Gemeinde Großhansdorf: Von der Nostalgie in der Grundschule bis zur Gegenwart in der Volkshochschule

Damit mir niemand nachsagen soll, dass ich keine gute Schulbildung genossen habe, zeige ich Ihnen heute mit dem nebenstehenden Foto die Grundschule Wöhrendamm in Großhansdorf, wo ich anno damals meine Bildung erlangt habe. Der Rektor zu jener Zeit war Herr Techen, dessen ältester Sohn Rolf als Fußballtorwart der 1. Herren vom SVG im Einsatz gewesen ist. Und meine Klassenlehrerin war Frau Kannabey, die ich geliebt habe, zumal ich ihr Lieblingsschüler gewesen bin. (Als der Unterricht einmal für eine Woche wegen Grippe ausgefallen war, da war ich sogar traurig, was mir später auf der Stormarnschule nicht passiert wäre!)

Die Grundschule am Wöhrendamm, die zu meiner Schulzeit noch mit dem „Aufbauzug“ bis zur Mittleren Reife geführt hat, die habe ich in liebevoller Erinnerung, zumal ich es dort einmal beim alljährlichen Vogelschießen zum Schützenkönig gebracht habe.

Eine andere Schule in Großhansdorf dagegen, die auf Szene Ahrensburg regelmäßig erwähnt wird mit ihren merkwürdigen Kursen, die hat sich jetzt schon wieder etwas Irrsinniges ausgedacht, über das der MARKT informiert: „Volkshochschule besucht die Bürger-Stiftung“. Gemeint ist damit aber nicht die Bürger-Stiftung Stormarn, sondern die BürgerStiftung Region Ahrensburg!

Zu diesem „Kursangebot“ (!) muss ich wohl keine Worte verlieren, weshalb ich die Meldung aus dem Anzeigeblatt einfach umrahmt habe mit symbolischer Illustration, wozu jeder Leser sich sein eigenes Bild ergänzend machen kann – wenn Sie Ihr Augenmerk bitte mal nach rechts richten wollen!

Und ich denke, dass der neue Bürgermeister von Großhansdorf mal ein wachsames Auge auf seine örtliche VHS werfen sollte, die der BürgerStiftung Region Ahrensburg bei der Akquise von Spendengeldern behilflich ist! Und die BürgerStiftung hat auch schon Spendengeld an die VHS gestiftet. Meinem Gefühl nach gibt es dort irgendwelche undurchsichtigen Beziehungen, denn einen plausiblen Grund für diese ständige „Zusammenarbeit“ kann ich mir nicht erklären.

Und weil ich mich gerade in Großhansdorf bewege, wo ich in Schmalenbeck aufgewachsenen bin, da weise ich an dieser Stelle noch auf zwei Dinge hin, und zwar auf den Friedhof und die CDU – aber nicht auf das, was Sie jetzt vielleicht denken mögen! 😉

Wenn Sie auf den Friedhof in Schmalenbeck gehen und dort in die Toilette in der Kapelle, dann werden Sie Erstaunliches erleben: Die Toilettenräume dort sind vergleichbar mit der Toilette eines Drei-Sterne-Restaurants – so sauber und  gepflegt sind die dortigen sanitären Einrichtungen – siehe die Abbildung vom Herren-WC! So etwas findet man nicht überall in öffentlichen Toilettenräumen und schon garnicht in denen vom City Center Ahrensburg!

Und die CDU von Großhansdorf? Die wünscht den Bürgrn  im MARKT „Frohe Ostern“. Und ich frage Janne Bollingberg von der CDU in Ahrensburg, warum die hiesigen Christlichen Demokraten uns keine frohe Ostern wünschen genauso wie alle übrigen Parteien es ebenfalls nicht tun. Ist Ostern nicht ein christliches Fest, Frau Bollingberg…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 5. April 2026

