Alte Reitbahn: Ein Abendblatt-Volontär brauchte 44 Tage, um eine Meldung von Szene Ahrensburg zu bestätigen!

Ja, meine lieben Mitbürger, heute finden Sie im Abendblatt-Stormarn das, was ich bereits am 30. November 2025 auf Szene Ahrensburg veröffentlicht habe, nämlich den Skandal auf der Alten Reitbahn. Und nach dieser meiner Veröffentlichung habe ich immer wieder die Abendblatt-Redaktion sehr deutlich darauf hingewiesen, dass dort eine riesige Sauerei des Bremer Investors gegenüber den Bürgern der Stadt Ahrensburg vorliegt; und ich habe die Redaktion vom Abendblatt aufgefordert, das endlich bei den Beteiligten zu recherchieren und darüber die Bürger zu informieren.

Aber denkste: Es ist nichts passiert. In der Stormarn-Redaktion herrscht schon seit Wochen tiefer Winterschlaf. Oder ist es Begriffsstutzigkeit, um nicht zu schreiben: Dummheit?

Heute nun – also 44 Tage nach meinem ersten Bericht über den Skandal – schreibt Abendblatt-Volontär Filip Schwen, dass in unserer Stadt „großer Ärger“ herrscht. Bitte was? „Großer Ärger“? Das ist so verniedlicht ausgedrückt wie Berichte über Lärmschutzwände für Ahrensburg, die den Lärm der Donnerzüge S4 schlucken.

Kein Kino am Bahnhof und keine Sozialwohnungen auf der Alten Reitbahn wie vertraglich vereinbart – das ist der größte Skandal in Ahrensburg seit ein inzwischen pensionierter Stadtkämmerer im Nebenjob als GF der Stadtwerke städtisches Geld veruntreut hat und nicht dafür belangt worden war, weil Ex-Bürgermeister Michael Sarach den Mitarbeiter gedeckt hatte. Und wo ist die Stellungnahme von Bürgermeister Eckart Boege zum Reitbahn-Skandal…?

Und was ich als große Unverschämtheit betrachte: Der Abendblatt-Schreiber Filip Schwen hat bei seinem Volontariat noch nicht gelernt, dass ein fairer Journalist seine publizistische Quelle nennt, aus der die Nachricht zuerst gesprudelt ist. Und diese Quelle ist und war zweifelsohne Szene Ahrensburg.

Ich weiß nicht, was der kleine Filip mal werden will, wenn er groß ist. Aber mit Journalismus sollte das besser nichts zu tun haben, Herr Schwen, denn Ihr Unvermögen haben Sie ja schon häufig in Ihrer Zeit als Werkstudent in der Stormarn-Redaktion von Ahrensburg bewiesen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. Januar 2026

6 Gedanken zu „Alte Reitbahn: Ein Abendblatt-Volontär brauchte 44 Tage, um eine Meldung von Szene Ahrensburg zu bestätigen!

  1. Peter Körner

    Kann mal bitte Irgendjemand irgendwo für die Konsequenzen ziehen – Gründe gibt es inzwischen genug in Ahrensburg. Und dahin hat Ahrensfelde sich eingemeinden lassen. Übrigens war die Stadtkasse damals wohl leerer als die Dorfkasse – zumindest nach den damaligen Gegnern der Eingemeindung.

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  2. Observator

    Hätten die Ahrensburger man bloß einen richtigen Bürgermeister gewählt damals. Aber wer nicht hören will, muss fühlen. Man kann nur hoffen, dass Herr Boege jetzt auch etwas zu fühlen bekommt.

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  3. Peter

    Wir Leser von „Szene Ahrensburg“ kennen natürlich das Debakel der 13 Sozialwohnungen, dem Kino und weiteren unendlichen Katastrophen. Neu sind sicherlich 50.000,-€ für jede nicht errichtete Sozialwohnung, ein echter Schnapper.
    Das Drehbuch der „Politik und Verwaltung“ erreicht damit einen neuen traurigen Höhepunkt. Das Vertrauen in die Damen und Herren ist nach dem Artikel sicher für noch mehr Ahrensburger auf dem Nullpunkt angekommen.
    Sie sind den Anforderungen, die solche Projekte haben einfach nicht gewachsen, eine andere Diagnose läßt sich nicht stellen.
    Gefühlt steigt nach den zahlreichen Pannen in der Vergangenheit nicht einmal die Lernkurve. Man hangelt sich immer nur von Desaster zu Desaster. Jetzt werden Anwälte bemüht, um den Schaden zu begrenzen. Die Honorare bezahlen natürlich wir Steuerzahler, Ausgang offen. Alles wegen schlampiger Verträge.

    Ich wünsche mir, dass die Verantwortlichen die Konsequenzen für ihr Handeln ziehen, es kann doch nicht immer so weitergehen.
    In der Privatwirtschaft funktionieren solche Pannen auch nicht am Fließband.
    Die Verantwortlichen werden dann bestenfalls degradiert oder sie dürfen Bewerbungen schreiben.

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    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Mein Vorschlag: Kein redlich denkender Ahrensburger Bürger geht am 16. Januaar 2026 in den Marstall zum Neujahrsempfang der Stadt. Und die, die dort hingehen, sind dann unredlich. 🙂

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  4. Kassandra

    Wenn ich mal schätzen darf, dann schätze ich, dass diese 13 Sozialwohnungen 95% aller Ahrensburger Einwohner am Arsch vorbeigehen. Sie haben ihr Heim, wo sie einen Fernseher haben und ausreichend Superdiscounter in der Stadt. Und was alles auf ihre Stadt zukommen wird, das interessiert sie nicht die Bohne. Man sieht es doch bei den Versammlungen der Politiker, wo kaum ein „normaler“ Bürger hingeht. Und das HH-Abendblatt wird nur noch von Rentnern gelesen, denen die Zukunft von Ahrensburg nicht nur egal ist, sondern vermutlich sogar scheißegal, wenn Sie mir den unflätigen Ausdruck bitte entschuldigen wollen! Oder sollte ich mich in meiner Meinung irren………….?

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