Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Posse im Schilda des Nordens: Was haben Schillers Glocke und Boeges Poller gemeinsam? *

Vor einem Jahr habe ich einen Bericht geschrieben über den versenk- und beheizbaren Poller in der Manhagener Allee. Dieser Poller war für Verwaltung und Politik so wichtig, dass man dafür 45.000 Euro plus Folgekosten aus der Stadtkasse spendiert hat nach dem Motto: Man gönnt sich ja sonst nichts – außer natürlich Parklets für 60.000 Euro. Und Imagefilme für 60.000 Euro. Und am Bahnhof Gartenholz für Fahrräder eine Luxus-Mobilstation für 186.000 Euro. Also alles hübsche Anschaffungen, um sie im berühmten „Schwarzbuch der Steuerzahler“ aufzuführen!

Als ich vor einiger Zeit den Hinweis von einer freundlichen Szene-Leserin bekam, dass der besagte Poller beschädigt ist, da habe ich das aus Zeitgründen nicht sofort kontrollieren können und gedacht, dass der Poller nach ein paar Tagen ohnehin wieder repariert ist. Nun aber kommt eine neue Posse aus dem Schilda des Nordens:

Der Poller, der für die Stadt so unerhört wichtig ist, der ist schon seit Wochen im Erdboden verschwunden, weil er nicht mehr funktioniert. Das aber scheint niemandem in der Verwaltung aufgefallen zu sein, denn sonst hätte man diesen stahlharten Penis ja wohl umgehend reparieren lassen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Mai 2025

95 Jahre Nessler in Ahrensburg. Und im Mittelpunkt steht Geesthacht.

Der Aufmacher vom Stormarnteil im Abendblatt lautet am heutigen Tag: „Nessler investiert kräftig – aber in Geesthacht“. Und bereits im November 2024 habe ich diesbezüglich meinen Beitrag auf Szene Ahrensburg überschrieben mit der Frage: „Was unterscheidet den Bürgermeister von Geesthacht vom Bürgermeister von Ahrensburg?“ 

Nessler feiert in diesem Jahr seinen 95 Geburtstag. Die Stadt der Geburt des Kaufhauses war Ahrensburg. Und warum Reporter Dirk Schulz in seinem Beitrag primär das Nessler-Kaufhaus in Geesthacht im Fokus hat, können Sie heute selber nachlesen. Und Sie können auch auf Szene Ahrensburg klicken und hier wie zuvor schon dort lesen, warum Nessler in Geesthacht investiert und nicht genauso in Ahrensburg. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. Mai 2025

Neuer Leiter vom Bauamt: Heute in Wort und Bild im Abendblatt Stormarn

Siehste wohl, es funktioniert doch! Am 4. Mai 2025 hatte ich  von der Redaktion Stormarn und Herzogtum Lauenburg beim Abendblatt darauf hingewiesen, dass Ahrensburg schon seit Wochen einen neuen Leiter fürs Bauamt in Lohn und Brot hat, da hat der Reporter umgehend reagiert und Tobias Römer aufgesucht, um ihn uns vorzustellen – siehe die Abbildung!

Und wenn man liest, was der neue Mitarbeiter im Rathaus so alles auf seiner Agenda stehen hat, dann ist der Mann wahrlich nicht zu beneiden. Und mutig scheint er auch zu sein, denn bestimmt hat er sich über Ahrensburg und seinen Job zuvor informiert, bevor er den Vertrag mit der Stadt unterschrieben hat. Und weil sein Job ein sehr wichtiger ist in der Verwaltung unserer Stadt, darum sollten wir aööe ihm kräftig die Daumen drücken, denn schließlich arbeitet Tobias Rämer in unser aller Interesse! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. Mai 2025

„250 € für jede Empfehlung“? Alles Banane, liebe Leser!

Bananen und Erdbeeren – „einfach unwiderstehlich“. Und für jede Empfehlung gibt’s 250 €, weshalb wir „jetzt bestellen“ sollen. Aber weder Bananen noch Erdbeeren sollen wir bestellen oder empfehlen, sondern das Hamburger Abendblatt, und zwar im Abonnement. Und davon kann ich Ihnen nur abraten!

Ich bin Abonnent vom Hamburger Abendblatt. Und ich habe die Zeitung in dieser Woche noch nicht ein einziges Mal bekommen. Auch die BILD-Zeitung nicht, die vom selben Verlag zugestellt wird bzw. zugestellt werden soll. Da ich mein Abo im voraus bezahlt habe, reklamiere ich die Nichtzustellung natürlich. Und jedes Mal bekomme ich die gleiche dämliche Antwort vom Hamburger Abendblatt, nämlich den Hinweis, dass ich die Zeitung doch auch online lesen kann.

