Immer wenn ich denke, dass es von der WAB dümmer nicht mehr kommen kann, dann werde ich unverzüglich eines Besseren bzw. Schlechteren belehrt. Dazu vorab: Wenn der gemeine Bürger die WAB nicht kennt und auf deren Website geht, um dort nachzuschauen, wer in der Fraktion der Stadtverordneten sitzt, dann findet der Suchende eine Seite des Vereins mit der vielsagenden Auskunft: „Unser Team für Ahrensburg“. Und dieses Team besteht aus Peter Egan, Dr. Detlef Steuer und Karen Schmick (Stand von heute) – siehe die Abbildung links!
Heute berichtet das Stormarner Tageblatt unter der Überschrift: „Millionen-Projekt in Ahrensburg: Warum Kritiker ein neues Parkhaus auf dem Stormarnplatz ablehnen“. Und welche Kritiker werden in dem Bericht namentlich genannt und zitiert von Reporter Marcel von Fehrn? Richtig: Dr. Detlef Steuer (ADFC) von der WAB. Und Dr. Wulf Köpke von der WAB (Spott: „Wir Ahrensburg-Bestatter“). Und wie wir es von der WAB gewohnt sind, nehmen beide Stadtverordnete nicht die Wangen voll, sondern ihre Backen.
Ich zitiere das Stormarner Tageblatt: „Zusätzliche Kapazitäten: Detlef Steuer (WAB) verweist darauf, dass die Tiefgarage unter dem Rathausplatz geöffnet wurde und auch im Edeka-Neubau neue Stellflächen entstanden sind.“
Der Blogger (Szene Ahrensburg) verweist darauf, dass mit dem Lindenhof = 60 öffentliche Stellplätze weggefallen sind und mit der Alten Reitbahn = 260 Stellplätze. Und mit der Erneuerung der Hamburger Straße sollen 34 weitere Stellplätze dauerhaft wegfallen. Das ergibt zusammen 354 wegfallende öffentliche Stellplätze in der Innenstadt. Und: Die Tiefgarage von EDEKA und die Stellplätze unter dem Rathausplatz sind gar keine öffentlichen Stellplätze, sondern die Tiefgaragen befinden sich in privater Hand.
Und dann äußert sich Dr. Wulf Köpke von der WAB wie folgt: „Gestiegene Mieten als Kernproblem: WAB-Vertreter Wulf Köpke sieht die Ursache für die Sorgen der Händler nicht im Parkraumangebot, sondern vor allem in den stark gestiegenen Ladenmieten.“
Der Blogger: Natürlich hat der WABler eine repräsentative Umfrage bei den Geschäftsleuten in der Ahrensburger City gemacht, bevor er mit seiner Erkenntnis an die Öffentlichkeit gegangen ist. Falls nicht: Klappe halten, Herr Doktor!
Und dann zitiert Reporter Marcel von Fehrn auch noch Bauamtsleiter Thomas Römer, um am Ende zum eigenen Fazit zu gelangen: „Ahrensburg bekommt zwar ein neues Parkhaus – baut jedoch auf ungewissen Kosten und ohne verlässlichen Fertigstellungstermin.“

Welche Voraussetzungen bringt der Herr Dr. Steuer eigentlich mit, um über das Verkehrsgeschehen und das Einkaufsverhalten von Menschen in Ahrensburg zu urteilen? Allein dass der Mann ein Radfahrer ist, gibt ihm noch lange nicht die Kompetenz über Autofahrer zu urteilen.
Dr. Detlef Steuer arbeitet als Angestellter in Hamburg, und zwar an der Helmut-Schmidt-Universität als Statistiker.
Und ich erinnere an die Steigerung von Lüge, die da lautet: Lüge – Meineid – Statistik.
Für wie blöde hält die WAB uns Bürger eigentlich? Zuerst hat die Fraktion dafür gestimmt, dass die Parkplätze LIndenhof & Reitbahn verkauft werden und das auch noch weit unter Wert, und nun erlaubt man sich große Sprüche und will den Bürgern vorschreiben, wo sie zu parken haben. Ekelhaftes Benehmen!
@Frau Behnemann: Volltreffer!
@Kerner: Volle Zustimmung!
Die gezielte Vergrämung von (durchaus zahlungskräftigen) Autofahrern aus der Ahrensburger Innenstadt wird langfristig dafür sorgen, dass das Stadtbild nur noch aus Dönerläden, Tätowierstudios und Barbershops bestehen wird – wenn die Entwicklung so weitergeht.
Und aus einigen Geschäftsräumen der AWO.
Aber: Ahrensburg hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Paradies für Radfahrer entwickelt – wenn ich da an zahlreiche Radwege denke – vorrangig in der Hamburger Straße.
Irgendwann werden die oben genannten Personen auch nicht mehr in die Pedale treten können – und dann?
Nun – die Genannten werden wohl genug Rente/Pension beziehen, um es sich leisten zu können, auch die kürzesten Wege per Taxi zurücklegen zu können.