Hagener Allee: Dinner in der Lunchtime und frei nach Roy Black

Ich habe eine Idee. Und zwar für das Ahrensburger Weinfest im kommenden Jahr. Wie wäre es, wenn das Stadtforum die Tische und Bänke in der City aufstellt und die Besucher auffordert, dass diese ihre Weine oder sonstigen Getränke selber mitbringen und dazu auch Speisen, die sie verzehren möchten, wie z. B. Flammkuchen oder Quiche. Und alle Besucher müssen in weißer Kleidung erscheinen, sodass Stadtverordnete, die keine weiße Weste haben, fernbleiben sollen genauso wie der Boegemeister.

Voranstehendes ist natürlich Quatsch mit Soße. Aber mir kam der Gedanke, als ich die Einladung zum „White Dinner“ in der Hagener Allee gelesen hatte. Dort sollen die Besucher ganz in Weiß erscheinen und ihre Speisen und Getränke selber mitbringen, also sehr stilvoll in Tupperdosen und Flaschen oder Thermoskannen. Und das „Weiße Dinner“ soll ab 14:00 Uhr passieren, folglich Dinner zur Lunchtime.

Nein, ich habe nichts gegen Veranstaltungen in der City, sondern im Gegenteil: Alles was die Straßen hier belebt ist gut. Aber mein Konzept wäre ein anderes:

In der Hagener Allee gibt es das RamRob. Und es gibt das 7Fuji Sushi & Ramen. Und es gibt das Ahoi. Und es gibt die Goldene Biene. Und es gibt Noris Eisbar. Warum also kann es kein White Dinner geben, bei dem diese fünf gastlichen Stätten ihre Speisen und Getränke fürs „Weißen Dinner“ mit einem speziellen Angebot zum Abholen anbieten?!

Wenn ich unter freiem Himmel essen und trinken will, dann grille ich im Garten oder fahre mit meinen beiden Frauen mit einem Picknickkorb an den Strand oder in den Wald. Nie würde ich auf die Idee kommen, mich mit meinem Picknickkorb und in weißen Klamotten an den Straßenrand zu setzen, wo auch die Parklets stehen, um dort Speisen und Getränke einzunehmen und zu gucken, was sich meine Sitznachbarn zum Futtern und Saufen mitgebracht haben. Aber Geschmäcker sind nun mal verschieden. Und weiße Klamotten gibt es in der Hagener Allee im Herrenhaus. Und weiße Kittel und Kompressionsstrümpfe ganz in Weiß (für Roy-Black-Fans) bekommen Sie im Sanitätshaus Buder.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. August 2026

12 Kommentare zu „Hagener Allee: Dinner in der Lunchtime und frei nach Roy Black

  1. Gertrud Twieg

    Guten Morgen Herr Dzubilla, jetzt aber genug der Häme zum White Dinner oder Diner en blanc was seinen Ursprung 1988 in Paris hat. Auch wenn Sie es nicht mögen, tausende Menschen treffen sich an den verschiedensten Orten, sich mit Freunden und Fremden zu treffen sich auszutauschen und Ihr Essen zu teilen. Auch mein Mann und ich waren schon mehrmals in Ahrensburg dabei und hatten Freude daran. Vielleicht sollten Sie sich vor Ort einmal Ihre Meinung bilden.
    Ihnen immer noch wohlgesonnen
    Gertrud Twieg

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    1. Harald Dzubilla Beitragsautor

      Guten Tag, liebe Frau Twieg! Mein Lieblingsdinner in der Hagener Allee genieße ich liebend gern im RamRob, das leider erst am Abend geöffnet ist. Und auch das Sushi im 7Fuji ist empfehlenswert. Und ein Highlight in der Straße ist das Ahoi, wo es die delikatesten Salate der Stadt gibt. Und das Eis von Noris Bar kennen Sie bestimmt.

      Warum, um alles in der Welt, sollte ich mich mit mitgebrachten Speisen an die Straße setzen und mein Essen womöglich noch mit Menschen teilen, die ich garnicht kenne? (Woher weiß ich, wie es in deren Küche ausschaut? 😉 ) Außerdem: Ich gehe auch nicht gern in ein Restaurant, wo mir die Gäste am Nachbartisch quasi auf dem Schoß sitzen, zumal ich allergisch bin gegen unangenehme Essgeräusche. Und da ich zwar eine weiße Weste habe aber keine weißen Jeans, müsste ich zum Weißen Dinner in Unterhosen erscheinen, was mir jedoch voll peinlich wäre.

      Aber jeden das Seine. Und meine Empfehlung ist ja, die Gastronomiebetriebe aus der Hagener Allee in das Weiße Dinner zu integrieren.

      Also: Viel Vergnügen und guten Appetit!