Sehr witzig. Ich habe die gedruckte Ausgabe bestellt, bezahlt und soll die Zeitung online lesen. Und vermutlich auch online das Kreuzworträtsel lösen, was ich hin und wieder in der gedruckten Zeitung tue, jedoch niemals auf dem Monitor meines Computers. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Mai 2025

Steter Tropfen höhlte den Stein: Meine Reklamation in Sachen Parkplatz hat in Rathaus und Politik endlich Früchte getragen!

Erfreulich ist, dass man im Rathaus unserer Stadt endlich wahrgenommen und begriffen hat, was der Blogger seit Jahr und Tag immer wieder klargestellt hat: Die zur Zeit gebaute private Tiefgarage auf der Alten Reitbahn kann nicht den Parkplatz hinterm Rathaus ersetzen – siehe unter anderem die Blogs vom 1. November 2023 und 6. Mai 2024

Heute lesen wir im Abendblatt Stormarn: Provisorischer Parkplatz in Ahrensburgs City bleib vorerst bestehen“. Und „vorerst“ bedeutet das Jahr 2027.

Damit hat Bürgermeister Eckart Boege sich zwei Jahre Zeit verschafft, um einen Ersatz für den Interimsparkplatz zu schaffen. Und das könnte der Bau eines Parkhauses am Stormarnplatz sein, was bis dato noch von starrköpfigen Stadtverordneten mehrheitlich blockiert wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. Mai 2025

Wo findet man den Talk* im Schilda des Nordens?

Wussten Sie, liebe Mitbürger, dass es in unserer Stadt eine Veranstaltung gibt unter dem Namen „Talk vor Ort“? Nein? Dann gehen Sie mal auf die Homepage von Ahrensburg, wo Sie erfahren:

„Im Rahmen dieser Veranstaltung interviewt Ahrensburgs Citymanager Christian Behrendt die jeweiligen Gastgeber sowie weitere Talkgäste. Die ‚Talk vor Ort‘- Zuschauer können vor den Veranstaltungen Fragen und Meinungen per E-Mail senden an info@ahrensburg.de . Diese werden nach Möglichkeit während des Talks vorgelesen und beantwortet. Ziel der Veranstaltung ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Ahrensburger Unternehmen, aber auch die Macher und Menschen im Hintergrund vorzustellen.“ (Stand: 06.05.2025)

Das Dumme ist natürlich, dass es in Ahrensburg gar keinen Citymanager Christian Behrendt mehr gibt. Und: Die letzte „Talk vor Ort“-Veranstaltung hat stattgefunden im April 2022, also vor drei Jahren.

Ja, so ist das mit dem Talk. Und wenn Sie wissen wollen, was es ist – bitte: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Mai 2025

Vergibt die BürgerStiftung Region Ahrensburg in diesem Jahr wirklich ein Stipendium für Freiwilligendienste im Ausland?

Vorab: Weiß Dr. Michael Eckstein eigentlich, was er ist? Auf Linkedin zeigt er an: „Leiter der IT-Abteilung Norddeutscher Rundfunk – Vollzeit Sept. 1985 – Heute“. Und: „IT-Abteilungsmanager Ndr Norddeutscher Rundfunk – Vollzeit Jan. 1991– Heute“. Und: „IT-Manager Selbstständig Sep. 2023 – Heute“ – siehe die nachstehende Abbildung links!

Außerdem ist Dr. Michael Eckstein Inhaber der Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG.  Und er betreibt die BürgerStiftung Region Ahrensburg genauso wie die Stiftung Mensch und Zukunft und die Deutsche Stiftung Völkerverständigung. Firma und Stiftungen haben allesamt dieselbe Adresse, nämlich An der Reitbahn 1 in Ahrensburg.

Ich komme heute auf das Thema, weil die BürgerStiftung Ahrensburg auch in diesem Jahr verspricht, einStipendium für Freiwilligendienste“ zu vergeben. Und „Carmen Lau freut sich auf Bewerbungen bis 31.05.2025″ und hält einAuf in die Welt Stipendium“ vor ihre Brust – siehe die nachstehende Abbildung rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Mai 2025

Zeitungsenten: Wie kommen Entenküken aufs Dach…?

