Die „Spakassen-Kulturstiftung“ startet nicht mit Spa, sondern mit „Black Box“

Die Ausstellungen in der Galerie im Marstall habe ich in Vergangenheit häufiger kritisiert und die Stadt Ahrensburg aufgefordert, den Vertrag des Gebäudes mit der Sparkassen-Kulturstiftung zu kündigen, weil die Stadt diesen Raum dringender benötigt als die Sparkasse. Daraufhin waren dann dort sogar bedeutende Künstler zu sehen wie Pablo Picasso und das britische Arthouse Hipgnosis. Und nun gibt es in dem alten Gemäuer aktuell die Ausstellung „Frieder Falk – Black Box“ – siehe die Abbildung links von der Homepage der Stadt Ahrensburg!

Wie denn? Was denn? Der Künstler Frieder Falk ist Ihnen kein Begriff?! Dann schauen Sie doch mal auf das Konvolut seiner Arbeiten, die ich hier rechts an den Rand gestellt habe! (Nein, das sind keine Steinzeitfunde aus dem Tunneltal der Rentierjäger!) Und? Sagen Ihnen diese Werke vielleicht nichts, weil Sie genauso ein Kunstbanause sind wie der Blogger von der Szene Ahrensburg? Für diesen Fall habe ich vorgesorgt und recherchiert. Und hier ist die offizielle Erklärung von der „Spakassen-Kulturstiftung“ für die Kunstwerke, die Sie bis zum 1. März 2026 in der Galerie im Marstall sehen und bestaunen können:

„Die Arbeiten von Frieder Falk entstehen in einer konsequent additiven Arbeitsweise. Linie reiht sich an Linie, Schlauchfragment an Schlauchfragment – in unzähligen Wiederholungen wächst eine Form, eine Struktur, ein Werk. Dieser Prozess bewegt sich zwischen Geschehenlassen und Steuern, zwischen Kontrolle und Offenheit. Die Black Box steht dabei sinnbildlich für die Aufzeichnung von Zeit und Prozess: wie ein Flugdatenschreiber dokumentieren die Arbeiten nicht nur Bewegung und Dauer, sondern auch die Intensität von Wiederholung, Aufmerksamkeit und Entscheidung.“

Alles klar und verstanden? Falls nicht, dann lesen Sie den Text komplett von der Website der „Spakasssen-Kulturstiftung“, wo Sie auch das Werk „Bullshit“ „kuddelmuddel“ erkennen können, meine lieben Mitbürger aus dem Schilda des Nordens:

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Januar 2026

Ein Gedanke zu „Die „Spakassen-Kulturstiftung“ startet nicht mit Spa, sondern mit „Black Box“

  1. Observator

    Die Galerie im Marstall ist nur an drei Tagen in der Woche für jeweils 6 Stunden geöffnet. Und die Stadt vermietet die Halle der Sparkasse zu einem Preis weit unter dem regulären Mietpreis für eine solche Immobilie. Da fragt sich der Ahrensburger Bürger und Steuerzahler: Was habe ich davon, wenn sich hier eine Kuratorin drei halbe Tage in der Woche mit Ausstellungen selbst befriedigt? Braucht die Stadt nicht dringend Räume für eigene Zwecke? Warum schreit hier kein Politiker laut auf und hinterfragt den Sinn der Sache im Interesse der Bürger und Steuerzahler?

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