltung nicht in der Lage sind, die Teilnahmegebühr für den Kursus (Dauer: 2 x 4 Stunden) zu bezahlen, wurde die Gebühr „mit Unterstützung der Stiftung Dietrich + Gudrun Maaß, Ahrensburg“ auf 5 Euro herabgesetzt – von welchem Betrag herab, das wird allerdings nicht verraten. Und man erfährt auch nicht, welchen Betrag die Stiftung des Ehepaares tatsächlich an die VHS für den besagten Kurs gestiftet hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Dezember 2024

Wie die Stadt Ahrensburg bei dummer Verkehrsplanung die Weltstadt München auf der Straße überholt

Die BILD-Zeitung berichtet vom Boulevard, dass es in München einen Radweg gibt, der breiter ist als die Fahrbahn für Autos daneben – siehe die Abbildung! Als Bürger von Ahrensburg, der täglich den Wulfsdorfer Weg entlang fährt, weiß ich, dass es in Ahrensburg noch eine Steigerung von Nonsens auf der Straße gibt. Denn hier sehen wir, dass der Wulfsdorfer Weg als Radweg neben dem Radweg gekennzeichnet ist, und zwar beiderseits, sodass Schüler hier nebeneinander fahren können und dürfen. So etwas habe ich bislang nur im Schilda des Nordens gesehen, wo der Deppenkreisel, der auch auf dieser Straße liegt, das Symbol ist für das Tun und Treiben von Schildbürgern, die in Rathaus und Politik residieren und regieren. Dass ein paar davon auch ein Rad ab haben, wissen Sie als Leser dieses Blogs.

Und wenn Sie sehbehindert sind, lieber Leser, und deshalb Probleme haben, einen Job zu finden, dann sollten Sie sich bei der Stadtverwaltung von Ahrensburg bewerben, und zwar als Überwachungskraft für den ruhenden Verkehr. Dort können Sie sogar beide Augen zudrücken und werden immer noch bezahlt aus der Stadtkasse fürs Spazierengehen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Dezember 2024

Alte Pasta recycelt * Privatkredit wegen Zerstörung * Wolfgang Petry & Solisten ohne Namen

An diesem Wochenende können Abendblatt-Leser im Stormarnteil der Zeitung in großer Aufmachung lesen: „Endlich wieder Pizza und Pasta im Pinocchio“. Über diesen Bericht aus Pinneberg habe ich bereits berichtet, als er schon online war, und zwar am 19. Dezember 2024. Und nun wurde er recycelt und gedruckt auf totem Holz. Was bedeutet: Neun Tage nach Erscheinen des Beitrages wurde er dem Abendblatt-Leser noch einmal in der gedruckten Ausgabe als „aktuell“ verkauft. Weil die Redaktion offenbar glaubt, dass die Abonnenten vom Abendblatt schon so alt und senil sind, dass sie das garnicht merken.

Anderes Thema: Ziemlich kindisch ist die Werbung der Postbank. Wir sehen einen erwachsenen Mann auf einem Spielgerät für Kinder. Warum wird er dort gezeigt? Wollen die Werber damit anzeigen: Wenn Sie etwas mutwillig zerstört haben und für den Schaden aufkommen müssen, dann hilft Ihnen ein Privatkredit von der Postbank, um ihren kaputten Spielraum zu ersetzen? Echt bescheuert, oder können Sie sich vielleicht mit dieser Person im Werbebild identifizieren?! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Dezember 2024

Der Kinderschutzbund hat gespendet; und die BürgerStiftung Region Ahrensburg hat 10.000 € von Spendern gesammelt

In der Abbildung sehen Sie zwei Meldungen: Links aus dem MARKT, rechts vom Ahrensburg-Portal der Firma Stifter-Service. In beiden Berichten geht es um Spenden, aber inhaltlich sind die Meldungen sehr unterschiedlich, weshalb ich an dieser Stelle darauf eingehe.

