Archiv des Monats: Mai 2026

Abendblatt Stormarn: Wo Wort und Bild nicht zusammenpassen

Abendblatt berichtet online mit der Überschrift: „Diebinnen kommen als Pflegedienst ins Haus und bestehlen Reinbeker Senioren“. Und neben dem Text sehen wir eine Pflegerin vor ihrem Automobil mit einem Ausweis in der Hand, der vermutlich eine Fälschung ist. Doch halt! Wenn man nämlich den Beitrag anklickt und weiterliest, dann erfährt man: Die abgebildete Person ist gar keine Diebin von einem Fake-Plegedienst, sondern es ist eine ehrliche Haut mit einem gültigen Ausweis.

Geht es Ihnen genauso, dass Sie bei so einer oder einer vergleichsweisen Darstellung auch zuerst einmal denken, dass die abgelichtete Person die beschuldigte ist? Und wenn der Leser diese Person auch noch persönlich kennt, dann bekommt er vielleicht sogar einen Schreck, bevor er dann weiterliest und erkennt, dass er mit seinem ersten Gedanken auf dem Irrweg gewesen ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Mai 2026

Der Boegemeister und sein Baum des Jahres: die Zitterpappel

Was sehen Sie auf der nachfolgenden Abbildung links? Sie sehen dort sechs Baumstümpfe. Diese stammen von gesunden Linden aus der Hamburger Straße, die vor sechs Jahren auf Geheiß der Stadtverwaltung mit der Kettensäge flachgelegt wurden. Die Stadt versprach damals, dass neue Bäume gepflanzt werden im Rahmen der Erneuerung der Hamburger Straße. Die Frage des Bloggers beim damaligen Bürgermeister Michael Sarach, wie lange es wohl dauern würde, bis die nachgesetzten Bäume die Höhe der gefällten Linden haben, beantwortete der Leiter der Verwaltung schriftlich wie folgt:

„Die neu zu pflanzenden Bäume werden bei Lieferung eine Höhe von etwa 4 bis 4,5 Metern haben. Bis zum Erreichen der Höhe der gefällten Bäume von 12 bis 15 Metern werden etwa 20 Jahre vergehen.“

Hierzu der aktuelle Stand: In der Hamburger Straße hat sich sechs Jahr später nichts getan. Und seit vier Jahren haben wir einen neuen Bürgermeister: Eckart Boege, einen Quereinsteiger, der seit vier Jahren als Praktikant im Rathaus tätig ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Mai 2026

Anzeigenblatt MARKT: Warum ich der Gerda (67) und dem Michael (69) nicht begegnen möchte

Im  Anzeigenblatt MARKT habe ich an diesem Wochenende zwei Veröffentlichungen gefunden, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, denn das eine ist ein Inserat und das andere ist ein Waschzetteltext. Aber hier wie dort geht es um das Alter: Gerda ist 67 Jahre alt und hat sich mit dieser Angabe vermutlich sogar älter gemacht als sie/er in Wahrheit ist. Und Michael? Michael ist 69 Jahre alt und sucht Bürger, die in einem Lebensalter sind, wo sie daran denken, ihr Testament zu machen.

Aber zuerst zu Gerda, die schon länger im MARKT inseriert. Und damit begibt sich das Anzeigenblatt auf einen schrägen Pfad. Denn wer die Telefonnummer von Gerda (67) wählt, dem werden die erotischen Gefühle alsbald vergehen, falls diese zuvor tatsächlich vorhanden gewesen sein sollten. Näheres erfahren Sie aus der Abbildung rechts unten!

Warum ich auch die Offerte von Michael als dubios bezeichne? Dazu können Sie hier mehr nachlesen, liebe Mitbürger.

Für die Veröffentlichung der Anzeige von Gerda kassiert der MARKT-Verlag sogar noch Geld; die Werbung für die BürgerStiftung Region Ahrensburg veröffentlicht das Annoncenblatt vermutlich gratis. Oder hat man dort bloß vergessen, das Wörtchen „Anzeige“ oben drüber zu stellen? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Mai 2026

Dies & das & jenes: *Ein Herz für Ahrensburg *schräge Offerten *drei Dunkelmänner *Betrug mit Rentenversicherung

Wenn ein Mitarbeiter eine gute Idee für seine Firma hat, dann wird diese Idee in die Tat umgesetzt. Und der Mitarbeiter bekommt nicht nur eine Belobigung, sondern er erhält zudem noch eine Prämie. Auch ich habe eine gute Idee, und zwar für die Stadt Ahrensburg. Diese Idee habe ich schon vor Jahren auf Szene Ahrensburg vorgestellt mit dem Resultat: null. Offenbar gefiel niemandem meine Werbeidee für Ahrensburg, nämlich dass die Stadt auf der Schlosswiese eine Wand aufsstellen soll, mit der Bürger und hier besonders Besucher und Touristen sich fotografieren lassen – siehe die nebenstehende Abbildung, die noch aus der Zeit der Corona-Maskerade stammt!

Das Schloss ist doch das Aushängeschild unserer Stadt – warum wird es von der Verwaltung nirgendwo in die Optik gerückt? Stattdessen ließ der damalige Pitymanager die Versorgungskästen in der Innenstadt mit altbackenen Motiven bepinseln. Und die Frage zu diesen Werken ist: Wann wird das allmählich wieder beseitigt, Herr Bürgermeister? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Mai 2026

Bürgermeister Eckart Boege am 1. Mai 2026: ⅔ seiner Amtszeit sind heute rum. Und?

Heute ist ein denkwürdiger Tag. Jedenfalls für Ahrensburg. Denn heute vor vier Jahren haben wir einen neuen Bürgermeister bekommen, nämlich den zur Zeit noch amtierenden Eckart Boege. Damit hat dieser Quereinsteiger in die öffentliche Verwaltung genau ⅔ seiner Amtszeit hinter sich gebracht, was ich zum Anlass nehme zu einer Rückblende ins Jahr 2021, wo Eckart Boege noch der SPD angehört hat, die ihn den Bürgern damals auch zur Wahl empfohlen hatte. Und im damaligen Wahlkampf hat die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt die Bürgermeister-Kandidaten gefragt: „Welche Dinge fehlen in Ahrensburg?“

Und nun lesen Sie bitte selber, was Eckart Boege damals gesagt hat! Zum Beispiel über Stadtmarketing, „Sportpark Auetal“ und „gut ausgebaute, sichere Radwege“ – siehe die Abbildung links!

Und was hat Eckart Boege in den bisherigen vier Jahren seiner Amtszeit geleistet, womit ich meine, über sein Pflichtprogramm als Beamter hinaus? Aus meiner Sicht zweierlei: Er hat die private Tiefgarage unterm Rathausplatz aufsperren lassen. Und er hat ein neues Wahrzeichen für Ahrensburg in der Manhagener Allee aufstellen lassen, nämlich den beheiz- und versenkbaren Poller. Supi, oder? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Mai 2026