Ahrensburg-Portal: Doktor Eckstein der Possenreißer

Kurze Erklärung vorab: Unter einer “Posse” versteht man ein Bühnenstück, das auf Verwechslungen, ulkigen Zufällen und unwahrscheinlichen Übertreibungen aufgebaut ist und durch derbe Komik ein Lachen beim Publikum erzeugen soll. Und als “Justizposse” bezeichnet man einen Vorgang, bei dem die Justiz diese erwähnte lächerliche Rolle spielt, die ihrer unwürdig ist.

Und nun zum zum Sachstand: Die Polizeidirektion Ratzeburg informiert per Pressebericht von einer “Festnahme nach versuchtem Tötungsdelikt”. Die Redaktion vom Stormarner Tageblatt titelte: “Brutaler Angriff auf Kind am Bahnhof Reinbek: Warum der Angreifer erst Monate später festgenommen wurde”. Zum selben Fall heißt es im Abendblatt Stormarn:Versuchte Tötung: Richter ließ Tatverdächtigen zunächst frei”.

Und nun kommt’s: Dr. Michael Eckstein veröffentlichte aufgrund der polizeilichen Pressemeldung auf seinem “Ahrensburg-Portal”: “Reinbek: Justizposse nach Tötungsversuch beendet: 26-jähriger Täter aus Afghanistan wieder festgenommen” – siehe die Abbildung!

Mit dieser seiner “Justizposse” treibt Doktor Eckstein angesichts des Tötungsversuches an einem 12-jährigen Kind wirklich derbe Komik, bei der er selber eine lächerliche Rolle spielt auf seinem ulkigen Waschzettelportal, das von der Haspa und von Google durch Werbung unterstützt wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. August 2025

Ahrensburg (Stormarn) das Eldorado für Wohnmobilfahrer!

Immer wieder fühle ich mich gezwungen, die Berichte zu berichtigen, die im Stormanteil vom Abendblatt zu finden sind. So ist das auch heute wieder der Fall beim Aufmacher von Harald Klix, den der Autor überschrieben hat mit der Zeile: “Stormarn braucht mehr Angebote für Wohnmobilfahrer” – siehe die Abbildung!

Was mir in diesem Beitrag aufgefallen ist: Ahrensburg, das Eldorado für Wohnmobilfahrer, findet in dem gesamten Beitrag 0 (null) Beachtung – lediglich im Einstieg des Artikels ist Ahrensburg namentlich vermerkt, warum auch immer. Stattdessen liest man von Ammersbek, Bad Oldesloe, Großensee, Hoisdorf, Reinfeld und Trittau. Und darum zeige ich auf, was ich heute früh bei einer nur sehr kleinen Rundfahrt in meiner Umgehung gesehen habe.

Es gibt zwei Klassiker: Zum einen das Wohnmobil der Zappis auf der Fahrbahn der Schimmelmannstraße, einer Schulstraße, wo die Zappis von Januar bis Dezember campen. Dass die “Zappis on Tour” sind, haben sie inzwischen von ihrem rollenden Zuhause entfernt, zeigen aber immer noch, dass ein Pudel am Steuer des Wohnmobils sitzt. Und dieser Rasse sagt man eine hohe Intelligenz nach, die mitunter sogar höher sein kann als die der Pudelhalter.

Und der zweite Klassiker fürs Campen in Ahrensburg ist der Parkplatz in der Friedrich-Hebbel-Straße am Deppenkreisel, wo Camper mit Zustimmung der Ahrensburger Stadtverwaltung so lange campen dürfen wie sie wollen. Und natürlich kostenlos. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. August 2025

Zur Erheiterung am Abend: * Aldi-Bag * Mein Penis auf 3sat * Fremdenverkehrswerbung

Heute brachte die BILD-Zeitung online den Beitrag über eine Millionärin aus Bielefeld, der böse Einbrecher ihre 36 Luxus-Bags geklaut haben, die ihr das Wichtigste im Leben waren. Ich habe mir erlaubt, der Dame eine Ersatztasche in die Hand zu geben und ihr eine Sprechblase in den Mund zu legen. Dazu zitiere ich einen Absatz aus dem  BILD-Bericht ohne weiteren Kommentar meinerseits: 

“Mir ist so, als wenn mein ganzes Leben weg ist, als hätte man mir meine Seele geklaut”, sagt sie. Vor fast 30 Jahren kaufte sie ihre erste „Hermès”, schnell wuchs die Sammlung. „Meine Taschen waren mein Baby. Ich habe immer gesagt: Erst die Tasche, dann mein Mann und mein Hund.” Ihr Ehemann, ein erfolgreicher Unternehmer, starb vor einigen Jahren. Er hatte ihr den Kauf der Taschen ermöglicht.

