Durch die rosarote Brille gesehen: Vernissage gestern Abend im Rathaus vom Schilda des Nordens

Nicole Theinert, Pressewartin des SSC Hagen und Schönwetterbloggerin von Ahrensburg, die berichtet heute von der Vernissage, die gestern im Rathaus stattgefunden hat. (Zur Erinnerung: „Kunstbummel Ahrensburg“.) Und durch ihre rosarote Brille sieht die liebenswürdige Bloggerin natürlich alles in schönsten Farben – siehe die nachstehende Abbildung, welche ich mit einer Sprechblase ergänzt habe! Wäre der Blogger von der Szene Ahrensburg gestern Abend auch im Rathaus gewesen, er hätte den Bürgermeister gefragt: „Die rund 100 Kunstwerke, die von der Stadt im Keller eingelagert sind – sind die in den Augen der Verwaltung womöglich unerwünschte Kunst, die deshalb vor den Augen der Öffentlichkeit versteckt wird…?“

Abbildung: Nicole Theinert — Sprechblase: HDZ

Seit Jahrzehnten werden von der Stadt viele Künstler herabgewürdigt, indem die Verwaltung deren Werke im Keller vor den Augen der Bürger verborgen hält. Das begann schon vor der Amtszeit des heutigen Bürgermeisters, und zwar bei Ursula Pepper und Michael Sarach, und setzt sich fort bis zu Eckart Boege, der diesen Frevel unbeirrt weiter praktiziert trotz meiner zahlreichen Proteste.

Nein, darüber schreibt Bloggerin Nicole Theinert kein Sterbenswörtchen, denn ihre „Gartenlaube“ unterscheidet sich von Szene Ahrensburg wie der Schoßhund von einer Bulldogge. Was für die freundliche Bloggerin natürlich den Vorteil hat: Sie ist in der Stadt weitaus beliebter als Harald Dzubilla. 🥴 Und ich bin mir sicher, dass der Boegemeister ihr immer wieder gern die Füße küssen würde und ihr den Großen Verdienstorden der Stadt Ahrensburg verleihen würde, wenn es diesen denn gäbe.

Postskriptum: Böse Stimmen wie auch die meinige behaupten: Der Boegemeister will mit der Ausstellung im Rathaus die Augen der dummen Bürger nur ablenken vom Zustand der Hamburger Straße. 😤

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. April 2026

2 Gedanken zu „Durch die rosarote Brille gesehen: Vernissage gestern Abend im Rathaus vom Schilda des Nordens

  1. Sabine Heinrich

    Moooment!
    Ich denke, diese Kunstwerke werden irgendwo in Niedersachsen in Containern wertschätzend aufbewahrt?
    Oder sind sie schon bei Nacht und Nebel in das Denkmal zurückgekarrt worden?
    Ganz am Rande – und nur unter uns – pssst – nicht weitersagen:
    Da so eine Geheimnistuerei um diese Bilder gemacht wird, sie so sichtbar sind wie ein Gespenst in der Aprilsonne, gehe ich einfach einmal davon aus, dass sie – in der Tat – noch vorhanden sind – nur woanders!
    Meine Vermutungen wo, behalte ich lieber für mich.
    Aber wer weiß, was die eine oder andere Hausdurchsuchung – wo auch immer – zutage fördern würde…

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    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Die Kunstwerke sollten nur solange in Niedersachsen lagern bis die Sanierung des Rathauses fertiggestellt war. Und das ist ja nun schon lange passiert. Wenn die Werke immer noch in Niedersachsen lagern sollte, wäre der Skandal damit nocn größer als er ohnehin schon ist. Aber darüber kann unser Bürgermeister ja nur grinsen.

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