Stadt Ahrensburg sucht einen (mindestens) Bachelor. Aber nicht m oder w wären eine Bereicherung des Teams, sondern nur d!

Sind Sie (m/w/d) vielleicht auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung? Dann habe ich einen Traumjob für Sie, und zwar: Manager im Schilda des Nordens! Einer Stadt, die den Namen Ahrensburg trägt und sich früher einmal als „Hamburgs schöne Nachbarin“ bezeichnet hat, bevor Baulöwen von ferne kamen und Betonklötze an die Räder der Straßen gestellt haben, denn damit wurde der Charme der Kleinstadt zubetoniert bis in alle Ewigkeit.

Und: Die Stadt Ahrensburg hat sich finanziell übernommen und ist deshalb angewiesen auf Fördermittel des Landes, um den städtischen Betrieb aufrechterhalten zu können, und insbesondere auch, um Wünsche zu erfüllen. Und genau hierfür sucht die Verwaltung einen Wünsch-Dir-was-Manager!

Aber Ahrensburg wäre nicht das Schilda des Nordens, wenn die Verwaltung nicht eine Stellenanzeige fabulieren würde, die wohl mehr potentielle Interessenten abschrecken als anziehen dürfte. Allerdings: Man sucht ja einen Beamten; und Beamte sind bekanntlich weich im Nehmen und hart im Geben. 🤭

Aber genug der einleitenden Worte! Bitte bewerben Sie sich hier und vor allem, wenn Sie d sind, denn nur dann wären Sie eine Bereicherung im Rathaus:

Fördermittelmanager (m/w/d)

Übernehmen Sie eine Schlüsselrolle beim Aufbau unseres neuen Fördermittelmanagements! Mit hohem Vernetzungsgrad, viel Gestaltungsspielraum und großer Eigenverantwortung tragen Sie maßgeblich zur Weiterentwicklung unserer modernen Stadtverwaltung bei.

Zum nächst möglichen Zeitpunkt ist in der Stadtverwaltung Ahrensburg die Stelle

Fördermittelmanager (m/w/d)

neu zu besetzen.

Für diese unbefristete Vollzeitstelle freuen wir uns auf ein engagiertes Organisationstalent mit ausgeprägter Kommunikationsstärke, konzeptionellen Fähigkeiten und Überzeugungskraft.
Sie möchten eigenverantwortlich arbeiten sowie das Fördermittelmanagement in Ahrensburg federführend mitgestalten und umsetzen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Eine Teilzeittätigkeit ist unter Berücksichtigung dienstlicher Belange grundsätzlich möglich.

Unser Angebot:

  • Work-Life-Balance und Vereinbarkeit – flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten, Home-Office, 30 Urlaubstage/Jahr (bei einer 5-Tage-Woche), Heiligabend und Silvester mit bezahlter Freistellung sowie Kinder-Notfallbetreuung
  • Zuschuss zum Deutschlandticket i.H.v. 30,- €, Kooperation mit corporate benefits, Altersvorsorge (VBL) für Tarifbeschäftigte und vermögenswirksame Leistungen
  • Vergütung nach EG 10 TVöD (VKA) (rd. 53.000 € bis 73.900 € p.a./Vollzeit) sowie Teilnahme an der leistungsorientierten Bezahlung (LOB) nach TVöD
  • Besoldung nach A 11 SHBesG
  • Gestaltungsspielraum – abwechslungsreiches, verantwortungsvolles und zukunftsorientiertes Aufgabenfeld
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement & Fitness – ergonomische Arbeitsplätze sowie verschiedene Angebote (z.B. bewegte Pause und abwechslungsreiche Betriebssportgruppen)
  • Persönliche Entwicklung – maßgeschneiderte Fort- und Weiterbildung

Die Stelle „Fördermittelmanagement“ ist direkt der Fachbereichsleitung Personal/Finanzen/Organisation unterstellt.

Ihre Aufgaben:

  • Entwicklung und Implementierung eines zentralen Fördermittelmanagements (Analyse, Konzept, Optimierung der Prozesse)
  • Netzwerk- und Stakeholder-Management (kommunaler Austausch, Aufbau und Pflege von Beziehungen zu Fördermittelgebern)
  • Entwicklung verbindlicher Richtlinien und Standards
  • systematische Recherche und Bewertung geeigneter Förderprogramme (EU, Bund, Land)
  • Koordination und Qualitätssicherung von Förderanträgen inkl. Fristen- und Finanzüberwachung, Verwendungsnachweise
  • Aufbau eines effektiven Fördermittel-Controllings inkl. Berichtswesen
  • Beratung von Verwaltungsleitung, Führungskräften und Projektverantwortlichen in allen administrativen und finanziellen Themen sowie in komplexen Einzelfällen
  • kommunizieren, moderieren, überzeugen und umsetzen

Änderungen sowie Ergänzungen im Aufgabenbereich und in der Aufgabenzuweisung bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Ihr Einsatzort befindet sich im Rathaus-Mitte, Manfred-Samusch-Straße 5, in Ahrensburg.

