Archiv für den Autor: Harald Dzubilla

Stormarner Tageblatt über das Parkplatzproblem in Ahrensburg: „Analyse und Erklärungsversuch“ gehen fehl

„In Ahrensburg kann man nicht parken“, schreibt Reporter Patrick Niemeier vom Stormarner Tageblatt. Wäre das ernstgemeint, dann wäre es natürlich eine Zeitungsente, neudeutsch auch Fake News genannt. Das Parken in der Stadt Ahrensburg passiert allerdings in grober Wettbewerbsverzerrung: Die Stadt hat diesbezüglich zuerst einmal gegen das Einzelhandelskonzept für die Innenstadt verstoßen, indem sie den Bau eines Einkaufszentrums auf der ehmaligen grünen Wiese genehmigt hat. Und damit hat für die Läden in der Innenstadt ein unfairer Wettbewerb begonnen.

Richtig ist: In der Innenstadt hat Ahrensburg den ehemaligen Parkplatz Lindenhof verkauft, ohne wie zuvor angekündigt für einen Ersatz zu sorgen. Und den Parkplatz Alte Reitbahn hat man ebenfalls verscherbelt und lediglich für einen provisorischen Ersatz am Stormarnplatz gesorgt. Und vor dem Bürgerentscheid hat die Stadt geplant, nicht nur diesen Interimsparkplatz hinterm Rathaus wieder aufzulösen, sondern man wollte auch Stellplätze in der Hamburger Straße und genauso in der Großen Straße auflösen, und zwar ohne einen Ersatz zu schaffen. Und das wäre für die City und ihre Läden, Restaurants und Praxen grob fahrlässig.

Was ist mit dem famila-Einkaufszentrum entstanden? Hier können die Kunden direkt vor den Ladentüren der Geschäfte parken und den Kofferraum beladen. Mehr noch: Das Parken ist dort sogar kostenlos. Und Reporter Niemeier kommt in seiner „Analyse und Erklärungsversuch“ zur Aussage: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Oktober 2025

Bürgervorsteher Benjamin Stukenberg will seinen Vorgänger Matthias Stern löschen lassen – auf Szene Ahrensburg 🎃

Ich habe Post bekommen. Der Absender des Schreibens ist kein Geringerer als unser aller Vorsteher, nämlich Benjamin Stukenberg (Dle Grünen), Bürgervorsteher der Stadt Ahrensburg. Und damit ich nicht lange erklären muss, warum der Herr Bürgervorsteher mir ganz persönlich geschrieben hat, stelle ich sein Schriftstück im Original an den Rand, damit Sie es in Wort und Bild selber zur Kenntnis nehmen können, bevor Sie danach im Blogtext weiterlesen – und staunen können.

Beschuldigung eines unbescholtenen Bürgers im Namen der Stadt Ahrensburg

Mit seiner Reklamation bezieht sich Benjamin Stukenberg also auf meinen Blog vom 24. Juli 2025, Und damit trifft der gute Mann völlig ins Leere. Richtig ist: Das reklamierte Foto – siehe Abbildung links! – habe ich zwar am 21. Juli 2025 gemacht, aber vor Beginn der Stadtverordnetenversammlung  und nicht nachdem der Bürgervorsteher ein allgemeines Fotografierverbot ausgesprochen hatte, um die Pressefreiheit im Schilda des Nordens zu beschneiden. Das erkläre ich an dieser Stelle nicht nur ehrenwörtlich, sondern ich beweise es auch mit dem kompletten Foto am Fuße dieses Blogs.

Mein Hinweis an Benjamin Stukenberg: Sie haben mich schriftlich eines Vergehens bezichtigt, das ich nicht begangen habe. Damit haben Sie sich selber blamiert und als Bürgervorsteher unsere Stadt unnötigerweise lächerlich gemacht. Ich erwarte von Ihnen, dass Sie sich bei mir wegen Ihrer Ermahnung genauso schriftlich entschuldigen werden wie Sie mich ermahnt haben. Sollten Sie das nicht für nötig halten, Herr Bürgervorsteher, dann halte ich es für nörtig, Sie weiterhin als Benjamin „Blümchen“ Stukenberg zu bezeichnen, weil Sie auf einem Briefbogen der Stadt Ahrensburg nur Törööö gemacht haben – wenn Sie bitte mal einen Blick nach rechts werfen wollen!

