Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Wahlveranstaltung der SLG: Der Vertreter der AfD wurde zur Schnecke gemacht, der Vertreter der CDU glänzte … durch Abwesenheit

Gute Idee: Schüler aus dem Politik-Kursus an der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule (SLG)  hatten heute Vertreter der Parteien in den Alfred-Rust-Saal eingeladen, damit diese ihre Parteien und deren Gedanken vorstellen sollten. Zwar können in dieser Schule nur wenig Schüler bei der Bundestagswahl zu den Urnen gehen, weil unter 18 Jahren nichts geht, aber es war eine gute Idee, die  Jugendlichen aus den Klassen 9 bis 13 durch eine demokratisch ausgerichtete Wahlveranstaltung an der Bundestagswahl indirekt teilhaben zu lassen. 

Bemerkenswert: Ein Vertreter der CDU war nicht erschienen. (Oder er war da und ist gleich wieder gegangen, weil er nicht am selben Tisch neben AfD-Mann Arnulf Fröhlich sitzen wollte. Das jedenfalls wäre verständlich und könnte als Entschuldigung gelten. 😉 ) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Februar 2025

„Ihr Friedrich Merz“ hat an meine Hausnummer geschrieben

„Wer die Wahl hat, hat die Qual“, sagt der Volksmund. Und angesichts der Bundestagswahl in diesem Monat hat die Qual der Bürger eher zu- als abgenommen. Was mich betrifft: Mir fällt die Entscheidung leichter, aus der Reihe der Kandidaten abzuwählen als eine Person auszuwählen. Aber wie sagt doch der Hamburger? Er sagt: „Wat mutt, dat mutt!“ Und so entscheide ich mich denn für das kleinste Übel. 😉

Gerade habe ich Post bekommen von der CDU. Die hat mich nicht persönlich angeschrieben, sondern nur an meine Hausnummer ist der Brief von Friedrich Merz  gerichtet – siehe die Abbildung links! Und die Anrede im Schreiben lautet: „Sehr geehrte Damen und Herren“, wozu ich festhalte, dass es unter der angeschriebenen Hausnummer nur eine Dame und einen Herrn gibt. Und ein Kind, das noch nicht wählen darf. 

Der für mich interessanteste Satz in der vorweggenommenen „Regierungserklärung“ vom Vorsitzenden der CDU Deutschlands lautet wie folgt: „Rentnerinnen und Rentner können mit unserer Aktivrente bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei dazuverdienen“! Das klingt gut. Allerdings verrät „Ihr Friedrich Merz“ mir nicht, was „unsere Aktivrente“ ist. Kommt diese Rente vielleicht aktiv aus der Parteikasse der CDU? Oder bedeutet es womöglich, dass bei einem Kanzler Merz die staatliche Einheitsrente als „Aktivrente“ eingeführt werden soll? 😉  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Februar 2025

Unglaublich: Ahrensburger Freizeitpolitiker wollen darüber entscheiden, wie an unseren Schulen gelehrt und gelernt werden soll!

Kann man noch alles glauben, was in den Zeitungen geschrieben steht? Ich meine aus gegebenem Anlass das Hamburger Abendblatt und seinen Stormarnteil. Denn hier lesen wir heute: „AHRENSBURG IPad für jeden Schüler? Stadt erwägt Rückkehr zum Papier“. Was bedeutet: Die Stadt Ahrensburg, auch Schilda des Nordens genannt, denkt daran, in die Schulpolitik einzugreifen und zu entscheiden, in welcher Form der Unterricht in Ahrensburger Schulen erfolgen soll. Und dabei verweisen Die Grünen allen Ernstes auf zwei skandinavische Länder.

Mal davon abgesehen, dass die Frage nach „iPad für jeden Schüler?“ überhaupt nicht gestellt wird, denn iPad ist der Markenname einer Tabletcomputer-Reihe des US-amerikanischen Unternehmens Apple, sondern es geht um Tablets, wie sie u. a. auch von der Firma Acer in Ahrensburg angeboten werden. Und Tablets werden auch von keiner Schule „für jeden Schüler“ gefordert, sondern es geht um die höheren Jahrgänge in vier Ahrensburger Schulen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Februar 2025

Herr Sulanke belieben, die Abendblatt-Leser zu vergackeiern!

Gestern hat die Familie Funke in Essen mal wieder beschlossen, mir kein Abendblatt zustellen zu lassen. Und die BILD-Zeitung auch nicht, obwohl ich beide Abonnements im voraus bezahlt habe. Meine Reklamationen werden zwar wie gewohnt online bestätigt, mehr aber auch nicht. Allerdings: Online fand ich beim Abendblatt den nebenstehenden Hinweis, zu dem ich mir folgenden Reim mache: Trägt der Fuchs ’ne Sonnenbrille, hat er’n Sprung in der Pupille!

