Schilda des Nordens: Wer seinen Abfall mit dem Lastenrad zum Container fährt, der kann sein Gefährt dort endlich anschließen! 🤣

Im Rosenweg stehen Abfallcontainer, die optisch einen Slumcharakter haben und garnicht zum Namen der Straße passen. Hier konnten Autofahrer bislang problemlos auf dem Randstreifen der Straße halten und Flaschen und Papier in die Sammelcontainer werfen. Das hat scheinbar der allgewaltige Ahrensburger Drahtesel-Fetisch-Club (ADFC) bei der Stadtverwaltung reklamiert; und deshalb wurde dort im Rosenweg der Auto-Abstellstreifen erheblich verkürzt für fünf installierte Haltebügel, damit Radfahrer dort ihre Lastenräder anschließen können, wenn sie ihr Leergut entsorgen.

Naive Frage: Konnten Lastenradfahrer denn nicht bislang ohne Problem ihr Rad auf dem Parkstreifen abstellen? Antwort: Nein, natürlich nicht! Der Parkstreifen ist doch rund um die Uhr mit Autos besetzt. Und wenn dort mal ein Lastenrad geparkt hat, dann ist es immer wieder vorgekommen, dass Räder von bösen Menschen geklaut wurden, während die Eigentümer ihnen den Rücken zugekehrt hatten, als sie am Container beschäftigt waren.

Ich habe keine Ahnung, ob diese meine alberne Vermutung der Wahrheit entspricht, aber nennen Sie mir doch mal einen vernünftigen Grund für die 5 (fünf) dort aufgebauten Fahrradbügel zuzüglich der zwei Poller, die allerdings weder beheiz- noch versenkbar sind wie der stadtbekannte Poller in der Manhagener Allee.

Und warum gleich fünf Bügel? Ganz einfach: Lastenradfahrer kommen nie einzeln, zu zweit oder auch nur zu dritt zu den Containern, sondern die kommen bis zu 5 (fünf) Stück, und zwar gleichzeitig und am Tage genauso wie in der Nacht.

Meine Meinung:  Die Stadt Ahrensburg pfeift finanziell aus dem letzten Loch in ihren Straßen. Um diese Löcher rasch und nachhaltig zu schließen, da mangelt es an Geld und Personal. Aber für den Unfug im Rosenweg, da spielen Geld und Arbeitskräfte keine Rolle. Und Vernunft schon garnicht, die im Ra(s)thaus vom  Schilda des Nordens ja ohnehin in einigen Amtsstuben selten zu finden ist.

Aber die Stadt wird mit den Bügeln auch Einnahmen generieren! Wie Sie auf dem Foto erkennen, parken an den Haltebügeln für Lastenräder auch gewöhnliche Fahrräder, obwohl dort an der Kennzeichnung ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass diese Haltestellen ausschließlich für Lastenradfahrer bestimmt sind. Das hat zur Folge: Die Rathausmitarbeiter, die als Überwachungskräfte für den ruhenden Verkehr durch die Stadt laufen, werden diese Falschparker entdecken und ihnen ein Knöllchen an den Lenker heften! 😇

Postskriptum: Immerhin passen die Fahrradbügel im Rosenweg prima zur Fahrradparkanlage in der Ladestraße, denn die steht nach wie vor ziemlich ungenutzt vor sich hin.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. März 2026

5 Gedanken zu „Schilda des Nordens: Wer seinen Abfall mit dem Lastenrad zum Container fährt, der kann sein Gefährt dort endlich anschließen! 🤣

  1. Observator

    Die Bügel wurden installiert, aber auf die Idee, dabei die Bodenfläche zu reinigen, ist niemand gekommen. Vermutlich kein Geld dafür und auch kein Personal.

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    1. Die Krähe vom Rathausplatz

      Wenn da ein Lastenfahrrad abgestellt wird, befindet sich mindestens ein Drittel des Fahrrads auf der Straße

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  2. Radfahrer

    Eine Studie der UDV stellt dem Lastenfahrrad kein gutes Zeugnis bei der Sicherheit aus: „Lastenfahrräder sind in aller Regel für den Transport der Kinder nicht ausreichend geeignet“, bilanzieren die Forscher. Das habe unter anderem mit der Struktur des Rads zu tun.

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  3. Kirchhoff

    Die Stadt sollte an dem Containerplatz besser eine Überwachungskamera installieren, damit dort nicht immer wieder Hausmüll landet!

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