Kunst in Ahrensburg: Ein Kunstbummel soll im nächsten Monat zum Café Gerads führen? Hä…?

Falls Sie das Café Gerads schon vergessen haben sollten, zeige ich Ihnen eine Ansichtskarte aus der Zeit, als Ahrensburg noch die Postleitzahl 2070 hatte. Und darunter zeige ich Ihnen eine aktuelle Abbildung mit der Nachricht, dass vom 10. April bis zum 31. Mai 2026 in den Schaufenstern dieses Cafés in der Hamburger Straße zwei Werke ausgestellt werden im Rahmen der Aktion „Kunst Bummel in Ahrensburg“ – siehe die Abbildung!

Bemerkenswert ist außerdem: Während der Aktion wird im Foyer des Rathauses von jedem Mitwirkenden über den gesamten Zeitraum der Aktion ein Werk zu sehen sein. Bemerkenswert ist das deshalb, weil die Verwaltung seit Jahrzehnten rund 100 Kunstwerke, die von der Stadt angekauft worden sind, den Bürgern vorenthält, indem man die Werke vor der Öffentlichkeit im Keller versteckt hält. Und der Bürgermeister hält es nicht für nötig, meine Frage zu beantworten, wozu die Stadt diese Bilder erworben hat. Das ist nicht mehr Schilda, worüber man lachen kann, sondern das ist Dummsdorf, wo man nur noch weinen könnte, und zwar über einen Bürgermeister, der alles andere ist als ein Meister. 😢

Leser von Szene Ahrensburg wissen, worüber ich berichte. Und erstaunlich ist: Die Journalisten Schreibgehilfen von Hamburger Abendblatt und Stormarner Tageblatt begreifen nicht, was das für ein großes Thema für die Öffentlichkeit ist! In beiden Redaktionen herrscht das Schweigen der Belämmerten. Wäre ja auch hochnotpeinlich, wenn man Szene Ahrensburg zitieren müsste.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. März 2026

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