Zu meinem Foto von Matthias Stern noch folgende Anmerkung: Als ehemaliger Stadtverordneter und Bürgervorsteher der Stadt Ahrensburg ist Matthias Stern (CDU) nach wie vor eine Person des öffentlichen Lebens, die ich im öffentlichen Bereich fotografieren und auf Szene Ahrensburg veröffentlichen darf. Ob das dem ehemaligen Pauker nun passt oder nicht, das ist mir als Blogger ziemlich Latte. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Oktober 2025

Ein TV-Koch im Abendblatt und dazu ein paar Anmerkungen vom Blogger von der Szene Ahrensburg

Heute mal ein etwas anderes Thema als gewöhnlich. Der Protagonist dieses Blogs ist Christian Rach, der Koch, der einige Restaurants geführt hat aber bekannt geworden ist durchs Fernsehen, wo er zuletzt ein paar Jahre lang als Juror bei „Grill den Henssler!“ mitgewirkt hat. Und heute sehen wir Christian Rach im Mittelpunkt vom Abendblatt, wo er bei „Entscheider treffen Haider“ im Fokus steht.

Ins Auge gefallen ist mir dabei zuerst das Foto von Rach, weshalb ich seinen Kopf noch mal vergrößert an den Rand gestellt habe – wenn Sie wissen, was ich damit meine, nämlich warum hat die Redaktion dieses Foto ausgewählt? Und dann ist mir noch etwas ganz Entscheidendes in dem Beitrag aufgefallen, und zwar: Der größte kulinarische Erfolg von Christian Rach war der Michelin-Stern, den er in seinem damaligen Hamburger Restaurant „Tafelhaus“ erhalten hatte und der auch in dem HA-Beitrag erwähnt wird.

Was dabei nicht erwähnt wird: Den Stern fürs „Tafelhaus“ hatte der damalige Koch Robert Wullkopf erkocht, der aus Stormarn (Witzhave) stammt und dessen Name von Christian Rach schamhaft verschwiegen wird. Warum? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Oktober 2025

Blick in die Presse: 1. unsensibel, 2. ahnungslos und 3. lesenswert

Dramatischer Bericht aus Stapelfeld heute online im Abendblatt Stormarn: „Psychisch kranker Mann wirft einjährige Tochter vor Pkw“. Passiert ist das bereits am 17. Oktober 2025. Die Unterzeile des Berichts: „Zuvor hatte der 35-Jährige das Mädchen von der Kita in Stapelfeld abgeholt. Gericht ordnet Unterbringung an. Viele Fragen offen.“ Und auch bei mir öffnet sich eine Frage: Was soll das „Symbolbild“, mit dem die Redaktion ihren Beitrag illustriert hat – siehe die Abbildung?!

Und im gedruckten Abendblatt Stormarn finden wir unter der Überschrift „Stormarn“ auf zwei Seiten ganze drei Beiträge und eine Anzeige. Der Aufmacher ist eine Disco in Bad Oldesloe. Darunter gehts um Fischzucht in Hoisdorf. Und auf der zweiten Seite findet der Leser unter „Stormarn“ einen Bericht über Spielzeugeisenbahnen in Aumühle.

Aumühle in Stormarn? Normalerweise liegt der Ort im Kreis Herzogtum Lauenburg, aber weil es aus dem Kreis Stormarn nix zu berichten gibt, weicht man eben nach dorthin aus. Und bald wird vermutlich auch der erste Beitrag aus Quakenbrück unter Stormarn zu finden sein. 😉

Empfehlenswert ist, was Patrick Niemeier fürs Stormarner Tageblatt online geschrieben hat, nämlich seine Meinung. Überschrift: „Innenstadt Bad Oldesloe: Warum die große Trauer um schließende Geschäfte oft heuchlerisch ist“. Eine „Analyse und Beobachtung“, die nicht nur für Bad Oldesloe ihre Gültigkeit hat, sondern ebenso für Ahrensburg, wenn es hier auch hier nicht so dramatisch ist wie in der Innenstadt von Bad Oldesloe, wo sich offenbar nur noch der örtlicheFahrradhändler seines Geschäftes erfreut. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Oktober 2025

Wie Werbung auf Firmenfahrzeugen nach hinten losgehen kann

Stellen Sie sich einmal vor, lieber Leser, Sie haben eine Firma in Ahrensburg. Zum Beispiel ein Dienstleistungsunternehmen wie es auch ein Handwerksbetrieb ist. Möchten Sie dann nicht, dass Ihre Firma einen guten Ruf in der Stadt hat und alle Bürger positiv denken, wenn sie beispielsweise einen Ihrer Firmenwagen sehen, auf dem Ihr Name steht? Oder wollen Sie, dass sich viele Bürger täglich über Sie ärgern beim Anblick Ihres Firmenwagens…?

