Der Boegemeister möchte, dass wir bei der Entsorgung von Wertstoffen an Containern behindert werden

Zur Erinnerung: Bei den Wertstoffcontainern in der Friedrich-Hebbel-Straße gibt es einen Parkplatz, den der Praktikant im Rathaus als „Parkstreifen“ bezeichnet hat. Hier können Aufofahrer parken, wenn sie Leergut in die Container werfen wollen. Allerdings ist das Parken nur beschränkt möglich, weil der Bürgermeister ausdrücklich erklärt hat, dass der kleine Parkplatz dauerhaft besetzt werden darf von Autos und ganz speziell von Campingfahrzeugen und er darum die Empfehlung gibt, dass Autofahrer, die an die Container wollen, auf der Fahrbahn der Straße parken können. Dort, wo die Schüler der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule auf ihren Fahrrädern unterwegs sind und Eltern mit ihren Autos halten, die gezwungen sind, ihre Kinder zur Schule zu bringen. Wer die Situation dort kennt, der weiß wovon ich schreibe.

Und dann gibt es auch noch die Containeranlage in der Stormarnstraße, die ein Symbolbild für Verwahrlosung im Schilda des Nordens ist – siehe die Abbildung rechts! Vor diesen Containern ist ein Haltestreifen am Rande der Straße eingerichtet, auf dem Autofahrer halten können. um den Kofferraum zu entleeren. Das aber gefiel der Verwaltung der Stadt Ahrensburg nicht. Und so verkleinerte man den Haltestreifen, indem man dort Standbügel für Lastenräder einbetoniert hat, und zwar 5 Stück. Und davor stehen auch noch dauerhaft zwei weißrote Pfosten zwecks Warnung.

Das hat zur Folge, dass dort weniger Autofahrer halten können. Außerdem: Es gibt auch Autofahrer, die auf dem Haltestreifen dauerhaft parken, ohne die Container zu füllen – ein Beispiel auf dem Foto links – obwohl ein amtliches Verkehrszeichen das unmissverständlich untersagt. So etwas ist nur möglich, wenn die städtischen Ordnungskräfte ihre Augen davor verschließen. Oder wenn der Bürgermeister es ausdrücklich erlaubt mit dem Hinweis: Autofahrer, die an die Container wollen, können notfalls ja auch auf der Fahrbahn der Straße parken – siehe Friedrich-Hebbel-Straße!

Frage: Hat jemand an den Fahrradbügeln schon mal ein Lastenrad gesehen? Oder gar fünf auf einmal? Was ich dort gesehen habe, das ist ein „Go easy“-Rad, welches an dieser Stelle schon seit Tagen angeschlossen parkt. Wohlgemerkt: Es parkt an einem Abstellplatz für ein Lastenrad! Und da müsste doch sofort eine städtische Ordnungskraft einschreiten und ein Knöllchen an den Lenker kleben, meinen Sie nicht, liebe Mitbürger? 🤣

Die Verwaltung argumentiert übrigens, dass die Bügel garnicht den Fahrern von Lastenrädern dienen sollen (dafür sind sie auch nicht passgerecht aufgestellt worden), sondern die Bügel sollen die Autofahrer an dieser Stelle fernhalten zur besseren Übersicht auf den Zebrastreifen, der dort über die Stormarnstraße führt. Was mich an den Deppenkreisel im Wulfsdorfer Weg erinnert, der einzig und allein dazu dient, Autofahrer zu schikanieren und Radfahrer zu behindern, um dem Ruf vom Schilda des Nordens gerecht zu werden.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Mai 2026

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