Vom Hamburger Abendblatt kommt ein angeblich „Bärenstarkes Angebot“, nämlich: „8 Wochen lesen ab nur 19,99 €“. Damit wird mir, dem Abendblatt-Abonnenten, ein Bär aufgebunden, denn das angeblich bärenstarke Angebot gilt nicht für Leser, die das Blatt bereits abonniert und schon bezahlt haben. Und dazu gehört auch der Blogger von der Szene Ahrensburg, den der Verlag mit der Kälte eines Eisbären bedient.
Und damit komme ich erneut zu einem meiner Dauerthemen: Das von mir abonnierte Abendblatt wird zusammen mit der von mir abonnierten BILD-Zeitung zugestellt von der Funke-Mediengruppe. Die Zustellung passiert nicht durch einen privaten
Zusteller, sondern die Zeitungen werden direkt per Lieferfahrzeug von Funke zugestellt. Genauer gesagt: Die Zustellung der von mir abonnierten und im voraus bezahlten Zeitungen sollte eigentlich passieren. Doch gestern jedoch bekam ich mal wieder keine Zeitungen. Stattdessen erhielt ich wie so häufig die nebenstehende E-Mail – siehe Abbildung rechts!
Ich kann das Abendblatt also auch online lesen. Das weiß ich allerdings, denn auch dafür zahle ich. Und die von Springer gelieferte BILD-Zeitung? Die darf ein Mitarbeiter von Funke behalten? Und noch eine Frage: Wie kann man das Kreuzworträtsel im Abendblatt online lösen…?
Es ist vergleichbar, würden Sie bei Amazon zwei Bücher bestellen und bezahlen, die aber nicht geliefert werden, sondern wo stattdessen der Hinweis per E-Mail erfolgt, dass Sie eines der beiden Bücher online lesen dürfen. Ihr Geld, das Sie bezahlt haben, bekommen Sie allerdings nicht zurück. Würden Sie das genauso wie ich als Betrug bezeichnen?
Was hindert Funke daran, die gestern nicht gelieferten Zeitungen wenigstens heute nachzuliefern? Vielleicht fehlender Anstand…?
