Die Gruppe, die Deutschland beim European Song Contest (ESC) 2023 in Liverpool repräsentieren wird, trägt den Namen „Lord of the Lost“. Und der Song dieser Punker heißt „Blood & Glitter“ und ist Heavy-Metal-Geschrei mit peinlich-dummem Text. Diese Entscheidung ist gestern in der ARD beim Vorentscheid gefallen und gefällt mir überhaupt nicht. Denn Brüllaffen gibt es zur Zeit auf der Welt genug; für diese Schreihälse bedarf es keines musikalischen Wettbewerbs in der Eurovision.
Auch bei der internationalen Jury kam dieser Beitrag nicht unter die ersten drei Plätze. Aber die Publikumsjury hat es so gewollt. Und genauso gewollt, dass Ballermann-Trash-Sangesbrüder Ikke Hüftgold auf Platz 2 gekommen ist, während er bei den internationalen Juroren den letzten Platz eingenommen hat. Immerhin war sein Beitrag wenigstens lustig.
Bester Act des Abends waren für mich TheBossHoss feat. Ilse DeLange – „You“. Aber die sind leider nur außer Konkurrenz aufgetreten. Weiterlesen









