Wiedervorlage einer Wiedervorlage aus wiederholtem Anlass: Bürgermeister Boege unterstützt auch weiterhin die Postbank

Ich habe Bürgermeister Eckart Boege darauf hingewiesen, dass zwei Mitarbeiterinnen der Postbank immer wieder undercover (!) in die Stormarnschule kommen, um dort unter dem Deckmantel der BürgerStiftung Region Ahrensburg über das Immobiliengeschäft zu beraten – siehe die Abbildungen der Frauen mit ihrem Türöffner Dr. Michael Eckstein von dessen Werbeportal! Und das hält Bürgermeister Boege für völlig korrekt. Und die Postbank muss dafür auch nichts an die Stadt zahlen, denn sie arbeitet ja anonym sprich: undercover. Und bezahlen tun die beiden Damen möglicherweise an ihren „Makler“ die BürgerStiftung. Oder vielleicht sogar an die Eckstein-Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG, die ja für die BürgerStiftung beratend tätig ist.

Frage: Hat sich der Bürgermeister keine Gedanken gemacht, warum die beiden Damen ausgerechnet im Gymnasium privat auftreten und ihre Herkunft verschwiegen oder gar verschleiert wird mit der Angabe von IHK?

Was wäre, wenn zwei Mitglieder der AfD ebenfalls undercover im Auftrag der BürgerStiftung Region Ahrensburg in die Stormarnschule kämen, um dort die Schüler über Politik zu informieren? Wäre das dann mit Ihrem Wissen auch okay, Herr Bürgermeister, oder würde die Verwaltung dann keine Freigabe des Gymnasiums gestatten, wenn sie wüsste, woher diese Protagonisten kommen?

In der Verwaltung sind Sie Quereinsteiger, Herr Boege, und wissen offenkundig noch nicht alles, was zum Amt eines Bürgermeisters befähigt. Es besteht aber kein Grund, dass Sie durch Nichtwissen etwas genehmigen, von dem Sie wissen müssten, dass es unlauter oder zumindest dubios gegenüber den Bürgern ist, was in der Schule passiert.

POSTSKRIPTUM: Nicht außer acht gelassen werden darf auch, dass nicht jeder Bürger diese Veranstaltung in der Stormarnschule besuchen darf. Wer teilnehmen will, der muss sich bei der BürgerStiftung anmelden. Mit Namen und Adresse. Aber auch dann kann er noch nicht teilnehmen, denn dazu braucht er zuvor auch noch eine persönliche Genehmigung der Stiftung bekommen. Und: Spendengelder werden erwartet.

PPS: Vorgestern bekam ich zwei E-Mails von der BürgerStiftung über zwei Anmeldungen, die ich garantiert nicht getätigt habe. Und das ist nicht das erste Mal. Woraus zu erkennen ist, dass hier nach wie vor jeder Spaßvogel ungeprüft mit fremder E-Mail herumhantieren kann.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2026

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