Restaurant-Empfehlung der Stormarn-Beilage: Lüneburger Heide

Gestern habe ich Sie informiert über meinen Besuch im neuen Ahrensburger Restaurant New Mongolei. Und heute kommt die Redaktion der Stormarn-Beilage mit einer Einladung zum Essen. Nein, nicht in das  Ahrensburger  Restaurant. Und auch nicht in einen Landgasthof in Stormarn. Sondern: Die Stormarn-Beilage, die, wie der Name schon sagt, aus Stormarn berichtet, schickt ihre Leser heute in die Lüneburger Heide.

(Bild: Hamburger Abendblatt)

(Bild: Hamburger Abendblatt)

Ja, Sie haben richtig gelesen: In einem großformatigen Beitrag aus der Serie “So schmeckt der Norden” will Martina Berliner uns Stormarnern glauben lassen, dass es in Stormarn nicht genügend “Landgasthöfe” gibt, sodass der Leser in den Süden reisen muss, und zwar nach Hanstedt, wenn er wissen will, wie der Norden schmeckt.

Zur Information: Von meiner Wohnung in Ahrensburg sind es nach Hanstedt (Lüneburger Heide) genau 86,2 km. Das bedeutet: Zum Essen eine 1 Stunde, 19 Minuten mit dem Auto fahren – hin und zurück also = 2 Stunden, 38 Minuten. (Autobahn ein bisschen schneller.) Und wie hoch der Benzinverbrauch ist, können Sie sich selber ausrechnen.

Und nun warte ich darauf, dass Martina Berliner von den Landgasthöfen im Bayerischen Wald berichtet.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. August 2015

4 Gedanken zu „Restaurant-Empfehlung der Stormarn-Beilage: Lüneburger Heide

  1. Sabine Heinrich

    Vermutlich gab es keinen Unfall, keine aufsehenerregende Straftat, kein zu rettendes Kleintier am anderen Ende der Welt – lieber Herr Dzubilla, worüber soll man denn dann schreiben? Ich habe volles Verständnis dafür, dass man uns zahlenden Lesern dann einen Werbetext für ein entferntes Restaurant serviert, zumal es in unserem Kreis um die Gastronomie aufgrund der fehlenden Angebote doch sehr schlecht bestellt ist, wie wir alle wissen. 😉

  2. P. Gieder

    Ich finde das skandalös. Es kann ja wohl nicht sein, dass Ahrensburger verführt werden, ihre Stadt zu verlassen und sich mit fremden Kulturen beschäftigen müssen. Und dort womöglich auch noch Ahrensburger Geld ausgeben. Das ist ja fast so schlimm wie ein Weinfest, auf dem Nicht-Ahrensburger Weine verkauft werden. Man möchte den Aufrechten zurufen: “Ahrensburger, kauft nicht bei Niedersachsen!”

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Hallo Frau/Herr Troll – jetzt sind Sie aber besonders albern. Wenn Sie eine Zeitschrift für Vegetarier abonniert haben, wollen Sie dort dann auch Fleischrezepte lesen, um sich “mit fremden Kulturen” zu beschäftigen? Und “Nicht-Ahrensburger Weine” ist nicht weniger albern. Was ich möchte, das ist keine Promotion einer Firma, bei der nur ausgewählte Winzer aus bestimmter Region ihre Weine anbieten, sondern ich möchte eine echte Weinauswahl (Stichwort: fremde Kulturen) haben, so, wie ich diese Auswahl auch in Ahrensburger Geschäften finde.

      Und das nächste Mal schreiben Sie bitte unter Ihrem richtigen Namen. Oder bekommen Sie dann Ärger…?

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