Der Kinderschutzbund berichtet, was er mit Spendengeld gemacht hat. Die BürgerStiftung Region Ahrensburg berichtet: 

„Die gesammelten Mittel werden dazu verwendet, die aktuellen Förderprojekte der Stiftung in der Region zu unterstützen: Schulausstattung und Wohnbedarf. Das Förderprojekt zur Schulausstattung hilft Schüler/innen, deren Familien sich das erforderliche Schulmaterial nicht leisten können. Das Förderprojekt zum Wohnbedarf unterstützt Familien und Ältere, die unverzichtbare Einrichtungsgegenstände noch nicht einmal second hand bezahlen können.“

Wie Schüler und deren Familien unterstützt werden, das wird genauso wenig erklärt wie auch die Frage nicht beantwortet wird: Woher hat die BürgerStiftung die Namen und Adressen von bedürftigen Familien…? Und in Sachen „Wohnbedarf“ will die BürgerStiftung das Geld von Spendern an das kommerziell betriebene Ahrensburger Sozialkaufhaus weitergeben. Dass es sich hier wie dort um soziale Projekte handelt, kann ich aus dem Text der BürgerStiftung nicht entnehmen, weshalb ich Ihnen den Wortlaut komplett wiedergebe inklusive des Porträts der BürgerStifterin Carmen Lau, die weitere Spenden haben will, nachdem 10.000 Euro angeblich gespendet worden sind – an die BürgerStiftung wohlgemerkt! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Dezember 2024

Jules Verne: Mit Neuseeland und Island aus Berlin nach Ahrensburg

Wenn jemand in Ahrensburg eine kulturelle Veranstaltung machen möchte – einen Konzertabend, eine Theateraufführung, einen Vortrag – dann kann er dafür die Reithalle im Marstall buchen. Oder den Alfred-Rust-Saal. Und dann gibt es eine Firma, die hat das Eric-Kandel-Gymansium gebucht für einen Vortrag.

In dieser Firma gibt es einen Roland Marske. Der macht „Jules Verne Multivisionen“ über Länder und Leute und hat dafür ein sehr umfangreiches Programmangebot. Mit zwei  seiner Themen will er im kommenden Jahr nach Ahrensburg kommen. Nein, nicht in den Marstall oder in der Alfred-Rust-Saal, sondern eben im Eric Kandel Gymnasium sollen die kommerziellen Veranstaltungen stattfinden.

Man kann nur hoffen, dass sich die Stadt Ahrensburg die Vermietung des Eric Kandel Gymnasiums gut bezahlen lässt, da wir ja jeden Euro für den Neubau des Schulzentrums dringend benötigen! Aber wenn ich mir anschaue, wie die Firma der Jules Verne Multivisionen ihre Veranstaltungen in Ahrensburg anzeigt, dann zweifle ich an der Ehrlichkeit des Unternehmens. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Dezember 2024

In der Manhagener Allee ist ein neues Symbol für das Schilda des Nordens entstanden: Der Poller!

Was Sie auf dem nebenstehenden Foto – eingereicht von Kommentatorin „Wölfin“ – nicht auf einen Blick erkennen, das habe ich mit einer Sprechblase erläutert: Sie sehen den versenk- und beheizbaren Poller, der gerade in der Versenkung verschwunden ist. Und mit ihm 45.000 Euro für die Entstehungskosten und dazu noch alljährlich 3.000 Euro für die Wartung. Geld das nicht privat vom Bürgermeister gezahlt wird und auch nicht aus den Haushaltskassen von Stadtverordneten stammt, die dafür gestimmt haben, sondern diese Kohle zahlen die Gewerbesteuerzahler von Ahrensburg. Und das vermutlich weder gern noch freiwillig.

Zeichnung: Wigg Siegl

Nach dem „Muschelläufer“, der inzwischen beseitigt worden ist, und den Parklets auf Parkplätzen, die teilweise gerade umgesetzt wurden, da ist der Poller das neuste Symbol für städtischen Unfug, der in Ahrensburg betrieben wird, und weshalb ich die Stadt auch als das Schilda des Nordens bezeichne. Weitere Schildbürgerstreiche können Sie auf Szene Ahrensburg nachlesen, genauso wie zum Beispiel auch hier, wo Sie erkennen können, dass es auch Stadtverordnete gibt, die meine Meinung teilen und bestätigen.