Ihre Qualifikationen:

  • Hochschulabschluss (mindestens Bachelor oder vergleichbar) der Fachrichtung Public Management / Public Administration
  • oder
  • Hochschulabschluss (mindestens Bachelor oder vergleichbar) mit Schwerpunkt einer rechtlichen Studienrichtung (z.B. Rechtswissenschaft, Verwaltungsrecht) mit einschlägiger Berufserfahrung im Fördermittelmanagement
  • oder
  • Qualifizierung zur/zum Verwaltungsfachwirt:in
  • oder
  • Befähigung für die Laufbahn der Allgemeinen Dienste in der Laufbahngruppe 2 mit Zugang zum ersten Einstiegsamt
  • Deutschkenntnisse auf mindestens Niveau C 1

Wünschenswert:

  • Erfahrung in der Akquise von Fördermitteln sowie der Durchführung von Projekten und Maßnahmen mit Fördermittelunterstützung
  • Berufserfahrung im Projektmanagement, in der Gestaltung von Geschäftsprozessen, entsprechende Methodenkenntnisse
  • Kenntnisse über die einschlägigen Strukturen und Rahmenbedingungen i.Z.m. der Fördermittellandschaft
  • Kenntnisse über die Aufbau- und Ablauforganisation von (kommunalen) Verwaltungen
  • Leistungsbereitschaft und Überzeugungsfähigkeit
  • Strukturierte, selbstständige und lösungsorientierte Arbeitsweise sowie ein gutes Maß an Arbeitsorganisation
  • Fähigkeit zur Entwicklung tragfähiger Lösungen sowie die Fähigkeit komplexe Sachverhalte verständlich aufzubereiten
  • zuverlässige kooperative und teamorientierte Verhaltensweise
  • ein sicheres Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift

Sie erfüllen nicht alle variablen Voraussetzungen, möchten sich aber schnell und systematisch in dieMaterie einarbeiten? Auch dann freuen wir uns sehr auf Ihre Bewerbung!

Wie geht es weiter:

  • Ihre Bewerbung mit dem Betreff “Fördermittel“ senden Sie bitte als PDF-Datei bis 26.04.2026 vorzugsweise über den untenstehenden Link – bitte fügen Sie wichtige Dokumente wie Prüfungs- und Arbeitszeugnisse, Studienabschlüsse, ggf. vorliegende Beurteilungen oder auch Nachweise zu Schwerbehinderung/Gleichstellung etc. bei.
  • Postalische Bewerbungen (Kopien ohne Bewerbungsmappe, keine Rücksendung/Erstattung der Bewerbungskosten): Stadt Ahrensburg, Der Bürgermeister, Fachdienst Personal, Manfred-Samusch-Straße 5, 22926 Ahrensburg.
  • Chancengleichheit unabhängig vom Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion oder Behinderung.
    Wir verstehen Diversität als Bereicherung! Schwerbehinderte oder diesen gleichgestellten Personen werden bei gleicher fachlicher und persönlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
  • Die Vorstellungsgespräche sind für den 07.05. und/oder 08.05.2026geplant.
  • Nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens vernichten wir alle Unterlagen datenschutzkonform; siehe www.ahrensburg.de/datenschutz.

Kontakt:

  • Für weitere Auskünfte steht Ihnen Herr Grindel, Fachbereichsleiter Personal/Finanzen/Organisation, Tel. 04102 77-233, sehr gerne zur Verfügung.
  • Allgemeine Fragen, z.B. zum Verfahren oder zu den tarifrechtlichen Rahmenbedingungen, richten Sie gerne an Herrn Düffert, Tel. 04102 77-411.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. April 2026

3 Gedanken zu „Stadt Ahrensburg sucht einen (mindestens) Bachelor. Aber nicht m oder w wären eine Bereicherung des Teams, sondern nur d!

  1. Sabine Heinrich

    Wer bezahlt mir die Reinigungsmittel, die ich nach jener Lektüre benötigt habe, um meinen Bildschirm wieder sauber zu bekommen – denn ich musste so laut prusten!
    Aber sagen Sie mal – ist der Text jetzt wirklich echt?
    Also – als DENGLISCH-Lehrerin würde ich den Verfassern eine glatte 1plus mit Sternchen und Lobstempel verleihen!
    Schon während meines Studiums – das viele Jahrzehnte zurückliegt – musste ich – zunächst völlig eingeschüchtert durch die Wortwahl seinerzeit bedeutender Philosophen und Pädagogen – später feststellen, dass diejenigen, die am wenigsten Ahnung – von was auch immer – hatten, am meisten mit Fremdwörtern um sich geworfen haben, um Eindruck zu schinden – aber vom Leben, der Realität so viel Ahnung hatten wie eine Kuh vom Eierlegen.
    In ewiger Erinnerung geblieben – weil es sich so schön anhört – ist mir das Wort „Spiralcurriculum“!
    Was mussten wir uns seinerzeit alles anhören von Leuten, die vom Alltag keine Ahnung hatten.
    In die Lehrerfortbildung später flüchteten sich oft nach meiner Erfahrung Leute, die nicht einmal wussten, wie ein ordentliches fehlerfreies Tafelbild /Arbeitsblatt auszusehen hat und die im Schulalltag mit Sicherheit krachend gescheitert wären oder es seinerzeit auch schon waren – behauptet eine betagte Nestbeschmutzerin;-)

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  2. Klaus Trophobie

    Als m fühle ich mich von diesem Angebot benachteiligt und irgendwie auch diskriminiert. Muss ich mich bei meiner Bewerbung als m outen oder kann ich mich als d bewerben und mir vor einem Vorstellungsgespräch zweckmäßigerweise meine Fingernägel rot lackieren, um bessere Chancen bei meiner Bewerbung zu haben? Und der Bürgermeister – ist der eigentlich m oder d?

    PS: Ich denke, dass auch nicht-binäre Mitmenschen sich hier irgendwie „zur Schau gestellt“ fühlen, oder täusche ich mich?

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