Zur Abwechslung heute mal etwa Sportliches, was ich als unsportlich empfinde von Bundestrainer Jürgen Klopp. Als ich die Abbildung aus dem Stormarner Tageblatt online gelesen habe – siehe die Abbildung! – da bildete sich bei mir sofort ein Widerspruch gegen die Forderung des Trainers, der sich geäußert hat: „Lasst die Jungs in Ruhe!“
Die Kicker, die das Spiel gegen Griechenland mit 0 : 1 vergeigt haben, sind keine „Jungs“, Herr Bundestrainer. Jungs sind die Spieler von Jugendmannschaften, die Fußball nicht gegen Geld sondern aus Freude am Wettkampf spielen. Und vielleicht mit Träumen, eines Tages ein ganz Großer in der Bundesliga oder gar in der Nationalelf zu werden – was ich selber leider nicht geschafft habe. 🫠
Die Kicker der Nationalmannschaft, die am vergangenen Sonntag auf dem Feld herumgerannt sind, Herr Klopp, das waren vielfache Millionäre, die ihrem Beruf nachgegangen sind und dabei mehr oder weniger schlechte Arbeit geleistet haben. Und Zuschauer, die dafür viel Geld bezahlt haben, die haben entsprechend reagiert. Und Journalisten ebenfalls
Eine Metapher: Wenn ich in ein Drei-Sterne-Restaurant gehen würde und dort entsprechende Preise zahlen muss, dann würde ich auch meinen Unmut äußern, wenn die Speisen nicht dem Preis entsprechen würden, den ich dafür zahlen musste.
Wenn man die Jungs Millionäre in Ruhe lassen würde, Herr Klopp, dann würden sie es vielleicht auch bei ihrer Arbeit ruhig angehen lassen. Und nun wollen wir mal abwarten und schauen, was am kommenden Donnerstag gegen Serbien passieren wird! Und danach am 4. Oktober 2026 beim Rückspiel gegen Griechenland.

Zitat von BILD-Sportchef Alfred Draxler:
„Und dann ist da immer noch die Frage nach der Einstellung der hochbezahlten Stars. Dass Florian Wirtz zum 1. Treffpunkt des Klopp-Kaders, also in einer Art Stunde Null des deutschen Fußballs, mit einer grellen pinkfarbenen (!) Luxus-Tasche von Louis Vuitton im Wert von mehr als 10.000 Euro kommt, ist für mich ein Unding. Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich hätte eine Adidas-Sporttasche gewählt. Zumal, wenn die eigene Leistung nicht Luxus ist.“