      Harald Dzubilla

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      1. Sabine Heinrich

        Hallo, Herr Dzubilla,
        manchmal driften ja unsere Meinungen auseinander (Es sei denn, es geht um Dr. X und die ausgewiesenen Autohasser und „Naturfreunde“) – aber in diesem Fall stimme ich Ihnen auch vollkommen zu!
        Ich lerne gern andere Menschen kennen, komme mit ihnen gern und oft ins Gespräch, wenn mir danach ist- kein Problem in den mir bekannten gastronomischen Einrichtungen nicht nur in Ahrensburg.
        Aber jeder hat nun einmal andere Vorlieben.
        Das weiße Mittagessen – schön, wenn Menschen Freude daran haben.
        Mein Ding wäre es nicht.
        Ich werde am Sonnabend einmal vorbeischauen und mir ein Bild davon machen.
        Nein – ich werde nicht fotografieren, denn ich hasse diese allüberall gegenwärtige Handyfotografiererei, wo rücksichtslos und schamlos alles fotografiert wird, was ins Blickfeld gerät.

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  2. Sabine Heinrich

    White Dinner in der Hagener Allee?
    Tolle Idee, in dieser romantischen Umgebung so etwas zu veranstalten!
    Das wird also ein Treffpunkt für Ärzte, Praxisangestellte, Krankenhauspersonal und Ähnliche sein.
    Und überhaupt: Ich dachte, Ahrensburg sei so bunt wie ein Regenbogen!
    (Ich fühle mich sowieso ausgegrenzt, weil ich nicht über die entsprechende Kleidung verfüge).
    Und nun so etwas! Also…!
    Wunderbar, dass sich unsere schöne deutsche Sprache hier wieder in voller Pracht präsentiert:
    „White Dinner“ ! 😉

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    1. Gertrud Twieg

      Schade, dass Sie und Herr Dzubilla diese Veranstaltung so mies, mit Ihrer Meinung machen. Eine Veranstaltung, die nicht nur Privilegiert Freude macht.

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      1. Harald Dzubilla Beitragsautor

        Aber hallo, liebe Frau Twieg! Die IG Hagener Allee wirbt im MARKT und nicht auf Szene Ahrensburg; und ich bin trotzdem so liebenswürdig und veröffentliche die Anzeige gratis. Doch da ich nicht so privilegiert für die Teilnahme bin, weil ich nun mal keine weiße Hose habe, würde ich als Man in Black nicht zum Weißen Dinner passen. Und noch ein Tipp für alle, die teilnehmen wollen: Man kann von dort auch einen Pizza-Service anrufen und kommen lassen! 😉

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        1. Sabine Heinrich

          Sie Schlingel – Sie halten mich schon wieder – weiterhin – von der Arbeit ab!
          Frau Twieg meinte in ihrem Kommentar, dass nicht nur Privilegierte an dem weißen Mittagessen teilnehmen.
          Da haue ich schon erneut in Ihre Kerbe, denn ich – wie ich schon zuvor geschrieben habe – werde ausgegrenzt, weil ich mich nicht entsprechend kleiden kann – und unzählige andere freundliche, soziale, gebildete, kluge Menschen aller gesellschaftlichen Schichten jeder Generation auch.
          Vielleicht möchten auch so nette Menschen wie der freundliche Gitarrenspieler, der uns im Tunnel (Manhagener Allee) seit Jahren erfreut, daran teilnehmen – aber mangels passender Kleidung ist ihm das nicht möglich.
          Meinem Freund übrigens auch nicht; der kann nur ein weißes T-Shirt vorweisen.
          Die Menschen, die in ihrer Gruppe unter sich sein wollen, sollen dies gern tun.
          Ich möchte auch nicht mit jedem an einem Tisch sitzen – zumal dann nicht, wenn ein gewisser Uniformierungszwang besteht.
          Aber gut – ist es nicht ein gewisser Widerspruch in sich, wenn einerseits hier ein Weißes Mittagessen (oder Mittagessen in Weiß) veranstaltet wird – und andererseits es in jeder Hinsicht nicht bunt genug sein kann?
          Ich bin auf Antworten gespannt!

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      2. Sabine Heinrich

        Liebe Frau Twieg,
        der Art Ihres Kommentars entnehme ich Ihren ganzen Zorn.
        Nur – Sie haben mich gründlich missverstanden:
        Ich habe diese Veranstaltung nicht mies gemacht – wie Sie es nennen – sondern nur leicht ironisch kommentiert – und das ist ein gewaltiger Unterschied!
        Wenn ich sie mies machen würde, läse sich das ganz anders – glauben Sie mir!
        Ich wünsche Ihnen – und das meine ich jetzt ohne irgendwelche Ironie – viel Freude und schöne Begegnungen beim „Weißen Mittagessen“.

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    1. Sabine Heinrich

      O je – jetzt noch schnell zu Nessler und gucken, ob es da noch weiße Regenschirme und Capes gibt!

      Dieser Kommentar unter meinem Klarnamen musste sein!
      Wer nicht mehr lachen und etwas spotten kann, ist in dieser Welt verloren!

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  3. Koko Lores

    Was die Speisen und Getränke beim Weißen Dinner betrifft, so vermute ich: Es darf nur Weißkohl verzehrt werden und Weißwurst. Auch Weißfisch ist erlaubt genauso wie weiße Bohnen. Und Weißwein ist der Weißheit letzter Schluss.

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