Schlagwort-Archiv: Ahrensburg

Gastkommentar zum Sonntag: Mein rollender Lastenrad-Lokus auf dem Rondeel in Ahrensburg

Gestatten, dass ich mich Ihnen vorstelle: Mein Name ist Blond, Hell Blond. Und mein Laster ist das Lastenrad. Deshalt bin ich auch dem Ahrensburger Deppenkreisel-Fan-Club (ADFC) beigetreten. Und mit meinem Lastenrad radle ich durch die Ahrensburger City und transportiere Lasten im Kasten. Hierzu habe ich unter anderem auch das erste fahrbare Toilettenhäuschen für Ahrensburg entwickelt, wenn Sie mal einen Blick auf mein Helfie (= Selfie durch Helfer) unten links schleudern wollen, wo ich mich gerade auf der Veoloroute zum Rondeel hin befinde.

Ich schreibe heute auf Szene Ahrensburg, weil ich protestiere. Jawohl, ich protestiere, und zwar gegen die Verwaltung der Stadt und die Stadtneurotiker Stadtverordneten, die vor ein paar Tagen im Marstall beschlossen haben, dass wir Radfahrer auf unserer rasanten Veloroute über das Rondeel im kommenden Monat so behindert werden, sodass wir dann noch mehr behindert sind als wir Lastenradfahrer es ohnehin schon sind.

Wie ich vernommen habe, soll nämlich die Veloroute über das Rondeel auch in diesem Jahr wieder versperrt werden. Wegen Ausschank von Alkohol an die Bürgerinnen und Bürger durch den Bürgerverein, der dort im Namen des Heiligen Adveniat seinem Glühweinmarkt auf dem Radweg aufbauen darf mit Karussell, Bratwurstgrill und Schmalzgebäck. Wie gesagt: Mitten auf der Veloroute, wo außerdem auch noch eine tote Tanne den Radweg blockieren wird, vermutlich um auf das Waldsterben im Forst Hagen aufmerksam zu machen.

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. November 2023

Der Blogger hat sie gefunden: Die Alternative zum Autofahren!

Auf dem Foto sehen Sie den Blogger, der dort sitzt auf dem Wappentier vom Schilda des Nordens. So ein Ritt durch Ahrensburg ist die Alternative zum Autofahren. Und Parkplatzsuche? Gibt’s nicht, das Reittier kann man sogar auf die Schlosswiese stellen, wo es das Gras frisst. Wie hoch die CO2-Emission ist, vermag ich allerdings nicht zu errechnen.

Der Blogger auf dem Wappentier vom Schilda des Nordens

Sie halten das, was ich eingangs geschrieben habe, möglicherweise für Nonsens, wie ich solchen ja öfter mal von mir gebe. Aber, meine lieben Mitbürger, einen noch viel größeren Blödsinn fand ich gerade in meinem Briefkasten.

Es ist dieses ein Werbeblatt von einem sogenannten „Lastenfahrrad-Zentrum Ahrensburg“, wo „Die Alternative zum Autofahren!“ im Bilde gezeigt wird, nämlich ein Lastenfahrrad mit zwei Kleinkindern, die nicht mal einen Helm tragen. Und der Absender meint: „Parkplatzprobleme? Gibt’s nicht.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. November 2023

S4-Gesamtprojektleiterin Amina Karam: Im September noch taff, im November vermutlich baff

Schauen Sie bitte auf die nachfolgende Abbildung, liebe Mitbürger! Dort sehen Sie zwischen drei Presseberichten aus dem Stormarnteil vom Abendblatt eine Dame, die am  7. September 2023 im Peter-Rantzau-Haus aufgetreten ist: Amina Karam, Gesamtprojekleiterin der Bahn in Sachen S4. In der Bahn-Veranstaltung bei 30 Grad Celsius ging es dort auch in der Diskussion heiß her, und Amina Karam erklärte den Ahrensburgern im Brustton ihrer eigenen Überzeugung, die S4 werde für die Menschen gebaut, nicht gegen sie. Und die Projektleiterin war sich absolut sicher, dass nichts und niemand das Vorhaben der Bahn mehr werde aufhalten können, denn die Tinte unter den Verträgen wäre getrocknet, basta!