Sowohl Hanna Egger vom Stormarner Tageblatt als auch Harald Klix vom Abendblatt Stormarn haben heute Enten gebracht. Das Ereignis fand statt in Oststeinbek, wo die beiden Journalisten selbstverständlich persönlich vor Ort gewesen sind, als die dortige Feuerwehr im Einsatz hilflose Entenküken gerettet hat. Allerdings: Hanna & Harald hatten dabei recht unterschiedliche Wahrnehmungen.

So will Hanna Egger gesehen haben, wie die kleinen Enten auf dem Dach eines Hauses gesessen haben. Genauer: hilflose Kücken auf dem Fensterbrett. Das sah Harald Klix ganz anders, und zwar ein wenig dramatischer: „Etwa zehn kleine Vögel“ saßen in einer Regenrinne des Hauses fest.

Einig waren beide Reporter sich allerdings bei der Rolle der Entenmutter, nämlich:

Hanna Egger: „All das geschah unter den wachsamen Augen der Entenmutter, die schnatternd erst von einer Mauerkante, dann vom Terrassenboden aus das Geschehen verfolgte.“

Harald Klix: „Die laut schnatternde Entenmutter verfolgte den Rettungseinsatz von einer nahen Mauer und von der Terrasse aus.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. Mai 2025

Mysterium: Ahrensburg hat seit Wochen einen neuen Bauamtsleiter, der aber bis heute verschwiegen wird

Als Angelika Andres im Jahre 2011 das Bauamt der Stadt Ahrensburg übernommen hatte, da war das der Stormarn-Aufmacher im Abendblatt mit der Überschrift: „Gekommen, um zu gestalten“. (Text und Foto: Alexander Sulanke, der anschließend gegangen ist, um die Lokalredaktion von Pinneberg zu übernehmen.) Und bevor Angelika Andres so richtig gestalten konnte, fiel sie auch schon in Ungnade bei Alt-Bürgermeister Michael Sarach und fristet nach einem längeren Rechtsstreit mit der Stadt bis heute ein Schattendasein im Rathaus. Und das vermutlich bei vollen Bezügen einer Bauamtsdirektorin.

Als neuer Scheffe vom Bauamt kam dann im Jahr 2016 ein „Bauamtsleiter mit reichlich Weitblick“ ins Denkmal am Rathausplatz: Peter Kania. Und die Stormarn-Redaktion zeigte im Foto, was mit „Weitblick“ gemeint ist, nämlich der Blick vom Dach des Rathauses in die Kamera des Fotografen. Und nota bene: Genauso wie Vorgängerin Angelika Andres bekam auch Peter Kania den Aufmacher des Stormarnteils vom Abendblatt, um die Bedeutung seines Jobs in der größten Stadt im Kreise Stormarn zu dokumentieren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Mai 2025

Presseschau: Insolvenz mit Gänseleber * Papst Donald der Hinterletze * Lärmschutzwände für eine S-Bahn * Was die Stadt Ahrensburg nicht braucht

Wenn ein sogenannter „Sternekoch“ ein 4-Gänge-Menü mit  Gänseleber, Spargel aus der Provence und Hummer aus der Bretagne serviert und dafür 175 Euro berechnet und mit „Weinbegleitung“ sogar 300 Euro – und wenn dieser Koch dann Insolvenz anmelden muss, dann kann ich nicht behaupten, dass der Mann mir leid tut – siehe die Meldung auf BILD ONLINE!

Im Gegenteil: Ich verspüre sogar ein bisschen Schadenfreude. Denn wir leben nicht mehr in einer Zeit vom Überfluss, wo viele Menschen alles schlucken und zahlen können, koste es, was es wolle. Und falls der Spargel unbedingt des Preises wegen aus der Provence kommen muss und die Leber der Gans möglicherweise auch noch gestopft worden ist, so sollten auch diejenigen Menschen darüber nachdenken, die sich 175 Euro für eine Mahlzeit leisten können.

Die Geschmacklosigkeit der Woche fand ich ebenfalls bei BILD ONLINE: Donald Trump als Papst verkleidet. Und wer denkt, es handele sich dabei um eine Verarschung des US-Präsidenten, der irrt: Dieses Foto wurde angeblich offiziell aus dem Weißen Haus veröffentlicht – wenige Tage nach dem Tode von Papst Franziskus. Ich bin neugierig, wie die Katholiken in den USA diese Kostümierung aufnehmen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Mai 2025