Wie kommen Ahrensburger Konsumenten zu Kaufland und warum sollten sie das wollen?

In meinem Briefkasten fand ich einen Prospekt von Kaufland. Dieser Prospekt ist schreibe und lese 40 (vierzig!) Seiten stark, vollgefüllt mit Angeboten von der grünen Gurke bis zur Lederjacke, vom Dry Gin bis zum Bohrschrauber. Und alle Produkte sind im Preis gesenkt oder haben „Knüllerpreise“ noch und nöcher. 

Das Dumme ist nur: In Ahrensburg gibt es gar kein Kaufland. Also habe ich gegoogelt und erfahren: Die nächstgelegenen Filialen der Kette gibts in Oststeinbek, in Hamburg-Farmsen und in Bad Oldesloe. Was bedeutet: Auf die gesenkten Knüllerpeise von Kaufland kommt noch ein Aufschlag für die Spritkosten, die wegen der zu fahrenden Kilometer nicht unerheblich sind – siehe die Abbildung unten rechts!

Aber weil es in Ahrensburg keine Super- oder Discountermärkte gibt, werden Ahrensburger Verbraucher nach Oststeinbek, Hamburg-Farmsen oder Bad Oldesloe fahren. Nein, natürlich nicht mit dem Auto, sondern sie werden ihre grüne Gurke umweltfreundlich mit dem Lastenfahrrad einkaufen wie alle grünen Gurken das tun. 😇

Und noch ein Wort zum Kaufland-Prospekt: Am Fuße der ersten Seite finden Sie einen Text. Den konnte ich nicht mal mit Brille lesen und selbst ein Vergrößerngsglas war nicht hilfreich. Und so frage ich mich: Was soll das? Wieso, warum und weshalb druckt man einen Text, den der Konsument offensichtlich garnicht lesen soll? 

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. August 2026

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