Und heute wieder kam der Online-Newsletter von Redaktionsleiter Alexander Sulanke aus Bergedorf nach Stormarn. Schauen Sie mal nach rechts, dann sehen Sie, dass vor unserem Schloss bereits die Krokusse blühen! Oder sind es immer noch die alten Blüten aus dem 2024er Lenz, Herr Sulanke? Und überhaupt: Wann waren Sie das letzte Mal in Ahrensburg…?

Und der Redaktionsleiter fragt die lieben Leserinnen und Leser: Sie möchten wissen, was los ist im Kreis? Welche Entscheidungen in der Region fallen, wo es interessante Neuigkeiten gibt?“ Und wenn die liebe Leserin und der liebe Leser dann in freudiger Erwartung antworten: „Ja, das möchte ich!“, dann erfahren sie und er: „Die wichtigsten Nachrichten finden Sie täglich hier im Newsletter.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Februar 2025

Ein Trojanisches Pferd im MARKT und die Offenbarung eines Grünen Sprachrohrs

Das Anzeigenblatt MARKT macht an diesem Wochenende aufmerksam auf eine Immobilien-Veranstaltung der BürgerStiftung Region Ahrensburg. Diese Veranstaltung findet aber nicht in Ahrensburg statt, sondern dazu müssen Sie nach Bargteheide fahren, um dort Monika Beckmann und Anna-Katharina Theurer live zu erleben. Aber reinkommen können Sie nur mit einer bestätigten Anmeldung von der BürgerStiftung, denn dort möchte man Ihren Namen kennen und ihre Adresse erfahren, um mit Ihnen in Kontakt zu bleiben.

Leser von Szene Ahrensburg wissen mehr: Bei den beiden Damen handelt es sich nicht um unabhängige Beraterinnen für Immobilien, sondern sie arbeiten für Postbank und Deutsche Bank. Warum verschweigt der MARKT das in seinem Hinweis auf die Veranstaltung? Wurde der Artikel eventuell als bezahlte Werbung disponiert, und beim Anzeigenblatt hat man vergessen, diese Anzeige als  „Anzeige“ zu kennzeichnen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Februar 2025

Mysterium WAB: Was ist das eigentlich für ein Grüppchen, das sich als „Organ“ versteht und mit Wirtschaft nix am Hut hat?

Gestern habe ich berichtet, dass die WAB mit CDU und Grünen dafür gestimmt hat, dass Ahrensburg kein öffentliches Parkhaus bekommen soll, dafür aber höhere Parkgebühren für die Innenstadt. Für mich als alteingesessenen Ahrensburger und Beobachter der Szene klingt das gruselig, denn es bedeutet: Restriktionen für Bürger, die mit ihrem Auto in die Innenstadt fahren möchten, um dort einzukaufen, in die Restaurants zu gehen oder Arztpraxen aufzusuchen. Was unterm Strich bedeutet: Es kommen weniger Menschen in die Ahrensburger Innenstadt und damit auch weniger Geld in die Läden und Gewerbesteuer in die Stadtkasse.

In diesem Zusammenhang befasse ich mich in meinem heutigen Blog-Eintrag mal wieder etwas näher mit der WAB, die sich „Wählergemeinschaft Ahrensburg für Bürgermitbestimmung“ nennt, wo die Bürger aber nicht mitbestimmen sollen mit Ausnahme der WAB-Mitglieder. Und dazu habe ich einem Blick auf das „Programm“ der Wählergemeinschaft geworfen  – siehe Abbildung links! Und Sie werden beim Lesen nur staunen: Das Thema „Wirtschaft“ ist bei der WAB für die Stadt Ahrensburg nicht relevant und wurde deshalb auch nicht ins Programm aufgenommen. 🙁 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Februar 2025

Evangelisch-Lutherische Kirche sucht neue Teilnehmer am Abendmahl ;–)

In der Evangelisch-Lutherischen Kirche predigen viele Pfarrer die Kirchen leer und leerer, sodass mehr und mehr Kirchengebäude auf dem Immobilienmarkt zum Verkauf angeboten werden. Und nun mischen sich zwei Pröpste in Ostholstein auch in die große Politik ein und warnen ausdrücklich vor der teuflischen AfD, weil die „aus christlicher Grundhaltung nicht wählbar“ ist. Eine Meinung, der ich mich als Gemeindemitglied durchaus anschließen kann.

Aber lesen Sie mal, was das Stormarner Tageblatt schreibt, wo ich einen Absatz herausgestellt habe – siehe Abbildung links! In diesem Absatz fordern die Pröpste Halisch und Süssenbach dazu auf, dass es keinen Streit darüber geben darf, wenn Menschen unter anderem aus „Mangel an Zukunftsperspektiven“ in ihrem eigenen Land nach Deutschland kommen – oder habe ich das vielleicht falsch verstanden?