Und nun schauen Sie sich mal an, was inzwischen in Verwaltung und Politik in Ahrensburg, Bargteheide und Delingsdorf passiert ist: Neuplanung in Ahrensburg, harsche Kritik in Bargteheide und nicht tragbar für Delingsdorf! All das dürfte der taffen Gesamtprojektlebterin der Bahn garnicht gut gefallen, zumal sie ja nach eigenem Bekunden nicht gegen die Menschen bauen will. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. November 2023

„Das Schwarzbuch“ der Steuerzahler in Sachen Ahrensburg: Überheblichkeit und Weggucken

Im „Schwarzbuch“ der Steuerzahler ist Ahrensburg ja schon mehr als einmal zum redaktionellen Thema geworden. Da erinnern wir uns noch an das Ahrensburger Luxus-Klo, das der Blogger von Szene Ahrensburg aufgedeckt hatte. Und dann war da der „Muschelläufer“, von dem der Blogger verlangt hatte, dass er vom Rondeel verschwinden möge. Und sowohl Luxus-Klo als auch „Muschelläufer“ sind heute verschwunden und gehören zu den klassischen Legenden vom Schilda des Nordens.

Aktuell ist „Das Schwarzbuch“ über „die öffentliche Verschwendung 2023/24“ erschienen. Und seit dieser Ausgabe nehme ich den Bund der Steuerzahler nicht mehr ganz so ernst.

Zum einen wird dort unter „Erfolge“ berichtet über die „Letzte Reise für den Muschelläufer“. Hier kommt es zu einer überheblichen Selbsteinschätzung der Redaktion mit der Behauptung: „Unsere Forderung ist erfüllt: Stadt gibt marodes Kunstwerk an den Eigentümer zurück“.

„Unsere Forderung“? Donni, donni aber auch, es ist wirklich erstaunlich, was der Bund der Steuerzahler hier in Ahrensburg geschafft hat. 😉

Wir haben in Ahrensburg eine teure Fahrradstellplatzanlage hinter dem Regionalbahnhof, die niemand braucht. Das ist der Redaktion vom „Schwarzbuch“ schon lange bekannt. Aber man berichtet nicht über die teure Fahrradstellplatzanlage in Ahrensburg, die niemand braucht, sondern von einer solchen Anlage an einem anderen Ort in Schleswig-Holstein – siehe die Abbilung unten rechts! Höchst nachdenkenswert. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. November 2023

Scheinheiligkeit S4: Aus „Details“ von gestern wurde nun die Forderung nach einer „völligen Neuplanung“ – ha! ha! ha!

Am 1. November 2023 nahm der Abendblatt-Leser im Stormarn-Teil seiner Zeitung zur Kenntnis: „Einwendungen zum S4-Bau: Ahrensburg bespricht Details“. Und heute, also zwei Tage später, lautet die Headline: „Westbahnhof: Ahrensburg fordert völlige Neuplanung“. Der erste Bericht stammt von Reporter Harald Klix vor dem Meeting der Politiker, der zweite von Reporter Filip Schwen nach der Sitzung.

Und nun ans Eingemachte, liebe Mitbürger: Jeder, der Augen hat zu lesen und Ohren um zu hören, der weiß: Stadt und Politik haben reagiert auf einige der Einwände, die von Bürgern vorgebracht worden sind. Leser von Szene Ahrensburg wissen, worüber ich schreibe. Tatsache ist: Wären nicht Kritik und Forderungen aus Kreisen der Bürger gekommen, dann hätten Verwaltung und Politik – wenn überhaupt – tatsächlich nur Details zur Sprache gebracht.

So, und wie beschreibt es heute der Reporter Filip Schwen in seinem  Bericht in großer Aufmachung? Ich zitiere einen Absatz, wo beschrieben wird, wie sich Beamte und Politiker gegenseitig auf die Schulter klopfen: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. November 2023

„ZISCH – Zeitung in der Schule“: Zeitung für Achtklässler im Deutschunterricht

Heute mal wieder ein positiver Beitrag aus Ahrensburg, was ja nicht so häufig vorkommt. Positiv ist aber das, was die Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule (SLG) macht: Die Eltern von Achtklässlern bekamen heute von ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern folgende Information:

Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule (SLG)

Liebe Eltern, morgen starten wir im Deutschunterricht in unsere nächste Unterrichtseinheit. Hierbei wird es um „ZISCH – Zeitung in der Schule“ gehen. Wir informieren uns in den nächsten Wochen gemeinsam über aktuelle Bezüge. Gerade auf Grund der aktuell angespannten politischen Situation in unserer Welt ist der sichere Umgang mit Informationsquellen von enormer Bedeutung. Hierbei möchten wir die Schülerinnen und Schüler begleiten, die Auswahl der Informationsquelle sensibel und kritisch zu betrachten.