Symbolbild

Wenn Sie das Letztere möchten, dann ist das ganz einfach: Parken Sie Ihren Firmenwagen nach Feierabend und am Wochenende mitten auf der Fahrbahn einer viel befahrenen Straße. Das ist nicht verboten, solange dort kein Verbotsschild steht. Und wenn möglich, dann parken Sie auch noch Ihren privaten Pkw vor dem Firmenwagen, damit andere Autofahrer sich noch mehr ärgern, wenn sie dort überholen und auf den Gegenverkehr achten müssen! Und Sie können sicher sein: Viele Autofahrer denken schlecht über Ihre Firma, weil sie sich über Sie ärgern. Und auch Radfahrer, wenn die dort keinen Radweg haben, werden Sie und Ihre Firma verfluchen wegen Ihrer egoistischen und unfreundlichen Parkerei. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Oktober 2025

Warum die Edeka-Tiefgarage auf der Alten Reitbahn ein Flop ist

Schon als Edeka in Ahrensburg noch von Woldmann betrieben wurde, da habe ich den Inhaber eindringlich und auch lange vor der Bebauung der Alten Reitbahn davor gewarnt, an diesen Ort  umzuziehen, wo es weniger Laufkundschaft geben wird als in der Bahnhofstraße. Der Standort in der Stormarnstraße ist zwar für die Bewohner des neuen Gebäudekomplexes interessant, aber für Autofahrer ist es eher ein No-go, denn die Tiefgarage ist so attraktiv wie garnicht.

Der ehemalige Parkplatz Alte Reitbahn war vorrangig begehrt bei Mitarbeitern in der Innenstadt und Pendlern, die zur Bahn gingen. Für diese beiden Gruppen ist die Tiefgarage wenig interessant, oder um mich zu wiederholen: garnicht. Und welcher Kunde fährt zu Edeka, um danach zu Fuß in die Innenstadt zu latschen, um hier weitere Geschäfte zu erledigen und dann wieder zurück zu laufen. Da liegt die CCA-Tiefgarage weitaus näher, von wo aus man schnell in viele andere Läden, Praxen und Restaurants kommt.

Und nun wirbt Edeka-Höfling vordergründig für seine Tiefgarage – siehe Anzeige im „Markt“! Mit dieser Werbung versucht der Edeka-Händler auch, eine neue Zielgruppe zu erreichen, nämlich Kunden für „Speisen aus muslimischen Ländern“, was ich bis dato noch nie bei anderen Märken in der Eigenwerbung bemerkt habe.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. Oktober 2025

Hat der Pate von Ahrensburg die Patenschaft für das Hilfszentrum in Bargteheide übernommen?

Heute muss ich die BürgerStiftung Region Ahrensburg mal loben. Nicht weil sie sich für Ahrensburg einsetzt, sondern der Einsatz erfolgt in Bargteheide und dort im und – vermutlich – für das dortige Hilfszenturm, wo die Freiwillige Feuerwehr und die DLRG Bargeheide e.V. ansässig sind, also zwei gemeinnützige Organisationen. Und diesen will die BürgerStiftung offenbar helfen, indem man die Bürger auffordern möchte, bei der Abfassung ihrer Testamente an eine gemeinnützige Organisation zu denken.

Natürlich kann mit dem Hinweis „gemeinnützige Organisation“ auch Greenpeace gemeint sein oder Amnesty International. Aber dann würde die Stadt Bargteheide der Ahrensburger Stiftung  möglicherweise nicht das Hilfszentrum der Stadt zur Verfügung stellen, weil Feuerwehr und DLRG dann ja leer ausgehen würden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Oktober 2025

Nachrichten & Notizen: * Mathe * Brillen * Tunneltal

Vor ein paar Tagen habe ich Ihnen von meiner Abneigung gegenüber der höheren Mathematik berichtet. Und damit bin ich offensichtlich nicht allein, denn wie die BILD-Zeitung in dieser Woche verkündet hat: „Neue Schock-Studie: Jeder 3 Schüler scheitert an Mathe“. Gilt es da nicht zu überlegen, wie man das mathematische Pensum im Unterricht ausdünnen kann und allein denjenigen Schülern das ganze Feld überlässt, die dafür Begabung haben und es später beruflich nutzen möchten? Ich habe auf meiner gesamten Berufslaufbahn lediglich das Grundrechnen benötigt und dazu das Fachrechnen im Rahmen meiner Ausbildung zum Verlagskaufmann (IHK) im Axel Springer Verlag.

