Bau einer S4: Was ich als Katastrophe für uns Ahrensburger bezeichne, beschreibt Danny Liew (FDP) als Infarkt und Chaos

Die Politiker- und Parteien-Werbekolumne im Anzeigenblatt MARKT vom vorangegangenen Wochenende hat Danny Liew gefüllt. Der junge Mann ist Bürgerliches Mitglied der FDP-Fraktion Ahrensburg und Kampfsport-Trainer in Wun Hop Kuen Do. Und in seinem Beitrag im MARKT wirft er seinen Blick auf die S4 und die Folgen, die damit auf die Stadt Ahrensburg zukommen, und fordert den Bürgermeister erneut auf, Vorbereitungen dagegen zu unternehmen.

Ich bezeichne den Bau der S4 schon lange als eine Katastrophe für unsere Stadt. Danny Liew spricht von „Infarkt“ und „Chaos“ für Ahrensburg. Und ich weiß nicht, was für Vorbereitungen er von der Verwaltung erwartet, denn das, was die Bahn plant, liegt zum einen noch im Nebel, zum anderen gibt es dagegen genauso Maßnahmen wie gegen ein Erdbeben, das durchaus vergleichbar ist mit dem Infarkt und Chaos, von dem der FDP-ler schreibt.

Die einzige Maßnahme gegen den Bau einer S4 für Ahrensburg ist der Stopp der Maßnahmen für den Bau einer S4 für Ahrensburg samt Bahnhof Welche Kleinstadt hat wie Ahrensburg zwei Regionalbahnhöfe und zwei U-Bahnhöfe?!. Ahrensburger benötigen eine S-Bahn genauso wenig wie die XXXL-Donnerzüge, die bei Tag und Nacht kurzen Abständen durch unsere Stadt rattern sollen. Oder um es in einem Satz in wiederholter Wiederholung festzuhalten:

Wenn die S4 nur bis Rahlstedt gebaut wird, dann kommt Ahrensburg an einer Katastrophe mit Infarkt und Chaos vorbei.

Und dazu eine Frage an Danny Liew: Was hat denn die FDP bis heute dafür getan und wird in Zukunft tun, um Ahensburg vor der Willkür von Bahn und Politik zu schützen? Als Kampfsporttrainer könnten Sie vielleicht Erste Hilfe für uns Bürger im Denkmal am Rathausplatz leisten.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Juli 2026

5 Kommentare zu „Bau einer S4: Was ich als Katastrophe für uns Ahrensburger bezeichne, beschreibt Danny Liew (FDP) als Infarkt und Chaos

  1. Kassandra

    Als damals die Einwohnerversammlung im Alfred-Rust-Saal war, wo die Bürger über den Bau informiert wurden, da war der Saal voll und die Stimmung der Menschen zum Teil sehr aufgeheizt. Inzwischen ist alles so merkwürdig stell geworden um die S4. Kann sich noch jemand an den Film „Tanz auf dem Vulkan“ mit dem großen Gustaf Gründgens erinnern?

    Antworten
    1. Harald Dzubilla Beitragsautor

      Ich habe manchmal das konkrete Gefühl, dass den Einwohnern von Ahrensburg von Seiten der Verwaltung etwas ins Trinkwasser getan wird, ich meine so ne Art Valium oder Ähnliches. Anders kann ich mir nicht vorstellen, warum alle Bürger so still und verhalten reagieren. Normal ist das jedenfalls nicht.

      Antworten
      1. Sabine Heinrich

        Spätestens wenn die ersten extrem langen Güterzüge durch die die Stadt donnern, werden auch die letzten Bürger aufwachen.
        Meine Eindrücke von dem durch massiven Bahn- Güterverkehr im Elbtal zwischen Tschechien und Dresden hatte ich in diesem Monat schon wiederholt geschildert.
        Ich empfehle eine Reise in diese wunderschöne Gegend – dann kann sich jeder einen persönlichen Eindruck von der Lärmbelästigung verschaffen.
        Abseits dieser Bahnstrecke ist die Landschaft traumhaft schön und auch ruhig.
        In Ahrensburg würden die Züge direkt durch die Stadt donnern; im Elbtal tun sie es zumindest auf der nur dünn besiedelten Seite der Elbe, wo auch Häuserruinen darauf hinweisen dass die ehemaligen Bewohner es dort nicht mehr ausgehalten haben.

        Antworten
        1. Ute Inga

          So eine Strecke kenne ich auch. Meine Schwägerin hat ein Haus geerbt, das etwa 100 m von der rechten Rheintalstrecke entfernt steht (linksrheinisch fährt der Personenverkehr). Tag und Nacht donnern dort die Güterzüge durch den Rheingau und das Mittelrheintal und zerstören die alten Weinorte.
          Wir haben vorher in Rahlstedt gewohnt und verfolgen die Berichterstattung über den S-4-Ausbau auch schon eine Weile. Ich hatte das so verstanden, dass die S 4 ausgebaut wird, um die östlichen Hamburger Vororte und das Umland endlich mit einem komfortablen Verkehrsmittel an Hamburg anzubinden. Außerdem sollte der Regionalverkehr von der Strecke. Wenn dort verstärkt der Güterverkehr Richtung Skandinavien fahren soll, dann Prost Mahlzeit! Die Bahn baut lieber ihre alten Strecken aus, weil das billiger und rechtlich einfacher ist, als neue Strecken zu errichten.

          Antworten
  2. Sabine Heinrich

    @Ute Inga:
    Die Strecke kenne ich auch.
    Schon vor vielen Jahren habe ich mich gefragt, wie die Anwohner das nur aushalten!
    Unerträglicher Lärm, zerstörte Weinorte – diesen Eindruck habe ich dann bereits vor ca. 30 Jahren gewonnen – und die Lage ist vermutlich noch viel schlimmer geworden.
    In grauer Vorzeit (70er Jahre) war es ein Genuss, dort unterwegs zu sein.
    Aber ich denke, es wird nie zu dem Ausbau der S4 kommen.
    Warum?
    Weil hier in Deutschland Bauvorhaben derart lange dauern, dass weder Sie – ganz gleich, wie jung Sie sind – noch ich diesen Ausbau je erleben werden.
    Wenn ich in China leben würde, wüsste ich, dass das Unheil in kürzester Zeit kommen würde – Sie verstehen, was ich meine?

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Optionally add an image (JPEG only)