Würden alle Menschen, die in ihrem eigenen Lande keine Zukunftsperspektiven haben, nach Deutschland emigrieren, dann würde sich unsere Bevölkerungszahl mehr als doppelt verdoppeln. Und damit hätten wir und unsere Kinder in unserem eigenen Lande keine Zukunftsperspektiven mehr. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Februar 2025

Neue Schikanen der Politik: CDU, Grüne und WAB wollen Kunden aus der Ahrensburger Innenstadt vertreiben

Lesen Sie mal, was Harald Klix heute bei Abendblatt Stormarn online schreibt! Ich fasse es kurz: Die Fraktionen von CDU, Grünen und WAB haben beschlossen, dass am Stormarnplatz kein Parkhaus gebaut werden soll. Mehr noch: Gleichzeitung haben die drei Parteien mit ihrer Mehrheit den Beschluss gefasst, die Gebühren auf den städtischen Parkplätzen zu erhöhen, und zwar kräftig – siehe die Abbildung links!

Nein, liebe Mitbürger, das ist kein Scherz, sondern das kann man durchaus als Schikane bezeichnen. Zumal damit auch nicht die Frage gelöst wird, was passieren soll, falls der provisorische Parkplatz hinter dem Rathaus aufgelöst werden sollte.

Ich frage mich wie so häufig: Was geht in den Köpfen dieser Freizeitpolitiker vor, die bewusst gegen den Willen von Bürgern und Geschäftsleuten der Stadt entscheiden? Dass man die Ahrensburger Grünen und die WAB nicht ernstnehmen kann, das ist kein Geheimnis. Aber dass eine Partei wie die CDU sich gegen die wirtschaftlichen Interessen der Stadt stellt, das ist schon bemerkens- und nachdenkenswert. Allein FDP und SPD stehen auf Seiten der Geschäftsleute in der City und deren Kunden, die zu einem Großteil aus dem Ahrensburger Umland in die Stadt kommen.

Wenn ich im Ahrensburger Stadtforum etwas zu sagen hätte, dann würde ich sagen: Wir hängen Plakate in unsere Schaufenster und schalten Anzeigen im MARKT, wo wir die Bürger aufklären, was in der Ahrensburger Politik passiert, um unsere Innenstadt kaputtzumachen! Besonders vor der nächsten Kommunalwahl wäre das sinnvoll. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Februar 2025

Für den ruhenden Verkehr gibt es in Ahrensburg auch ruhende Überwachungskräfte

In der Stadt Ahrensburg gibt es auch eine Verkehrsaufsicht, die den ruhenden Verkehr überwacht bzw. überwachen soll. Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem nebenstehenden Text! Dort finden Sie auch den Namen der städtischen Mitarbeiterin, die für die Verkehrsaufsicht über den ruhenden Verkehr die Kontaktperson ist,  nämlich Silke Buchholz. Und an diese Dame habe ich heute eine E-Mail geschrieben.

Der Grund: Schon seit Monaten weise ich immer wieder darauf hin, dass auf dem Parkplatz in der Friedrich-Hebbel-Straße ein Fahrzeug mit RZ-Kennzeichen parkt und dabei auf den Geh- und Radweg ragt und die Fußgänger und Radfahrer behindert – siehe Foto links von heute früh! Und wie gesagt: Seit Monaten steht der Wagen dort und bewegt sich nicht von der Stelle und blockiert damit natürlich auch einen Abstellplatz als Dauerparker. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Februar 2025

KJR: Warum eine öffentliche Diskussion mit der AfD durchaus sinnvoll sein kann

Als Leser von Szene Ahrensburg wissen Sie, dass ich sowohl rechts- als auch linksradikale Parteien ablehne. Und gestolpert bin ich über einen Online-Beitrag vom Stormarner Tageblatt mit der Überschrift: „’Faschisten keine Bühne bieten‘: Linke kritisiert Kreisjugendring Stormarn scharf für AfD-Einladung.“ Es geht hier darum, dass der Kreisjugendring Stormarn (KJR) bei einem Schülerforum die Rechts- aber nicht die Linksradikalen eingeladen hat – siehe die Abbildung!

Ich will hier auf die Begründung vom KJR für dessen Entscheidung nicht näher eingehen, halte die Einladung der AfD aber für sinnvoll. Denn damit haben die Vertreter der demokratischen Parteien doch die beste Möglichkeit, den rechtsradikalen Teilnehmer vor den Augen der Wähler auseinanderzunehmen und den Bürgern klarzumachen: Jede Stimme für die AfD ist eine verlorene Stimme, weil diese Partei gar keine Chance hat, in der Regierung vertreten zu sein. Davon jedenfalls bin ich fest überzeugt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Februar 2025