Wenn Sie heute Abend noch nichts vorhaben, dann empfehle ich Ihnen das Abendprogramm von 3sat: 20:15 “Mein Körper. Mein Penis”. Und gleich anschließend: “Mein Körper. Meine Vulva” – siehe die Abbildung!

Ähnliches bringt RTL allerdings fast täglich in seinem Programm, aber eben nicht in einem Gesundheitsmagazin, sondern dort kann man Penis und Vulva in Action bei Pseudo-Promis sehen. 🐖 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. August 2025

Wie der Jakobsweg von Santiago de Compostela nach Ahrensburg geführt hat

“Ich bin dann mal weg”, sagte dereinst Hape Kerkeling und begab sich im Jahre 2001 auf den Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Danach hat er dann ein Buch darüber geschrieben, das zu einem Bestseller geworden ist, der später auch verfilmt worden ist. Und nun, als fast 25 Jahre später, hatte sich auch Abendblatt-Mitarbeiterin Bianca Bödeker auf den Jakobsweg begeben und darüber einen Bericht verfasst, der heute eine ganze Seite im Stormarnteil vom Abendblatt füllt. Warum im Stormarnteil? Kommt die Autorin vielleicht aus dem Kreis Stormarn und wohnt möglicherweise sogar in Ahrensburg, weil ihr Beitrag beginnt mit: “Santiago de Compostela/Ahrensburg”?

Nichts dergleichen. Um ihren Beitrag im Abendblatt Stormarn als Lokalthema unterzubringen, hat sich die freie Journalistin Bianca Bödeker eine Co-Autorin im Kreis Stormarn gesucht und gefunden in der Ahrensburger Heilpraktikerin Petra Karge, die ausführlich erklärt, warum die Wanderung für Körper, Geist und Seele gut ist – worauf ich niemals gekommen wäre. 😉 Ich zitiere einen Absatz:

“Dass dieser Weg zur inneren Klarheit funktioniert, bestätigt auch Petra Karge, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Traumatherapeutin in Ahrensburg: ‘Der regelmäßige Atemfluss beim Spazieren oder Wandern verbessert die Denkfähigkeit und schafft einen klaren Geist. Die bewusste Aufmerksamkeit auf den Atem kann Gedankenmuster unterbrechen.'”

Und mit so einem unterbrochenem Gedankenmuster wurde der Jakobsweg praktisch zu einem Stormarn-Thema, das ganzseitig erschienen ist. Ganz schön pfiffig, finden Sie nicht? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. August 2025

Lotto Schleswig-Holstein verspricht: 136.000 Gewinne, die es garnicht gibt! 🥳

Da mein Kontostand bei der Bank etwas gemeinsam hat mit meinem Bett – nämlich frisch überzogen –  habe ich überlegt, wie ich diesen Zustand auf dem Konto beenden könnte, ohne dass es in Arbeit ausartet. Mein erster Gedanke war die Aktienbörse, aber die wird ja neuerdings von einem gewissen Mister Trump regiert, sodass Gewinne und Verluste von diesem Psycho abhängig sind. Mein zweiter Gedanke war der Besuch eines Casinos in unserer Stadt. Doch wenn ich dort die Bank sprenge, dann spricht sich das womöglich schnell in Ahrensburg herum; und dann kommen all meine Freunde und wollen mich anpumpen, was mir unangenehm wäre – ich meine die vielen Absagen. 😢

Meinen dritten Gedanken habe ich dann aber in die Tat umgesetzt: Ich bin online gegangen, und zwar zu Lotto Schleswig-Holstein. Und weil ich nicht einschätzen kann, welche Zahlen dort bei den kommenden Ziehungen gezogen werden, bin ich den Rubbelweg gegangen, sprich: Ich habe mir ein halbes Dutzend Rubbellose zum Stückpreis von 2 Euro bei “Bar auf die Kralle” gekauft, um 20.000 Euro zu gewinnen – siehe die Abbildung links!

