Die WAB hat für ein modernes Edeka gekämpft und für einen Kinopalast am Bahnhof. Und nun kämpft sie für erzwungene neue Lösungen.

Zur Zeit kämpft die WAB „für ein schöneres Ahrensburg“. Dieses Ahrensburg besteht darin, dass die Stadt eine S4 bekommt und am U-Bahnhof West den fünften Bahnhof, den kaum ein Ahrensburger Bürger benötigt. Allein die Baujahre für die S4 werden in der gesamten Stadt zu einer Katastrophe führen. Für die Bewohner, für unsere Innenstadt und für die dortigen Läden, von denen einige diese Zeit nicht überleben werden, da viele Kunden von außerhalb die Ahrensburger City umfahren werden.

Aber was kümmert das Dr. phil. Wulf Köpke (Jahrgang 1952) von der WA?! Der Freizeitpolitiker schreibt an diesem Wochenende in der MARKT-Werbekolumne für Parteien und Politiker: „Das S4-Projekt erzwingt und ermöglicht neue Lösungen, die sonst nicht einmal gedacht werden könnten.“ Und der Mann vergisst dabei, die erzwungene neue Lösung zu benennen. nämlich:  Ahrensburg bekommt die S-Bahn nur, weil dadurch die Transit-Donner-Züge unbeschränkt bei Tag und Nacht und in kurzen Abständen durch unsere Stadt rasen können.

Prophet im eigenen Land

Meine Meinung über die S4 und deren Folgen kennen Sie ja als Leser von Szene Ahrensburg. Und wenn Sie hier neu sind, dann suchen Sie einfach per Suchmaske danach! Und: Wenn Ahrensburg dann später im Schlamassel sitzt, und alle Akteure längst das Weite gesucht haben – dann können Leser von Szene Ahrensburg nicht mehr behaupten, sie hätten von dem heraufbeschworenen Unheil nichts geahnt!

Ja, meine lieben Mitbürger: Die Personen, die heute Entscheidungen treffen bzw. nicht verhindern, sondern jubeln, die sind weg vom Fenster, wenn das Desaster seinen Lauf genommen hat. Aber Szene Ahrensburg bleibt dann noch nachlesbar. Für unsere Kinder, Enkel und Urenkel . . .

. . . wenn Donald Trump das Internet nicht vorher abschalten lässt. 🤮

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. März 2026

2 Gedanken zu „Die WAB hat für ein modernes Edeka gekämpft und für einen Kinopalast am Bahnhof. Und nun kämpft sie für erzwungene neue Lösungen.

  1. Peter

    Ich bin mir sicher, dass der heutige Leerstand in der City und die sehr schleppende Neuvermietung häufig dem Umstand geschuldet ist, dass hier ein Desaster auf die City zukommt. Mieter sind ja auch nicht total blauäugig und machen eine Standortanalyse (Achtung Herr Boege: Googeln Sie mal was das ist!). Wer geht schon gerne Mietverträge mit langer Laufzeit ein, dazu noch der Ladenbau, so ein Projekt muss langfristig sitzen.
    In den letzen paar Jahren haben sehr viele Geschäfte aufgegeben, warum wohl? Es ist nicht immer das Alter oder das falsche Sortiment…
    Jetzt bitte nicht nicht das Argument „Bürgerentscheid zum Parkraum“ ziehen, da machen es sich alle dann zu einfach.

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  2. Peter Körner

    … und wir im Süden hatten schon die Hoffnung auf 18 Monate Verkehrsruhe – im Gegenteil: erst haben wir bestimmt einen großen Teil des Baustellenverkehrs zwischen A1 und Bahnstrecke zusätzlich zu ertragen und danach bekommen wir Herrn Köpkes komplette Umordnung der Verkehrsströme voll zu spüren – 3.000 Kfz/d täglich mehr; eine Steigerung von rund 30%.
    Und weder Verwaltung noch Politik setzten sich für die Umsetzung von § 4 Absatz 3 des Eingemeindungsvertrages (Südtangente) um – der verlängerte Ostring konnte damals nicht schnell genug kommen; aber der sicherte und brachte ja auch Gewerbesteuern.
    Aber zurück zur S4. Gerüchte sagen, dass sich Verantwortliche in der Stadt erstmalig mit dem Konzept S4neo beschäftigen – Das schont unser Tunneltal und die Bargteheider*innen kommen weiterhin zügig nach Hamburg.

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