Dazu gibt es für alle Schülerinnen und Schüler kostenlos bis zum 26.01.2024 einen Zugang zu digitalen Tageszeitungen der shz. Diesen Zugang können Ihre Kinder entweder in der Schule auf den I-Pads oder auch zuhause auf einem Endgerät nutzen. Die Zugangsdaten erhalten die Schülerinnen und Schüler in der kommenden Woche. Die Zugänge basieren nur auf zufällig generierten Daten. Die Namen der Schülerinnen und Schüler sowie weitere Daten von Ihrer Familie werden dort nicht abgefragt oder benötigt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. November 2023

Am 9. November 2023: Schüler gedenken deutcher Erbschuld – Richter laden zum Erbschaftstag über wichtige Finanzfragen.

Am 9. November ist Tag der deutschen Erbschuld. Und das Stormarner Tageblatt berichtet, dass Ahrensburger Schüler an diesen traurigen Tag der deutschen Geschichte „mit persönlichen Gedanken an die Reichsprogromnacht erinnern“. Was gerade in dieser Zeit besonders wichtig und lobenswert ist.

Ganz anders gedenken drei Richter und ein Steuerberater, den Tag der deutschen Erbschuld zu begehen, und zwar mit einem „Erbschaftstag“. Unter Anleitung des Ahrensburger Geldpaten Eckstein laden sie am Abend des 9. November ins Schulzentrum Am Heimgarten ein zum „Ahrensburger Erbrechtstag“, wo es um „wichtige Finanzfragen“ geht. Und auf dem Werbe- und Waschzettelportal der Firma Stifter-Service GmbH & Co. KG grinsen die Protagonisten wie die Honigkuchenpferde – siehe die Abbildung! – und freuen sich erkennbar auf den Abend des historischen 9. November. Und  um Spenden wird von Dr. Michael Eckstein gebeten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. November 2023

Der Boegemeister wirbt für Edeka: Kunden der Innenstadt und Pendler, die mit dem Auto kommen, die sollen bei Edeka parken!

Liebe Mitbürger, ich muss Ihnen noch von etwas berichten, was Bürgermeister Eckart Boege auf der letzten Stadtverordneten-Versammlung erklärt hat, nämlich: Der Parkplatz Stormarnplatz wird aufgelöst, sobald das neue Gebäude auf der Alten Reitbahn fertiggestellt ist! Das klang in meinen Ohren genauso albern wie: Die abgesägten Bäume in der Hamburger Straße werden in voller Größe wieder eingepflanzt, sobald Grüne Stadtverordnete in ihren Rokokokostümen über den neuen Prachtboulevard flanieren werden.

Klartext: Der Boegemeister verstieg sich zu der Ansage, dass die private Tiefgarage, die auf der Alten Reitbahn entsteht und zum Großteil zu Edeka gehört und zum anderen Teil den Mietern des Gebäudes, dass eben diese Tiefgarage nach Fertigstellung den städtischen Parkplatz Stormarnplatz ersetzen wird und damit auch gleichzeitig den Parkplatz Grauer Esel, der heute als Zufahrt zum Stormarnparkplatz gehört.

Ob der Boegemeister diesen seinen Gedanken schon mit einem Therapeuten besprochen hat, weiß ich natürlich nicht, aber ich rate es ihm dringend an. Und dann kann er vielleicht auch erklären, wo der Ersatzparkplatz vom heutigen Edeka-Parkplatz in der Bahnhofstraße dann entstehen wird, wenn der dort, wo Edeka-Kunden heute parken, aufgelöst wird!

lrgendwie habe ich das Gefühl, dass es in Ahrensburg noch zu einem weiteren Bürgerentscheid kommen wird. Oder noch besser . . . Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. November 2023

Planungen S4: Die FDP fordert Fundamentales und Reporter Klix schreibt von „Details“, während Peter Elmers klare Fakten bringt.