Jedoch: Schon die Illustration hätte mich misstrauisch machen müssen! Es soll dieses einen Tiger darstellen wegen der besagten Kralle – aber ich sehe dort zwei Fische, die aufeinander zu schwimmen. Und Fische haben bekanntermaßen gar keine Krallen. Und selbst Gold- oder Silberfische haben null Karat. Aber das nur als Randbemerkung zwischen den Absätzen.

Um es kurz zu machen: Von meinen 6 Rubbellosen waren 5 Nieten. Und dann gratuliert Lotto Schleswig-Holstein mir zu einem Gewinn, der in der Klasse 8 erfolgt ist. Das aber ist eine pure Verarschung der Kunden von Lotto Schleswig-Holstein. Denn der angebliche Gewinn in der Gewinnklasse 8 beträgt 2 Euro bei einem Einsatz von 2 Euro. Wo dabei ein Gewinn entstanden ist, kann ich nicht erkennen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. August 2025

Hamburger Abendblatt will wissen: Haben Sie heute schon über den Besuch eines Weihnachtsmarktes nachgedacht? + Update

Heute habe ich mal wieder mein abonniertes und im voraus bezahltes Hamburger Abendblatt nicht bekommen. Da ich aber auch die Online-Version abonniert habe, bin ich folgerichtige online gegangen und bekam dort folgende Frage gestellt: “Gehen Sie gerne auf den Weihnachtsmarkt?” Das ist natürlich eine hochaktuelle Frage am 20. August, also im Hochsommer, finden Sie nicht auch?

Ich habe trotzdem geantwortet. Und schon öffnete sich ein Fenster mit der Verheißung: “1 Jahr für nur 30€” und “nur für kurze Zeit”. Und weil dazu das A vom Abendblatt veröffentlicht wurde – siehe die Abbildung rechts! – habe ich daraus geschlossen: Ich bekomme mein Abendblatt-Abo ein Jahr lang für nur 30 Euro statt für nahezu 800 Teuro. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. August 2025

Baustelle Ahrensburg: Was auf unsere Stadt zukommt

Ausgangs des Tages noch zwei Meldungen vom Hamburger Abendblatt. Aufmacher der Titelseite: “Baustelle Hamburg Viele Autofahrer und Spaziergänger sind genervt: Oft ist kaum noch ein Durchkommen” – siehe Abbildung! Warum ich das auf Szene Ahrensburg stelle? Damit Sie schon mal einen kleinen Vorgeschmack bekommen auf die Baustelle Ahrensburg, sollte der Bau der S4 tatsächlich stattfinden. Und sollte dann auch noch die Hamburger Straße zwecks Erneuerung gesperrt sein, dann gute Nacht, City von Ahrensburg!

Darüber wird das Abendblatt im Stormarnteil aber erst berichten, wenn das Unheil seinen Lauf genommen hat und das Kind in den Brunnen gefallen ist. Apropos Stormarnteil: Der ehemalige Redaktionsleiter vom Stormarnteil bezeichnet sich nun als “Leitender Redakteur/in Ost”. Was bedeutet: Alexander Sulanke outet sein diverses Geschlecht, ist Mann und Frau in einer Person nach dem  beliebten Motto: Double the pleasure, double the fun! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. August 2025

Geschäftslokale: Finito mit La Villa Rossa und Fußpflege und Leere in der Rathausstraße

Nachdem das rote Haus am Rondeel verkauft wurde und das Restaurant La Villa Rossa angeblich Betriebsferien gemacht hat, wird es nun deutlich: Das Restaurant wird “entkernt” und die Hinweise auf die Betriebsferien sind verschwunden. Und wenn man durch die Eingangstür blickt, dann sieht es nicht danach aus, als dass hier wieder ein Restaurant eröffnen wird, nachdem sich vier Wirte hier verabschiedet haben. Also können wir gespannt sein, was der neue Eigentümer hier plant!

