Die Stadt Ahrensburg will 230 repräsentative Villen bauen

Meine lieben Mitbürger – was sehen Sie auf der voranstehenden Abbildung? Wenn Sie dort draufklicken, dann haben Sie  das Bild noch deutlicher vor Augen, nämlich 228 repräsentative Wohnhäuser. Im Durchschnitt kostet jedes dieser Häuser 500.000 Euro, also eine halbe Million. Und man muss kein Diplom-Mathematiker sein, um auszurechnen: Diese 228 Wohnhäuser kosten zusammen rund 114.000.000 Euro.

Kommt Ihnen diese Summe irgendwie bekannt vor? Nein? Dann legen Sie noch eine Million drauf, sodass die Gesamtrechnung = 115 Millionen Euro ergibt. Und soviel kosten soll der Neubau des Schulzentrums Am Heimgarten – nach heutigem Stand. Womit die Schule quasi soviel kostet wie die Häuser eines neuen Villenviertels in der Stadt Ahrensburg.

Bevor Sie jetzt mit einem Aber kommen, erkläre ich, dass mein Vergleich hinkt, weil man einen Schulbau nicht vergleichen kann mit Wohnungsbau. Aber ich will auch nicht die Gebäude vergleichen, sondern mit meinr bildlichen Metapher will ich einfach nur mal die Kosten in einen Vergleich stellen. Warum? Zum Nachdenken. Und zwar darüber, ob es für den Schulneubau Am Heimgarten nicht vielleicht doch eine alternative Lösung gegeben hätte, bei der die Kosten deutlich gesenkt werden könnten.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Dezember 2025

6 Gedanken zu „Die Stadt Ahrensburg will 230 repräsentative Villen bauen

  1. Peter Silie

    Wo ist das Problem? Wenn 230 Grüne ihre eigenen Villen, die nicht durch Hypotheken belastet sind, der Stadt als Sicherheit zur Verfügung stellen, dann könnten später 230 Zwangsversteigerungen dafür sorgen, dass die Stadt Ahrensburg aus ihrer Schuldenfalle herauskommt. Das jedenfalls würde ich als Versprechen des Grünen Stoffers es im „Markt“ so sehen ;).

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  2. Gernot Petersen

    Na, da bin ich aber neugierig auf das, was BM Boege zu diesem Blogbericht kommentieren wird! Aber vernutlich traut er sich das gar nicht. ;–}

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    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Der Boegemeister traut sich noch nicht einmal, auf der Homepage der Stadt Ahrensburg seine SPD-Mitgliedschaft zu beenden, wenn Sie mal den Screenshot von heute anschauen wollen! Und wenn Hamburgs Bürgermeister Tschentscher erfährt, dass Bürgermeister Boege kein Genosse mehr ist, dann wird auch die Genossenschaft zwischen Hamburg und Ahrensburg beendet sein. 🙂

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  3. Wolfgang

    Zur Änderung der Webseite muss ein Spezialist eingeflogen werden, das geht nicht mal eben. Und so wichtig ist es ja nun scheinbar auch nicht, dass die Seiten aktuell sind, zumindest nicht in Bezug auf das Oberhaupt vom Rathaus. In der Privatwirtschaft ist sowas undenkbar.

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