Archiv für den Monat: Februar 2026

Angelika Andres: Projektplanerin Badlantic? Oder Bauamtsleiterin der Stadt Ahrensburg?

Die Stadt Ahrensburg benötigt dringend Geld. Und statt mühsam die Ausgaben zu überprüfen, hat man der Einfachheit halber die Steuern erhöht. Doch was die Ausgaben betrifft, so ergeben sich hier möglicherweise Einsparungen in der Verwaltung und nicht zuletzt bei den Bediensteten der Stadt. So berichtete der Stadtverordnete Thomas Bellizzi (FDP) gerade über eine „Stabsstelle Demografie“ und schreibt zu den Einsparungen im Rathaus: 

„Wir haben beantragt, neun Stellen zu streichen, die seit Jahren unbesetzt sind – teilweise seit 2021. Offensichtlich braucht die Verwaltung diese Stellen nicht. Auch die Stabsstelle Demografie hat bis heute keinen einzigen Bericht vorgelegt. Fraktionsübergreifend sehen wir weiteres Einsparpotenzial: bei teuren externen Beratungen, bei Projekten wie dem Mobilitätskonzept, das im Umweltausschuss keine Mehrheit fand.“

Ich bin auf die Homepage der Stadt Ahrensburg gegangen und auf die Seite der Stabsstelle Demografie. Dort gibt es unsere „Ansprechpartnerin“ – also eine Frau! – die mit dem Kürzel „NN“ gekennzeichnet ist. Was bedeutet, dass dies Planstelle nicht besetzt ist und schon garnicht von einer „Ansprechpartnerin“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Februar 2026

Wirtschaftsförderung Ahrensburg fördert seit Jahren gezielt die Wirtschaft in Hamburg

Die Stadt Ahrensburg hat auch eine sogenannte „Wirtschaftsförderung“. Die Aufgabe dieser Ahrensburger Wirtschaftsförderung ist es, die Wirtschaft in der Stadt Ahrensburg zu fördern. Zu diesem Zweck gibt die Wirtschaftsförderung auch einen Newsletter heraus, der den Namen trägt „AHRENSBURG 360°“, womit offenbar gesagt werden soll, dass sich in der Wirtschaft von Ahrensburg  alles im Kreise dreht.

Und damit komme ich wieder einmal zum Impressum des Newsletters der Ahrensburger Wirtschaftsförderung. Dort ist schon seit Jahren abzulesen, dass die Wirtschaftsförderung diesen Newsletter garnicht selber verfasst. (Auch als Ahrensburg in der Wirtschaftsförderung noch einen Citymanager hatte, hat dieser den Newsletter nicht geschrieben.) Zwar ist die Wirtschaftsförderin Anja Gust dafür verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes, aber die „Umsetzung“ des Newsletters erfolgt durch eine Hamburger Firma, nämlich WeissMarketing. Und genau dieses empfinde ich als höchst wundersam. Und weil es für mich der Fragen würdig ist, halte ich es eben für fragwürdig.

Und ich frage: Wenn die Ahrensburger Wirtschaftsförderung nicht in der Lage ist, ihren Newsletter eigenständig zu erstellen, warum gibt man diese Arbeit nicht an eine Ahrensburger Firma, um damit die Wirtschaft von Ahrensburg zu fördern, anstatt einer Fremdfirma in Hamburg das Geld aus Ahrensburg zukommen zu lassen? Hält man Ahrensburger Firmen nicht für fähig, diese Arbeit zu erledigen? Oder arbeitet eine Hamburger Firma preisgünstiger als eine Ahrensburger, wo nicht mal Reisekosten auf die Rechnung kämen? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Februar 2026

„Nur das Beste“: Großer Bauskandal in Hamburg. Und was ist das Beste in Ahrensburg?

Im Magazin „Sonntags“ vom Hamburger Abendblatt gibt es „NUR DAS BESTE“. Und was ist nur das Beste? Es ist „Hamburgs großer Bauskandal“ – siehe die Abbildung! Warum dieser Bauskandal „NUR DAS BESTE“ sein soll, möchte ich gern wissen. Aber noch sehr viel gerner möchte ich wissen, wie es aktuell um Ahrensburgs großen Bauskandal steht – Stichwort: Alte Reitbahn, Kino und Sozialwohnungen. 

Was man so hinter vorgehaltener Hand vernimmt, das sind Informationen, dass die Angelegenheit zwischen Stadt und Investor mit Hilfe von Rechtsanwälten verhandelt wird. Aber ich als Bürger möchte wissen: Warum passiert das alles out of record?! Haben wir Bürger vielleicht kein Recht darauf zu erfahren, was hinter den Kulissen geschehen ist und wer was verschuldet hat? Sind es vielleicht die Schuldigen,  die bei diesem schrägen Spiel dafür sorgen, dass nichts an die Öffentlichkeit gelangt, was ein düsteres Bild nicht nur auf den Investor wirft, sondern auch auf beteiligte Beamte und Politiker werfen könnte…?

Ein schräges Spiel um eine Immobilie in Ahrensburg kennen wir aus der Vergangenheit nicht nur vom Lindenhof, sondern auch aus dem Debakel rund um den Bau vom CCA in der Claus-Groth-Straße, die an dortiger Stelle seither zur Rampengasse geworden ist. Was hier tatsächlich passiert ist, nämlich ein offenkundiger Beschiss an uns Bürger, das ist bis heute im Dunkel geblieben und mit dem Mäntelchen der Vergessenheit zugedeckt worden – nicht zuletzt auch von der örtlichen Presse. Eine Vogel-Strauß-Politik im Schilda des Nordens. Und „Frau Hase“, die damalige Bürgermeisterin, weiß von nix und genießt nun schon schon seit vielen Jahren fröhlich ihre Pension. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2026

Wiedervorlage einer Wiedervorlage aus wiederholtem Anlass: Bürgermeister Boege unterstützt auch weiterhin die Postbank

Ich habe Bürgermeister Eckart Boege darauf hingewiesen, dass zwei Mitarbeiterinnen der Postbank immer wieder undercover (!) in die Stormarnschule kommen, um dort unter dem Deckmantel der BürgerStiftung Region Ahrensburg über das Immobiliengeschäft zu beraten – siehe die Abbildungen der Frauen mit ihrem Türöffner Dr. Michael Eckstein von dessen Werbeportal! Und das hält Bürgermeister Boege für völlig korrekt. Und die Postbank muss dafür auch nichts an die Stadt zahlen, denn sie arbeitet ja anonym sprich: undercover. Und bezahlen tun die beiden Damen möglicherweise an ihren „Makler“ die BürgerStiftung. Oder vielleicht sogar an die Eckstein-Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH & Co. KG, die ja für die BürgerStiftung beratend tätig ist.

Frage: Hat sich der Bürgermeister keine Gedanken gemacht, warum die beiden Damen ausgerechnet im Gymnasium privat auftreten und ihre Herkunft verschwiegen oder gar verschleiert wird mit der Angabe von IHK?

Was wäre, wenn zwei Mitglieder der AfD ebenfalls undercover im Auftrag der BürgerStiftung Region Ahrensburg in die Stormarnschule kämen, um dort die Schüler über Politik zu informieren? Wäre das dann mit Ihrem Wissen auch okay, Herr Bürgermeister, oder würde die Verwaltung dann keine Freigabe des Gymnasiums gestatten, wenn sie wüsste, woher diese Protagonisten kommen? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Februar 2026