Aus der Rathausstraße gibt es zweierlei zu berichten: Das Ladenlokal neben Schmelzer, wo bis jetzt eine Kosmetikerin gewesen ist, steht nun leer genauso wie der Laden daneben. Und neben dem Kiosk “Black Diamond” kann man sich ab kommenden Monat die Füße pflegen lassen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. August 2025

Presseschau: Unfälle am Morgen * Lauenburg in Stormarn * Alkohol in Ahrensburg * BürgerStiftung auf Spenden-Tour im NDR

“Lieber Herr Dzubilla, erfahren Sie hier, was für den Kreis Stormarn an diesem Morgen wichtig ist”, schreibt mir die Redaktion vom Stormarner Tageblatt heute früh per E-Mail mit vielen Grüßen. Und wenn Sie jetzt einmal nach links schauen würden, lieber Leser, dann sehen Sie Berichte von vier Unfällen, die für den Kreis Stormarn (inklusive Lübeck) an diesem Morgen wichtig sind. Mehr scheint nicht wichtig zu sein. Und wenn man die vier Beiträge sieht und liest, dann beginnt der Tag doch gleich mit guter Laune. Weil man sich natürlich irrsinnig freut, nicht in diese Unfälle verwickelt zu sein. 🤪

Heute habe ich zur Abwechslung mal wieder meine abonnierten Tageszeitungen erhalten und damit auch den Stormarn-Teil im Hamburger Abendblatt. Stormarn-Teil? Ein Witz. Denn unter dem Kopf Stormarn findet der Leser am heutigen Tag einen großen Bericht aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg – siehe die Abbildung rechts!

Da frage ich mich wie schon so häufig: Für wie dumm hält die Abendblatt-Redaktion ihre Leser im Kreis Stormarn eigentlich? Klar, die meisten Abonnenten vom Hamburger Abendblatt sind im Rentenalter, und manche von ihnen leiden vielleicht unter Gedächtnisstörungen und würden es möglicherweise nicht einmal bemerken, wenn die Redaktion ihre Beiträge vom Vortag wiederholt nach dem Motto: “Und täglich grüßt das Murmeltier”. Und der Blogger von der Szene Ahrensburg erwartet im Stormarn-Teil vom Hamburger Abendblatt zu Zukunft auch ausführliche Berichte aus Castrop-Rauxel und Quakenbrück. Und notfalls auch aus der Schinkenstraße von Malle. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. August 2025

Keine Zeitung im Briefkasten aber Schwänze bei BILD ONLINE

Am Samstag habe ich meine abonnierten und im voraus bezahlten Zeitungen (Abendblatt und BILD) nicht erhalten, die von der Funke-Mediengruppe zugestellt werden, bzw. zugestellt werden sollen. Und das Gleiche erlebe ich heute schon wieder. Das passiert häufig. Und auf meine Beschwerden per E-Mail antwortet mir jedes Mal der dafür zuständige Funke-Mitarbeiter, er werde sich bei der “Logistik” erkundigen, warum der Abonnent nicht beliefert wird. Den Namen des örtlichen Zustellers von der Funke-Tochterfirma erfahre ich hingegen nicht. Natürlich “Datenschutz”. *lol* 

Immerhin habe ich nun bei BILD ONLINE erfahren, dass “Forscher behaupten: 5 Körperteile werden wir Menschen verlieren”. Und aus diesem Bericht stelle ich nur mal das Fazit an den Rand, wo geschrieben steht: “Dichtes Fell oder lange Schwänze sind längst verschwunden.” – siehe die Abbildung!

Diese Aussage lässt mich stutzen. Zum einen kenne ich Menschen, die immer noch ein dickes Fell haben. Und zum anderen: Wenn “lange” Schwänze verschwunden sind, dann gibt es offenbar immer noch kurze Schwänze. Sind damit vielleicht die Schlappschwänze gemeint, also willensschwache und energielose Menschen von beiderlei Geschlecht? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. August 2025