6 Gedanken zu „Gemeinde Großhansdorf: Von der Nostalgie in der Grundschule bis zur Gegenwart in der Volkshochschule

  1. Wölfin

    Oh Herr Duubilla, nun tun Sie der Ahrensburger CDU doch ein wenig unrecht…

    https://www.cdu-ahrensburg.de/artikel/osterhasen-und-offene-ohren

    Man wünscht schöne Ostern, man verteilt Schokohasen und – das finde ich wirklich persönlich positiv bemerkenswert, es gibt künftig eine Bürgersprechstunde in der man mit der CDU insGespräch kommen kann und (vielleicht) doch etwas anstoßen…
    Ja, ich weiß schon – aber die Hoffnung stirbt ja bekanntermaßen zuletzt

    frohe Ostern
    die Wölfin

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  2. Sabine Heinrich

    Noch einmal, Herr Dzubilla, werde ich meinem Vorsatz untreu, hier nicht mehr zu kommentieren, muss ich doch mit Spott und Häme Ihrerseits rechnen.
    Aber zu Ostern bin ich noch besonders versöhnlich gestimmt!
    Jedoch über das, was Sie über den Schmalenbecker Friedhof und die WC-Anlage schreiben, kann ich einfach nicht schweigen – Sie haben ja so R/recht!
    Die Toiletten sind stets blitzblank (und lange geöffnet) – sogar die für Frauen – und die erweisen sich oft in öffentlichen WCs als größere Borstentiere als Männer!
    Ein großes Lob an die Menschen, die sich darum kümmern!
    Das – die Borstentiere betreffend – sagte bereits vor Jahrzehnten eine „Klofrau“ auf der Reeperbahn in einem Interview.
    Habe ich seinerzeit auch in der Damentoilette in der Reesenbüttelschule erlebt, woraufhin ich dort eine Gebrauchsanweisung für Toilettenbürsten von Loriot angebracht habe.
    Vielleicht mögen Sie die ja einfügen.
    Der Friedhof – einer der schönsten, den ich kenne – liebevoll und mit Sachverstand und Einfühlungsvermögen gepflegt.
    Wenn ich dann daran denke, was aus dem meines Heimatortes Hademarschen gemacht wurde (Dort hat Theodor Storm seinen „Schimmelreiter“ geschrieben und die letzten Lebensjahre verbracht), dann bin ich nur noch traurig und wütend!
    Dieser Friedhof galt wirklich als einer der schönsten in Schleswig-Holstein – bis es dann in den letzten Jahrzehnten nur noch darum ging, ihn zu einer pflegeleichten gesichtslosen Grünfläche zu machen.
    Es ist so schlimm geworden, dass ich das Grab meiner Eltern nur noch selten besuchen mag, weil mir dann das Herz blutet.
    Der Job des Friedhofsgärtners wurde immer weitergegeben – in der entsprechenden Familie – ganz gleich, wie geeignet die entsprechenden Leute waren.
    Und die Kirche?
    Mir ist nicht bekannt, dass die Pastoren für den Erhalt des einstmals schönen Friedhofs auch nur einen Finger gekrümmt haben – und ich weiß immer noch ziemlich genau, was in meiner alten Heimat vor sich geht!

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  3. Caren Lauwarm

    Man beachte die Uhrzeit, in der das „Kursangebot“ der VHS in der BürgerStiftung stattfindet! Es ist eine Zeit, in der junge und berufstätige Menschen keine Zeit haben. Bekanntermaßen interessiert sich die Stiftung auch vorrangig für Menschen im Rentenalter, die ihr Testament machen wollen und möglichst auch eine Immobilie zu vererben haben. Passend dazu die Reklame der Bürgerstiftung im Programm der VHS, was nicht als Anzeige gekennzeichnet ist.

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    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Ergänzend dazu verweise ich ausdrücklich auf die „Kursleitung“ (!!!) der vhs Großhansdorf für den Besuch der BürgerStiftung, wenn Sie bitte mal schauen wollen und sich anhand des Bildes Ihr eigenes machen können:

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      1. K. W. Völkers

        Wie bringt Doc Eckstein das nur fertig! Ein Teufelskerl. Den Landesorden hat er ja schon, fehlt nur noch das Bundesverdienstkreuz. Der Kursus in seinem Büro dauert nur eine Stunde, ich denke, dass die Besucher danach so klatschen werden, dass es zu einer Verlängerung kommt. Und Carmen Lau spielt dazu auf der Blockflöte. 🙂

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