Bürgermeister Boege: Wann wollen Sie uns Bürgern endlich klaren Wein einschenken?

Nach meinem Blog vom 4. September 2026 hat mich mal wieder die Neugier geritten, weshalb ich zur Alten Reitbahn getrabt bin um nachzuschauen, ob sich dort etwas getan hat in Sachen sozial gefördertem Wohnungsbau. Und um es gleich vorab zu erklären: Stillstand. Das Gebäude steht nach wie vor leer vor sich hin. Dass dieser Zustand ein Skandal³ ist, hat inzwischen wohl jeder in der Stadt erkannt. Aber der Skandal ist umso größer, weil Bürgermeister Eckart Boege es nicht für nötig hält, die Bürger aufzuklären, wieso, warum und weshalb es dazu gekommen ist, dass ein Investor die Stadt derart verarschen konnte, ohne dass ein Anwalt im Auftrag der Verwaltung schon längst eine Einstweilige Verfügung für eine Freigabe der 13 Wohneinheiten hätte erwirken können.

Das Hamburger Abendblatt schrieb vor Wochen, dass im Juli 2026 ein neuer Investor auf dem Plan erschienen ist, der angeblich Bewegung in das Bauprojekt bringen soll. Was mich an die Geschichten vom berühmten Baron von Münchhausen erinnert. Und inzwischen ist schon wieder ein Vierteljahr vergangen, wo die Wohnungen immer noch leerstehen.

Alle politischen Parteien der Stadt haben sich darüber empört, dass die Stadt sich hat übers Ohr hauen lassen. Für mich ist „die Stadt“ der Bürgermeister. Und das ist vielleicht auch der Grund, dass dieser Mann sich in eine tierische Symbiose verwandelt hat, nämlich in einen Austernstrauß, den man auch als Straußenauster bezeichnen könnte. Erläuterung: Der Boegemeister verschließt sich vor der Öffentlichkeit und steckt seinen  Kopf in den Sand. Und so hat er im Sommer auch einen schönen Urlaub in Kanada verlebt und demonstrativ Fotogrüße an alle Daheimgebliebenen auf Facebook veröffentlicht, während viele Familien in unserer Stadt gern ein bezahlbares Dach über ihren Köpfen hätten.

Ja, meine lieben Mitbürger, ich weiß, dass ich hier ziemlich polemisch werde; aber in der freien Wirtschaft wäre Eckart Boege schon längst gefeuert worden. Und das ist ja wohl auch der Grund, warum er lieber Bürgermeister geworden ist. Und wenn Sie mich fragen: Man sollte den Schreibtisch dieses Beamten in den Alten Speicher hinter dem Marstall stellen!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Oktober 2026

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