Heute berichtet Reporter Harald Klix (Abendblatt Stormarn) über die Stadtverordneten-Versammlung vom vergangenen Montag. In seinem Beitrag findet der Leser übrigens kein Foto von der Veranstaltung im Marstall. Das liegt offenbar daran, dass Reporter Harald Klix ein Befehlsempfänger von Bürgervorsteher Benjamin Stukenberg (Grüne) ist, der ihm ausdrücklich verboten hat, ein Foto auf der öffentlichen Veranstaltung zu machen und dieses sogar auch noch zu veröffentlichen.

Oder aber: Hat der Reporter womöglich nur erfolglos probiert, in sein Handy einen Farbfilm einzulegen…? Denn so dumm, einem Fotoverbot des arroganten Bürgervorstehers tatsächlich Folge zu leisten, so dumm kann der Reporter einer namhaften deutschen Tageszeitung doch wohl nicht sein – oder?

Besonders intelligent ist allerdings nicht die Überschrift seines Artikels: „Einwendungen zum S4-Bau: Ahrensburg bespricht Details“. Zuerst einmal: Wer oder was ist dieses „Ahrensburg“ das bespricht? Richtig ist, dass die Politiker besprechen. Und dann ist dort die Rede von  „Details“! Wenn wir allein die Anträge der FDP-Fraktion lesen – siehe Abbildung oben links! –  denn handelt es sich hierbei nicht um Details, meine lieben Mitbürger, sondern dabei geht es um ganz fundamentale Fragen, nämlich u. a. um eine mögliche Weichenstellung, wenn die Bahn die Güter-Alternativ-Strecke Lübeck-Büchen-Lüneburg garnicht geprüft haben sollte.

Ja, liebe Lesergemeinde, es könnte noch einmal spannend werden. Nicht zuletzt auch für Bürgervorsteher Benjamin „Blümchen“ Stukenberg und seinem Versuch, die Presse- und Meinungsfreiheit in der Stadt Ahrensburg zu unterdrücken.

Und an dieser Stelle halte ich fest, was ein Fachmann in der Stadtverordneten-Versammlung verkündet hat, und zwar Peter Elmers (Dipl.-Ing. (TH) – städtischer Oberbaurat i.R.- Assessor des Baufachs, Ahrensburg) und also lautend: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. November 2023

Ein Leserkommentar zum Ahrensburger Benjamin Blümchen, der berauscht ist von seiner eigenen Wichtigkeit

Dieser Blog-Eintrag ist ein Nachtrag, und zwar zu meinem heutigen Bericht aus der gestrigen Stadtverordneten-Versammlung. Ich bekam dazu einen Kommentar eines Ahrensburger Bürgers, der gestern im Marstall als unbeteiligter Zuschauer im Publikum gesessen und still und aufmerksam beobachtet hat. Und weil ich nicht nur zugegen war, sondern genau dasselbe beobachtet habe wie mein Mitbürger, nehme ich seinen Kommentar über Bürgervorsteher Benjamin Stukenberg und mache daraus einen Blog-Eintrag, in dem ich einfach nur zitiere: 

Benjamin Blümchen mit Boegemeister

„Ich habe den Bürgervorsteher gestern sehr intensiv beobachtet. Wie ein pubertierender  Flegel aus der hinterletzten Reihe hat er immer wieder mit seinem Sitznachbarn geredet und gewitzelt. Den Wortbeiträgen der BürgerInnen hat er nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Würde man ihn heute auf der Straße fragen, wovon die Rede war, könnte er den Inhalt vermutlich nicht wiedergeben!

Als ein Bürger begann, seine Anregungen und Fragen  vorzulesen, hat der Bürgervorsteher mit den Augen gerollt und hämisch gelacht. Kein Wunder, dass er keine Bildaufnahmen wünscht, die sein unangebrachtes Verhalten entblößen würden!

Uns Bürger mehrfach zu maßregeln, fiel dem selbstverliebten Schnösel hingegen gar nicht schwer: Beifall der Bürger war nicht erlaubt, obwohl dieser Beifall einem verdienten Mitarbeiter der Stadt gegolten hat, der Ahrensburg leider verlassen hat.
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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Oktober 2023