Stadtmarketing á la Boegemeister: Einnahmen der Stadt durch Parkgebühren statt durch Gewerbesteuern

Auf einen Beitrag vom Stormarner Tageblatt weise ich hin, aus dem ich drei Passagen zitiere – siehe Abbildung! Die Zeitung berichtet vom „Park-Rätsel von Ahrensburg“, das zu höheren Erlösen in der Stadtkasse geführt hat. Das ist für uns Ahrensburger allerdings kein Rätsel, denn die Stadt hat die Parkgebühren erhöht und damit 175.000 Euro mehr erzielt zu Lasten von Besuchern und Kunden der Ahrensburger City und damit auch zu Lasten der Geschäftsleute. 

Der Bericht im Stormarner Tageblatt (ich lese KI daraus ab) zeigt deutlich, dass die Menschen in der City parken wollen und dass fehlender Parkraum zu Lasten der Läden geht, weil viele ehemalige Kunden der Innenstadt fernbleiben, zumal sie z. B. beim famila-Einkaufszentrum auf dem Beton der ehemals grünen Wiese gratis parken können.

Und während die Stadt Ahrensburg bei den Besuchern, Kunden und Mitarbeitern der Läden, Restaurant und Praxen in der City kräftig per Parkgebühr absahnt, ist der Bürgermeister der Meinung, dass auf einem städtischen Parkplatz außerhalb der Innenstadt kostenloser Parkraum für Campingmobile möglich sein muss, die dort zu Lasten von Kurzparkern dauerhaft abgestellt werden – siehe die nachfolgende Abbildung rechts!

Ich kämpfe seit Jahren gegen den Missstand auf dem Parkplatz in der Friedrich-Hebbel-Straße an, aber der Bürgermeister ist stur wie ein Widder, welcher ja auch sein Sternzeichen ist. Hier werden ein paar rücksichtslose Langzeitarker mit ihren Camping-Fahrzeugen begünstigt zu Lasten vieler Autofahrer, die hier nur kurzzeitlich parken wollen. Die einfachste Lösung, nämlich diesen Parkplatz als Pkw-Parkplatz auszuschildern oder – besser! – mit Pflicht zur Parkscheibe zu versehen, auf solche Lösungen hat man im Rathaus keinen Bock will meinen Widder.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. März 2026

2 Gedanken zu „Stadtmarketing á la Boegemeister: Einnahmen der Stadt durch Parkgebühren statt durch Gewerbesteuern

  1. Peter Körner

    … und wenn man dann das Ticket für Überziehen oder so nicht findet, gibt es einen Bußgeldbescheid über 20 € Buße plus 25 € Verwaltungsgebühr plus 3,50 € Porto – das nenne ich mal ein Geschäftsmodell.

    Schönes Wochenende aus Ahrensfelde

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