Und immer wieder frage ich mich: Wieso, warum und weshalb nehmen Ahrensburger Geschäftsleute es stillschweigend hin, wen ihre Gewerbesteuern von der Verwaltung veruntreut werden durch Ausgaben für Nonsens statt für wichtige Dinge, die der Innenstadt nützlich wären. Allein die jährlichen Unkosten von 75.000 Euro für ein imaginäres Citymanagement sprechen Bände für die Unfähigkeit, die im Rathaus herrscht, denn verantwortlich für die Arbeit des entlassenen Citymanagers war der Bürgermeister. (Worüber die örtliche Presse nur wortlos informiert hat.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Dezember 2024

Die Weihnachtsglocken läuten und das Vertrauen in die Evangelische Kirche schwindet mehr und mehr

Zu Weihnachten im Jahre 2024 berichtet das Hamburger Abendblatt: „Vertrauen in evangelische Kirche auf Rekordtief“. Der Leser erfährt, dass im Jahr 2017 noch 48 Prozent der Deutschen ihrer Kirche vertraut haben, während der Wert nunmehr auf 27 Prozent gesunken ist. In der Kritik stand die evangelische Kirche nicht zuletzt wegen ihres zögerlichen Umgangs mit Missbrauchsfällen. Und hier stand die Evangelisch-Lutherische Kirche in Ahrensburg im Fokus unseres Landes.

Und damit komme ich am Ende des Kirchenjahres 2024 noch einmal zurück auf ein Ereignis, das nach meinem Dafürhalten ein Beweis dafür ist, dass Ahrensburger Pastoren und der Kirchengemeinderat die Kirche Martin Luthers nicht mehr ernst nehmen. Und dieses Ereignis lieferte die Schlosskirche als „Halloween Kirche“ am (und statt) Reformationstag. Das ist ein öffentliches Zeugnis  für die Inkompetenz von Pastoren auf der Kanzel einer Kirche, die von Theologieprofessor Martin Luther gegründet worden ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Dezember 2024

Hier erfahren Sie, warum das Abendblatt-Stormarn immer noch Abonnenten hat

In meinem Blog-Eintrag am 19. Dezember 2024 habe ich Ihnen berichtet, dass das Hamburger Abendblatt in seinem Stormarnteil immer wieder alte Nachrichten neu veröffentlicht. Es sind Beiträge, die bereits Tage zuvor erschienen waren, und zwar online. Und wenn Sie heute das Abendblatt aufschlagen und bis zum Stormarn-Teil durchgeblättert haben, dann finden Sie auch dort wieder zwei Berichte aus dem Archiv als aktuelle Beiträge.

Der Beitrag „Santa-Fu: Wo harte Jungs andächtig Märchen lauschen“ ist schon vor zwei Tagen erschienen. Und der Beitrag, der heute sogar zum Aufmacher des Stormarnteils veröffentlicht wurde – „Wie ein 13-Jähriger ein Unternehmen gründete“ – diesen Beitrag konnten Abendblatt-Leser bereits am 15.12.2024 (!) lesen.

Was denken Redaktion und Verlag sich eigentlich dabei? Ich vermute: Redaktion und Verlag denken überhaupt nicht. Oder sie denken, dass die Abendblatt-Leser, die ihre Zeitung noch in gedruckter Form beziehen, so alt und vergesslich sind, dass sie gar nicht mehr wissen, dass sie einen Bericht bereits 9 (neun) Tage zuvor gelesen haben. Und diese Vergesslichkeit ist auch der Grund dafür, dass diese Leser vergessen haben, dass sie ihr Abo auch kündigen können.

Als Abendblatt-Leser, der sowohl die Print- als auch die Online-Ausgabe abonniert und bezahlt hat, fühle ich mich nicht nur übers Ohr gehauen, sondern ich fühle mich auch veräppelt.

Allein, dass der Verlag auf die Idee kommt, alte Berichte aus dem Archiv zu holen, um sie neu zu verkaufen, ist schon der Fragen würdig, also fragwürdig. Es zeigt, dass man die Abonnenten nicht ernst nimmt, was ja auch täglich bewiesen wird, indem man in die Stormarn-Ausgabe auch Seiten aus Norderstedt, Bergedorf und Pinneberg stellt in der Annahme, die  dementen Abonnenten denken bestimmt, dass Norderstedt, Bergedorf und Pinneberg zum Kreis Stormarn gehören. Oder wüssten Sie einen anderen Grund dafür…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Dezember 2024