Ahrensburger Bürgermeister mit Stormarner Kollegen im Jammertal

Der Aufmacher der Stormarn-Seiten im Abendblatt ist heute wie folgt überschrieben: „Kommunen am Limit – historischer Hilferuf aus Stormarn“ mit der Unterzeile: „Allein der Kreis steuert 2027 auf ein noch nie dagewesenes Defizit von 43 Millionen Euro zu. Bürger werden Einschnitte spüren.“ Und das Foto, das ich mit einer Sprechblase versehen habe, trägt die Unterzeilen: „Verwaltungsoberhäupter aus dem ganzen Kreis Stormarn sind in die Kreisstadt Bad Oldesloe gekommen, um den finanziellen Notstand in ihren Gemeinden anzuprangern.“

Ich will hier nicht ins Detail einsteigen, denn den Beitrag im HA können Sie ja selber lesen. Aber ich komme auf Zahlen zu sprechen. So steht der Kreis vor einem „historischen Defizit“ von 43 Millionen Euro. Und darüber kann ein Herr mit Krawatte nur schmunzeln. Er ist nämlich der Verwaltungsleiter von Ahrensburg, einer Stadt, die auch als das Schilda des Nordens bekannt ist. Und wer in dieser Stadt aufgepasst hat, der weiß:

Ahrensburg hat zur Zeit noch überschaubare Verbindlichkeiten, die für Investitionskredite entstanden sind und sich bis vor einem Jahr noch bei etwa 13 bis 15 Millionen Euro bewegt haben. Aaaber: Ahrensburg hat Zukunftsvisionen, zu denen der Grundstein bereits gelegt wurde wie z. B. beim Schulzentrum Am Heimgarten für 115 Millionen Euro Schulden. Dazu kommen weitere Milliönchen für Investitionsbedarfe, sodass die Schulden der Stadt auf schätzungsweise bis zu 200 Millionen Euronen steigen werden. Wie gesagt: schätzungsweise, denn im Gegensatz zum Boegemeister bin ich kein diplomierter Mathematiker. 🤑

Und die Personen auf dem Foto in der Zeitung waren zusammengekommen im Jammertal des Kreises, nämlich in Bad Oldesloe. weil es angeblich „kurz vor zwölf“ ist, wofür Bund und Länder die Verantwortung tragen sollen. Und genau deshalb sollen Bund und Länder unterstützend in die Finanzkrise der Kommunen eingreifen, fordern die Damen und Herren. Und im Himmel über dem Kreise Stormarn ist Jahrmarkt.

Da ja allgemein bekannt ist, dass Bund und Länder zur Zeit im Gelde schwimmen wie Dagobert Duck in seinem Speicher, da können wir uns schon heute ausmalen, was Stadt und Politik in Ahrensburg angerichtet haben. nach dem Prinzip Hoffnung, die bekanntermaßen der Tod des Kaufmanns ist.

In diesem Zusammenhang:  Ahrensburg hatte bis vor wenigen Jahren noch drei sprudelnde und sichere Einnahmequellen, als dieses waren die Goldgruben Lindenhof und Alte Reitbahn sowie die Stadtwerke. Die beiden gebührenpflichtigen Parkplätze wurden grundlos und weit unter Wert verscherbelt. Und bei den Stadtwerken wurde durch Missmanagement aus einem gewinnbringenden Unternehmen ein Zuschussbetrieb zu Lasten des Steuerzahlers.

POSTSKRIPTUM: Wenn ich es richtig erkannt habe, dann tragen nur drei Personen auf dem Foto im Abendblatt eine Krawatte. Was man daraus ablesen könnte? Der Blogger hat keine Ahnung. Ahnen Sie es vielleicht., meine lieben Mitbürger..?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Juni 2026

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