Wird im Rathaus vom Schilda des Nordens immer noch analog gearbeitet wie im alten Schilda?

Am 22. Juni 2026 habe ich dem Bürgermeister zur Einwohnerfrage in der Stadtverordnetenversammlung am 29. Juni 2026 folgende Frage gestellt: „Die Stadt Ahrensburg hat ihre Parkplätze Lindenhof und Alte Reitbahn verkauft. Seit der Übernahme durch die Käufer fallen dadurch auch die Einnahmen durch Parkplatzgebühren für die Stadt weg. Wie hoch sind diese Verluste für beide Parkplätze hochgerechnet auf die Einnahmen des jeweils letzten Jahres, in dem die Stadt noch Einnahmen verbucht hat, bis zum heutigen Tag?“

Und was hat der 1. Stellvertreter des Bürgermeisters mit Datum vom 7. Juli 2026 geantwortet? Hier ist der  Original-Wortlaut aus dem Rathaus von A. Klaus Korte: „Leider ist eine Beantwortung der Frage derzeit nicht möglich.“

„Derzeit“? Ich rekapituliere: Vom 22. Juni 2026 bis zum heutigen 13. Juli 2026 – also innerhalb von 21 Tagen – ist es der Ahrensburger Verwaltung im digitalen Zeitalter nicht möglich, zwei Zahlen aus der Vergangenheit hochzurechnen in die Gegenwart.

Wissen Sie, was ich mutmaße? Ich maße mut, dass die von mir erfragten Zahlen im Rathaus schon längst vorliegen, man mir dieselben aber nicht nennen will. Weil man vielleicht einen Riesenschreck bekommen hat, als man erkannt hat:

Der Verlust aus Erlösen von Parkgebühren ist über die Jahre gerechnet höher als der Verkaufspreis für die beiden Grundstücke, zumal die Verlustrechnungen ja ein Open End haben. Und das wäre ein neues Kapitel im Buch der Schildbürger des Nordens. 🤡

Alte Bauernregel: Wer die Kuh schlachtet, darf sich nicht wundern, wenn sie keine Milch mehr gibt!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Juli 2026

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