Vielleicht haben Sie mitbekommen, meine lieben Mitbürger, dass der Hörgeräteladen von Schmelzer am Rathausplatz sich vergrößert hat durch die Übernahme der nebenstehenden Ladenlokale. Eigentlich ist das nicht plausibel, denn die Hörgeräte werden doch immer kleiner, sodass der Laden ja nicht größer werden muss. 😉 Aber Schmelzer hat sein Angebot erweitert: Nach Hören ist auch Sehen dazugekommen, sprich: Der Akustiker ist nun auch ein Optiker, weil wir doch in Ahrensburg so wenig Optiker haben. 😉 Bei Fielmann hingegen war es umgekehrt: Der Optiker hat schon seit längerer Zeit nicht nur die Augen der Kunden im Blick, sondern gibt den Leuten auch was an die Ohren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Oktober 2025

Bei Rewe ist alles Käse: 15 Sorten zu denen der Konsument „ja!“ sagen soll

Das Wochenende steht bevor und dafür passieren auch die Wochenendeinkäufe. Hierzu stolpert der Zeitungsleser bereits am Donnerstag über die Anzeigen von Supermärkten und Discountern. Ich tue das weniger, weiß ich doch, dass die dortigen Angebote den Konsumenten einfangen sollen. Ist der dann im Laden, dann kauft er nicht nur die Angebote – und manchmal auch nur ein einziges von diesen. Ja, und dann sah ich eine Anzeige von Rewe, die echt Käse ist.

Schauen Sie sich die ganzseitige Anzeige an, die in der BILD-Zeitung erschienen ist, und damit nicht gerade billig zu haben war – siehe Abbildung! Was soll der Verbraucher davon halten: 15 Sorten Käse der Hausmarke „ja!“ in Folien eingeschweißt? Und wenn der Kunde den Schmelzkäse für 1.59 kauft, dann hat er dabei 10 Cent gespart. Aber: Den vorherigen Preis seiner Eigenmarke hat Rewe selber festgelegt. Und hätte der Markt den Schmelzkäse zuvor mit 2.59 ausgezeichnet, dann hätte das Angebot nun um einen ganzen Euro gesenkt werden können, folglich ein Schnäppchen. 😉

Frage: Wer von Ihnen fährt oder geht zu Rewe, um dort eine Packung Schmelzkäse zu nehmen, an die Kasse zu gehen,1.59 Euro zu zahlen und fertig der Einkauf mit einer Ersparnis von 10 Cent? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Oktober 2025

Mit Hilfe der Verwaltung: Postbank undercover in der Stormarnschule!

Wieder einmal hat die Verwaltung von Ahrensburg die Stormarnschule zur Verfügung gestellt, und zwar für zwei Immobilienberaterinnen, die dort heute Abend die Möglichkeit haben, Kunden zu akquirieren. Die Frauen kommen mit Hilfe der BürgerStiftung Region Ahrensburg in das Gymnasium, und BürgerStifter Eckstein, der „Pate von Ahrensburg“, erklärt auf seinem Werbeportal:

„Kauf und Verkauf einer Immobilie sind für die meisten Menschen die größten finanziellen Entscheidungen im Leben. Dafür ist eine unabhängige Information für Käufer und Verkäufer wichtig. Ich freue mich, dass wir mit Monika Beckmann und Anna-Katharina Theurer erfahrene Fachleute gewinnen konnten.“

Was dabei verschwiegen wird: Die beiden Immobilienberaterinnen kommen undercover, was meint: Sie sind nicht unabhängig wie angezeigt wird, sondern sie arbeiten für die Postbank. Das aber wird in der Ankündigung verschwiegen – vermutlich ganz bewusst. Und diese „erfahrenen Fachleute“, die die BürgerStiftung angeblich „gewinnen“ konnte, honorieren die Stiftung möglicherweise sogar dafür, dass sie auf solch hinterlistige Art und Weise an potentielle Kunden herankommen können. Näheres lesen Sie hier. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Oktober 2025