Heute lese ich im 3. Buch Stormarn, dass „die Ahrensburger Politik“ 55.000 Euro für „Untersuchungen zur Vermeidung der hohen Lärmschutzwände in der Innenstadt“ zur Verfügung stellt. Und weiter heißt es: „Als Teil der Untersuchungen werden nun betroffene Einzelhändler und Geschäftsleute im Innenstadtbereich befragt. Anschließend werden die wirtschaftlichen Auswirkungen der Wände ermittelt.“
Frage: Was ist der Unterschied ist zwischen „Einzelhändler“ und „Geschäftsleute“ – sind Einzelhändler etwa keine Geschäftsleute? Und: Bürger, die keine Geschäftsleute sind, werden offenbar nicht befragt, oder was?
Was soll diese Untersuchung eigentlich bezwecken? Herausfinden, dass alle Einzelhändler, Geschäftsleute, Bürger und Besucher der Stadt die geplanten Lärmschutzwände mitten in der Innenstadt absolut für Scheiße erklären? Um das zu bestätigen, braucht man keine 55.000 Euro auszugeben. Dieses Gutachten würde ich für 1 € erstellen plus Mehrwertsteuer.
Und wie werden die „wirtschaftlichen Auswirkungen der Wände“, die niemand in Ahrensburg haben möchte, ermittelt? Durch Angabe der Einzelhändler, dass sie ihre Läden schließen werden? Oder durch präzise Angaben von Mindereinnahmen? Die Manhagener Allee ist schon heute eine weitgehend tote Geschäftsstraße, die folgerichtig mit dem Laden eines Bestattungsunternehmers vor dem Tunnel unter die Erde dokumentiert, dass dort nur noch die AWO ihre Läden betreiben kann.










